Nach Verletzten gegen Stuttgart - Mehr Sicherheit im Eintracht-Stadion
Nach dem Pyrotechnik-Vorfall im Stadion mit drei Verletzten will der Verein Konsequenzen ziehen und kündigt erhöhte Sicherheitsmaßnahmen an. Zwei betroffene Frauen aus der Fanszene sind nach Angaben vorn Eintracht-Vorstand Philipp Reschke inzwischen auf dem Wege der Besserung.
Eine von ihnen habe Verbrennungen im Gesicht und am Ohr erlitten, eine weitere Verletzungen im Schulterbereich. Beide seien inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen worden oder auf dem Weg der Besserung. Wie es der dritten verletzten Person, einem Mann, geht, weiß die Eintracht noch nicht.
Blick auf Pyrotechnik hat sich verändert
Der Verein betont, dass sich durch den Vorfall der Blick auf Pyrotechnik verändert habe. Nicht nur Raketen und Böller, sondern auch Bengalos seien gefährlich und könnten schwere Verletzungen verursachen. Man könne sich nicht länger darauf verlassen, dass „schon nichts passiert“.
In den vergangenen zwei Wochen habe es laut Verein intensive Gespräche mit Gremien, Fangruppen und Verantwortlichen gegeben. Dabei habe Einigkeit geherrscht, dass sich ein solcher Vorfall nicht wiederholen dürfe. Die Fanszene habe Bereitschaft signalisiert, daran mitzuwirken.
Eintracht kündigt härtere Sicherheitsmaßnahmen an
Welche konkreten Maßnahmen folgen, ist noch offen. Zunächst sollen weitere Gespräche mit Feuerwehr, Polizei und anderen Sicherheitsbehörden stattfinden. Klar sei jedoch, dass sich im Stadion etwas ändern werde. Der Verein sieht sich in der Pflicht, seiner Verantwortung als Veranstalter künftig noch stärker nachzukommen.
Zugleich macht der Vereinsvertreter deutlich, dass mehr Sicherheit nicht allein durch schärfere Kontrollen erreicht werden könne. Entscheidend sei auch, innerhalb der Fanszene Überzeugungsarbeit zu leisten, um gefährliche Vorfälle künftig zu verhindern.