Eintracht verliert 0:2 gegen Tottenham beim CL-Abschied
0:2-Niederlage beim CL-Abschied - Eintracht verliert auch gegen Tottenham
Eintracht Frankfurt verabschiedet sich nach der Liga-Phase aus der Chmapions League - das stand schon vor dem Spiel gegen Tottenham Hotspurs fest. Doch auch beim vorerst letzten Königsklassen-Auftritt gelingt den Hessen kein Erfolgserlebnis: 0:2 heißt es am Ende in einer Partie ohne viele Höhepunkte.
Im nicht ganz ausverkauften Deutsche Bank Park erzielten der Ex-Frankfurter Kolo Muani (47.) und Dominik Solanke (77.) die Tore für die Engländer. Die Hessen zeigten sich defensiv zwar leicht verbessert, konnten gegen die Spurs offensiv aber kaum Akzente setzen.
Noch kein neuer Trainer bis Samstag
Bei Eintracht Frankfurt gilt der Fokus nun einzig der Bundesliga. Dabei stehen die Hessen wohl kurz davor, den Spanier Albert Riera als neuen Trainer zu verpfilchten. Jedoch nicht mehr in dieser Woche: Sportvorstand Markus Krösche bestätigte nach dem Spiel am FFH-Mikro, dass auch am Samstag gegen Leverkusen das Interimsduo aus Dennis Schmitt und Alex Meier auf der Bank sitzen soll, das die Eintracht auch gegen Tottenham betreute.
Große Rotation bei den Frankfurtern
Wegen der sportlichen Bedeutungslosigkeit der Partie veränderte Frankfurts Interimscoach Dennis Schmitt die Startelf gleich auf sechs Positionen: Unter anderem durften Mario Götze und Ansgar Knauff in der Offensive von Beginn an für den Verletzten Can Uzun ran. Kristensen, Doan und Collins blieben zunächst auf der Bank. Bei den Spurs stand Ex-Eintracht-Stürmer Randal Kolo Muani von Beginn an auf dem Feld und wurde von den SGE-Anhängern mit Pfiffen begrüßt.
Eintracht beinahe kalt erwischt
Anders als bei der Eintracht stand für Tottenham noch eine Menge auf dem Spiel, weshalb die Engländer direkt druckvoll begannen. Beinahe wäre die Eintracht nach nicht einmal drei Minuten kalt erwischt worden: Eine scharfe Hereingabe beförderte der Ex-Leipziger Xavi Simons ins Frankfurter Tor, der Treffer wurde jedoch wegen einer Abseitsstellung zurückgenommen.
Pfosten und Santos retten
In der Folge stand die zuletzt so wacklige Eintracht-Defensive stabil. Gefährlich wurde es erst wieder nach 30 Minuten als Tottenhams Odobert aus der Distnaz den Pfosten traf. Nur kurze Zeit später musste Frankfurts Keeper Kaua Santos nach einem Fehlpass in höchster Not retten. Der Brasilianer bügelte seinen Fehler gegen Simons mit einer starken Parade wieder aus.
Blitzstart der Spurs in Halbzeit zwei
Fast 45 Minuten dauerte es, bis auch die Eintracht mal gefährlich vor das Spurs-Tor kam. Larsson hatte freistehend die Führung auf dem Fuß, traf aus gut zehn Metern aber nur die Latte. Somit blieb das Spiel zur Pause torlos. Doch nur eine Minute nach Wiederbeginn schlug der Ball im Kasten der Eintracht ein: Romero köpfte eine Flanke von der linken Seite scharf vor das Tor. Dort stand ausgerechnet Kolo Muani goldrichtig und staubte zur Führung für Tottenham ab.
Solanke nimmt Dahouds Geschenk an
Die Hessen wurden nach dem Rückstand offensiv etwas mutiger: In der 53. Minute tauchte Buta völlig frei vor Spurs-Keeper Vicario auf, vergab aber die bis dahin größte Frankfurter Möglichkeit. Die Spurs dagegen beschränkten sich erstmal darauf, die Führung zu verteidigen. Doch in der 77. Minute köpfte Frankfurts Dahoud einen Klärungsversuch genau in die Füße des eingewechselten Solanke. Der Stürmer fackelte vor Santos nicht lange und erhöhte zum 2:0-Endstand.