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Dämpfer im Kampf um Europa: Eintracht verliert mit 0:3 gegen Stuttgart

Dämpfer im Kampf um Europa - Eintracht verliert 0:3 in Stuttgart

© dpa

Stuttgarts Deniz Undav erzielt das 2:0 gegen Frankfurts Willian Pacho.

Eintracht Frankfurt hat im Kampf um Europa einen herben Rückschlag erlitten. Die Hessen verlieren auswärts bei Überraschungs-Team Stuttgart deutlich mit 0:3. Die Eintracht bleibt damit zwar erst einmal auf Tabellenplatz sechs, allerdings beträgt der Abstand von Augsburg auf die Eintracht nur noch drei Punkte.

Eintracht-Trainer Toppmöller musste für das Topspiel in Stuttgart seine Startaufstellung ordentlich umkrempeln: Neben den gesperrten Tuta und Ebimbe sowie dem verletzten Skhiri, fiel kurzfristig auch noch Mario Götze wegen einer Bindehautentzündung aus. Dafür kam seit längerer Zeit wieder Eintracht-Allstar Makoto Hasebe von Beginn an zum Zug. Und auch Youngster Bahoya feierte sein Startelfdebüt. Die Stuttgarter mussten unterdessen auf Stammtorwart Alexander Nübel verzichten, der wegen muskulärer Probleme im Gesäßbereich fraglich gewesen war.

Früher Stuttgarter Doppelschlag

Die Eintracht, die sich ja zuletzt gegen die Teams im oberen Tabellenbereich immer gut angestellt hatten, wollte ähnlich wie im Hinspiel eine gute Leistung gegen Stuttgart zeigen. Aber das sollte nicht so einfach werden, denn der VfB startete wie erwartet mit viel Ballbesitz. Und so dauerte es nur 11 Minuten bis zum Führungstor der Gastgeber. Stiller schickte Torjäger Guirassy, der den Ball selbst gekonnt unter die Latte hämmerte. Der Linienrichter hob sofort die Fahne. Nach minutenlanger Überprüfung durch den VAR zählte das Tor aber doch. Damit ist Guirassy der beste Torschütze des VfB in einer Saison. Nationalspieler Undav erhöhte nur wenige Minuten später nach einigen Unsicherheiten bei den Frankfurtern.

Schreckmoment im eigenen Fünfer

Die Frankfurter zeigten damit in den ersten 30 Minuten kaum Offensivaktionen, lediglich Ansgar Knauff hatte eine Halbchance, auch Marmoush hatte eine Möglichkeit, die der Stuttgarter Ersatztorhüter Bredlow aber mit dem Hals parierte und dafür kurz behandelt werden musste. In der 32. Minute folgte dann ein weiterer Schockmoment für die Eintracht: Knauff und Koch prallten im eigenen Fünfer mit den Köpfen zusammen und mussten beide behandelt werden. Doch nach kurzer Zeit konnten beide weiterspielen. Der Schock war verdaut, aber der nächste folgte: Stuttgart erhöhte noch vor dem Pausenpfiff durch Leweling auf 3:0.

Toppmöller: "Müssen akzeptieren, dass der VfB besser ist als wir."

Eintracht-Trainer Dino Toppmöller spricht nach dem Spiel mit FFH-Reporterin Sonja Pahl über die verdiente Niederlage.

© HIT RADIO FFH

Unterbrechung wegen Pyrotechnik

Nach dem Seitenwechsel reagierte Toppmöller und wechselte für Ansgar Knauff Hugo Etikité ein. Doch schon nach wenigen Sekunden musste das Spiel wieder unterbrochen werden: Aus beiden Fanblöcken wurde mächtig viel Pyrotechnik gezündet. Unter anderem stieg aus dem Block der Heimfans schwarzer und weißer Rauch auf. Wenig später hätte es fast der Anschlusstreffer für die Frankfurter Eintracht sein können: Chaibi fand in der Mitte den eingewechselten Ekitiké, doch der konnte den Ball nicht über die Linie bringen. 

Frische Kräfte sollen es richten

Toppmöller reagierte in der 65. Minute mit einem Dreifachwechsel: Er brachte Max, van de Beek und Collins für Nkounkou, Larsson und den Youngster Bahoya. Aber auch das half nicht mehr. Es blieb beim 0:3-Endstand. Nächsten Freitag kommt es zum Duell mit dem direkten Verfolger Augsburg im Deutsche Bank Park.

Toppmöller: "Stuttgart ist einfach besser."

Eintracht-Sportvorstand Markus Krösche, Trainer Dino Toppmöller und auch Abwehrchef Robin Koch sprachen nach dem Spiel von einer verdienten Niederlage. Toppmöller sagte: "Mich nervt, dass wir bei den ersten zwei Toren den Gegner einladen, aber wir wussten, dass es hier eine schwere Aufgabe wird. Wir müssen einfach anerkennen, dass Stuttgart in dieser Saison einfach besser ist als wir. Das müssen wir akzeptieren und jetzt gilt es, ein Learning aus diesem Spiel mitzunehmen."

Krösche: "War einfach kein gutes Spiel von uns."

Eintracht-Sportvorstand Markus Krösche nach dem Spiel im Gespräch mit FFH-Reporterin Sonja Pahl.

Koch: "Es hat nicht geknallt."

Eintracht-Abwehrchef Robin Koch nach dem Spiel im Gespräch mit FFH-Reporterin Sonja Pahl.

© HIT RADIO FFH
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