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Abseilaktionen von Autobahnbrücken in Frankfurt und Mainz

In Frankfurt und Mainz - Abseilaktionen von Autobahnbrücken

© dpa

Am Wochenende sind gleich zwei Abseilaktionen von Autobahnbrücken geplant. Am Samstag (04.03.) in Frankfurt und am Sonntag (05.03.) in Mainz (Symbolbild).

Gleich zwei Abseilaktionen von Autobahnbrücken sind fürs Wochenende geplant. Am Samstag (04.03.) wollen sich Mitglieder eines Klimabündnisses in Frankfurt abseilen. In Mainz findet am Sonntag (05.03.) eine Abseilaktion von Umweltschützern statt. In beiden Fällen kommt es zu Vollsperrungen und Verkehrseinschränkungen.

Ein Klimabündnis will sich in Frankfurt am Samstag (04.03.) von einer Autobahnbrücke abseilen. Die betroffene Brücke führt über die Bundesautobahn 648 an der Straße "Am Römerhof" in Bockenheim. Gegen 12:20 sollen rund 100 Teilnehmende zusammen vom S-Bahnhof Rödelheim zur Brücke ziehen. Dort findet dann zwischen 13 und 14 Uhr die Abseilaktion statt. 

Was wird gesperrt? 

Wegen der Abseilaktion wird es zu Verkehrsbehinderungen auf der BAB 648 zwischen dem Westkreuz und der Anschlussstelle "Rebstock" kommen. In dem Bereich wird die Autobahn zeitweise voll gesperrt. Der Bereich soll weiträumig umfahren werden, empfiehlt die Polizei. In der Frankfurter Innenstadt gibt es am Samstag noch weitere Versammlungen zu anderen Themen, die ebenfalls für Verkehrseinschränkungen sorgen. Die Polizei wird mit zahlreichen Einsatzkräften im Stadtgebiet präsent sein.

Auch in Mainz eine Brücken-Aktion

Einen Tag nach der Abseilaktion in Frankfurt wollen sich Aktivisten auch in Mainz von einer Autobahnbrücke abseilen. Die Brücke führt durch das Naturschutzgebiet Mainzer Sand. Eigentlich soll die Autobahn dort im Anschluss an die Schiersteiner Brücke sechsspurig ausgebaut werden. Da sie mitten durch das Naturschutzgebiet geht, sind Umweltschützer von Anfang an dagegen. In einem Demozug ziehen die Umweltschützer am Sonntag (05.04.) vom Mombacher Schwimmbad zu der Brücke. Dort gibt´s dann eine Kundgebung und die Aktivisten seilen sich mit Transparenten von der Brücke ab.

A 636 voll gesperrt

Ab 11:30 Uhr wird die BAB A 643 zwischen der Anschlussstelle Mainz Mombach und dem Autobahndreieck Mainz voll gesperrt. Die Vollsperrung wird voraussichtlich bis Nachmittags dauern, sagt die Polizei. Die Anschlussstelle Mainz Gonsenheim kann nicht genutzt werden. Autofahrer die aus Hessen kommen, können bis zur Abfahrt Mombach fahren, von dort ist eine Umleitung ausgeschildert. Autofahrer, die über die BAB A60 und das Autobahndreieck Mainz in Richtung Wiesbaden/Hessen fahren möchten, können über die Weisenauer Brücke sowie die A 671 und A66 in Richtung Wiesbaden fahren.

Gewerkschaft der Polizei skeptisch

Unterdessen hat die Gewerkschaft der Polizei, GdP, die Genehmigung solcher Abseilaktionen auf Autobahnen kritisch kommentiert: „Das Grundrecht auf Demonstrationsfreiheit ist ein hohes Gut. Dasselbe muss aber auch für die Bürgerinnen und Bürger Geltung haben, die durch die Sperrung eines Teilabschnitts der A648 nicht nur in einen Stau geraten, sondern schlimmstenfalls besonderen Gefahren ausgesetzt werden“, sagte der GdP -Vorsitzende Mohrherr in Wiesbaden.

Es gab schon Schwerverletzte

Weiter heißt es in einer Pressemeitteilung der GdP: "Im Oktober 2020 kam es bei einer Abseilaktion auf der A3 zwischen Idstein und Bad Camberg zu einem schweren Unfall mit Schwerverletzten. Schnell wurden Schuldzuweisungen in Richtung der eingesetzten Polizei laut! Keine zwei Wochen danach starteten Ausbaugegner der A49 die gleiche Aktion erneut.

"Erhebliche Gefahren"

Die GdP sieht ihre Polizeibeschäftigten zwischen die Interessenlagen geraten. Die Polizei müsse Recht und Gesetz umsetzen. Aber "unvermeidbare Gefahren" durch Sperrungen von Autobahnabschnitten, würden erhebliche Gefahren für Verkehrsteilnehmer bedeuten, das habe die Vergangenheit gezeit.

Warum werden die Aktionen genehmigt?

GdP-Chef Mohrherr abschließend: „Die sogenannten Aktivisten erweisen der Diskussion um den Klimawandel „einen Bärendienst“. Nur um in den Fokus der medialen Berichterstattung zu gelangen und Öffentlichkeit herzustellen, sind vermeidbare Störungen und Gefährdungen gesellschaftlich nicht zu legitimieren! Das dies auch noch mit behördlicher Genehmigung geschieht, können wir nicht nachvollziehen. Bekanntermaßen wurden bereits für Abseilaktionen auf Autobahnen Bewährungsstrafen wegen Nötigung verhängt. “

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