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Niedrigwasser im Rhein offenbart mehrere Hundert Kilo Munitionsreste

Niedrigwasser in Mainz - Mehrere Hundert Kilo Munition im Rhein

Seit Wochen haben Fracht- und Personenschiffe mit dem Niedrigwasser im Rhein zu kämpfen. Der senkende Pegel offenbart jetzt auch immer mehr Munitionsreste aus dem Zweiten Weltkrieg (Symbolbild).

Panzerfäuste, Flugabwehrkanonen- und Panzermunition - das alles wurde jetzt aus dem Rhein in Mainz geborgen. Rund 300 bis 400 Kilogramm Munitionsreste aus dem Zweiten Weltkrieg seien gefunden worden, wie die Stadt mitteilt.

Das Gebiet im Winterhafen sei abgesperrt worden und werde von einem Sicherheitsdienst überwacht. Unter anderem ein Taucher des Kampfmittelräumdienstes habe bei der Entsorgung geholfen.

Nicht der erste Fund am Rhein

Wegen der niedrigen Pegelstände erreichen die Polizei nach eigenen Angaben derzeit häufiger Meldungen über Munitionsfunde am Rhein. So hatte zum Beispiel ein Spaziergänger in Erpel im Kreis Neuwied ein Geschoss aus dem zweiten Weltkrieg gefunden, von dem aber keine Gefahr mehr ausgegangen sei.

Polizei mahnt zur Vorsicht

Die Polizei rät Bürgern, bei verdächtigen Gegenständen wie Granaten, Munition oder Waffe besonders vorsichtig zu sein. Mögliche Kampfmittel sollten auf keinen Fall angefasst werden. Man solle sofort Feuerwehr oder Polizei rufen.

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