Aufwendige Lichtinstallationen - "Mainz leuchtet" lässt Gebäude erstrahlen
Die Mainzer Innenstadt verwandelt sich auch in diesem Jahr wieder in ein riesiges Freiluft-Kunstwerk. Bei der vierten Auflage von "Mainz leuchtet" illuminieren aufwendige Videoprojektionen die historischen Fassaden. Hunderttausende Besucher werden zu dem kostenlosen Spektakel erwartet.
Vom 24. bis zum 26. September erstrahlt die Lichtermeile zwischen Rheingoldhalle und Schillerplatz. Jeweils von 20 bis 23 Uhr hüllen Licht- und Videoinstallationen die Gebäude in ein komplett neues Gewand.
Studierende als Lichtkünstler
Entworfen wurden die sogenannten Mappings laut Veranstalter von Studierenden der Hochschule Mainz. Sie verwandeln unter anderem den Dom St. Martin, das Staatstheater und den Brückenturm in bunte Kunstwerke. Den Angaben zufolge ist zudem ein spezieller Festival-Bus als mobiles Element in der City unterwegs.
Lange Einkaufsnacht
Wer nicht nur schauen, sondern auch shoppen will, kommt ebenfalls auf seine Kosten. Für den 26. September ist eine "Lange Nacht der Lichter" geplant. Zahlreiche Einzelhändler öffnen ihre Türen dann bis 22 Uhr.
Besondere Stadtführungen
Auch die lokale Gastronomie beteiligt sich demnach mit speziellen Aktionen rund um das Thema Licht. Wer tiefere Einblicke in die illuminierte Altstadt sucht, kann an verschiedenen abendlichen Stadtführungen teilnehmen.
Erfolgreiches Krisen-Konzept
Das Festival entstand ursprünglich aus einem Förderprogramm, das der Innenstadt nach den Krisenjahren neue Impulse geben sollte. Das Konzept geht offenbar auf: In den vergangenen drei Jahren zählten die Veranstalter insgesamt rund 250.000 staunende Besucher. Der Eintritt zu den Lichtshows ist komplett frei.