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Wolfsburg verliert Relegation in Paderborn und steigt ab

Relegation gegen Paderborn - Wolfsburg steigt aus Bundesliga ab

Eine völlig verkorkste Saison endet für Wolfsburg in einem Relegationskrimi mit dem Abstieg. Auch eine frühe Führung hilft gegen Paderborn nicht. Die Mannschaft schwächt sich selbst.

Der VfL Wolfsburg hat die Relegation gegen den SC Paderborn dramatisch verloren und steigt zum ersten Mal in seiner Geschichte aus der Fußball-Bundesliga ab. Die lange in Unterzahl spielende Mannschaft von Coach Dieter Hecking unterlag den Ostwestfalen im Rückspiel mit 1:2 (1:1, 1:1) nach Verlängerung. Der SCP bejubelte den dritten Aufstieg in die Erstklassigkeit nach 2014 und 2019.

Vor 15.000 Zuschauern im ausverkauften Paderborner Stadion erzielten Filip Bilbija (38. Minute) und Laurin Curda (100.) die Tore für die von Ralf Kettemann trainierten Gastgeber. Anders als beim 0:0 im Hinspiel präsentierte sich der SCP diesmal offensiv druckvoll.

Für Wolfsburg reicht es dagegen nur zu einem schnellen Tor. Der Führungstreffer von Dzenan Pejcinovic (3.) war zu wenig. Joakim Maehle sah Gelb-Rot (14.) und schwächte seine Mannschaft, die ihre Aufholjagd der vergangenen Wochen nicht vollenden konnte, entscheidend.

Erst mit acht Punkten aus den letzten fünf Bundesligaspielen hatte sich der VfL überhaupt die Chance in den Entscheidungsspielen erarbeitet. Am Ende einer von Anfang an völlig verkorksten Saison stehen nun Trauer und Enttäuschung. In den kommenden Wochen muss beim millionenschweren Volkswagen-Club eine umfassende Aufarbeitung der Spielzeit erfolgen.

Viel Action gleich zu Beginn

"Wir müssen heute einen drauflegen, wenn wir in der Liga bleiben wollen", hatte Hecking vor dem Spiel bei Sat.1 gesagt. Und seine Mannschaft nahm den 61-Jährigen zu Beginn der Partie beim Wort. Wolfsburg legte einen Traumstart hin. Adam Daghim sprintete die linke Außenbahn entlang, legte zurück und Pejcinovic ließ die mitgereisten VfL-Fans mit einem platzierten Flachschuss ins Eck jubeln.

Paderborn ließ sich durch den frühen Rückstand jedoch nicht nachhaltig beeindrucken. Die Ostwestfalen, die von ihren Fans mit einem Busempfang und Feuerwerk auf das Spiel eingestimmt worden waren, zeigten eine gute Reaktion und erarbeiteten sich Feldvorteile.

Der Lohn war zunächst zwar kein Tor, aber die Überzahl. Maehle, der kurz zuvor erst bei einer Rudelbildung Gelb gesehen hatte, ging übermotiviert in einen Zweikampf mit Mattes Hansen. Schiedsrichter Felix Zwayer zögerte nicht und schickte den Dänen vom Platz.

SC Paderborn 07 - VfL Wolfsburg
© Swen Pförtner/dpa

Wolfsburg musste früh mit einem Mann weniger auskommen.

Paderborn belohnt sich für viel Aufwand mit dem Ausgleich

In Unterzahl zog sich Wolfsburg zurück, Paderborn baute Druck auf. Der Ausgleich war nur eine Frage der Zeit. Ein Schuss von Mika Baur rauschte noch knapp am Tor vorbei. Bei einem Versuch von Santiago Castaneda war Kamil Grabara im Wolfsburger Tor zur Stelle. Dann ließ Bilbija die Arena erzittern. Der 26-Jährige traf nach einem verlängerten Einwurf per Kopf.

Das Spiel auf ein Tor setzte sich nach der Halbzeit fort. Jeanuel Belocian und Christian Eriksen retteten bei einer Paderborner-Doppelchance in höchster Not für Wolfsburg. Sebastian Klaas traf mit einem wuchtigen Schuss nur den Pfosten.

Von Wolfsburg kam offensiv quasi nichts. Angesichts des Kader-Potenzials des Bundesligisten war das trotz der Unterzahl erstaunlich. Ein Beleg für die Einseitigkeit der Partie war auch die Statistik: Nach einer guten Stunde hatte der SCP 13 Ecken getreten, der VfL eine.

Trotz der Unterlegenheit retteten sich die Gäste irgendwie in die Verlängerung, auch weil Sven Michel für Paderborn in der Nachspielzeit erneut nur den Pfosten traf. Doch in der Verlängerung kassierten die Niedersachsen das 1:2. Curda brachte den Zweitligisten verdient in Führung und verwandelte das kleine Paderborner Stadion in ein Tollhaus.

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