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Tatort Weihnachtsmarkt: Achtung vor Taschendieben

Tatort Weihnachtsmarkt - Achtung vor Taschendieben

© dpa

Symbolbild

Gemütlich von Stand zu Stand bummeln, lecker essen und mit Familie, Freunden oder Kollegen einen Glühwein oder Punsch trinken - für viele gehört der Besuch auf dem Weihnachtsmarkt fest zur Adventszeit dazu. Doch Menschenansammlungen ziehen auch Langfinger an, denn das unübersichtliche Gedränge bietet ihnen eine gute Gelegenheit, um unbemerkt zuzuschlagen. 

Laut hessischem Landeskriminalamt wurden im Jahr 2018 4.876 Taschendiebstähle verzeichnet. Das sind zwar 15,1 Prozent weniger als im Jahr zuvor, trotzdem lassen sich Taschendiebstähle womöglich vermeiden, wenn ihr mit offenen Augen durch die Welt geht und einige Tipps befolgt. 

Die beliebtesten Maschen:

Die Täter gehen oft gleich vor: Einer lenkt das Opfer ab, der Zweite klaut Geldbeutel oder Handy und übergibt es an den Dritten, der damit im Gedränge verschwindet - und das alles innerhalb von Sekunden. Oft bemerken die Opfer den Diebstahl erst später, was es für die Polizei so gut wie unmöglich macht, die Täter zu erwischen.

Beliebt ist auch der Drängel-Trick: Ein Langfinger rückt dem Opfer unangenehm auf die Pelle, bis es sich ärgerlich abwendet und dadurch eine umgehängte Tasche oder die Geldbörse in der Manteltasche quasi griffbereit anbietet. Auch beliebt: Der Dieb tropft "aus Versehen" Glühwein auf die Jacke des Opfers. In der Hektik danach hat der Dieb leichtes Spiel. 

Beachten Sie ein paar Tipps:

  • Handtaschen immer geschlossen und möglichst unter den Arm geklemm tragen
  • Geldbeutel in möglichst schwer zugänglichen Taschen aufbewahre, zum Beispiel in der Innentasche der Jacke
  • Nur so viel Geld mitnehmen, wie Sie brauchen
  • EC- oder Kreditkarte und dazugehörige PINs nie zusammen aufbewahren
  • Handtasche oder Geldbeutel nie unbeaufsichtigt liegen lassen

Wenn's passiert ist und Sie den Diebstahl rechtzeitig bemerken:

  • andere auf den Dieb aufmerksam machen
  • Aussehen des Täters und Fluchtrichtung merken
  • Polizei verständigen
  • EC- und Kreditkarten unter der zentralen Sperrnotrufnummer 116 116 sperren lassen
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