Eintracht Frankfurt nach Länderspielpause bei RB Leipzig
Eintracht reist nach Leipzig - Welcher SGE-Nationalstürmer startet?
Vor dem Topspiel bei RB Leipzig hat Eintracht-Trainer Adi Hütter ein Problem, um das ihn viele Kollegen beneiden würden: Gleich zwei Mittelstürmer sind aktuell in Top-Form.
Am Samstag (18:30 Uhr) tritt die SGE in der Red Bull Arena an - mit im Gepäck die Erinnerung an die bittere 0:6-Packung dort in der vergangenen Saison.
Hütter mit Luxusproblem im Sturm
Auf die Frage, wie er seine beiden aktuellen Nationalstürmer unterbringen wolle, hielt sich Hütter auf der Pressekonferenz bedeckt, zeigte sich aber zufrieden mit der Lage in der Offensive: „Auf der anderen Seite kann man sich auch als Klubtrainer glücklich schätzen, Optionen zu haben, Stürmer zu haben." Ob am Ende die Dreier- oder Viererkette zum Einsatz kommt, ließ er offen.
Kein Vergleich zum 0:6-Debakel
Vergangene Spielzeit unterlag die Eintracht in Leipzig noch mit 0:6. Der Trainer blickte lieber nach vorn: „Wir müssen gut verteidigen, wir müssen viel laufen in Leipzig, weil es eine laufstarke Mannschaft ist. Ich glaube, dieses Spiel müssen wir auch von der ersten Minute annehmen." Besonders die zweite Halbzeit müsse man wachsam angehen, so Hütter weiter. Trotz der Vorgeschichte betonte Hütter die Stärke seiner Mannschaft auf fremden Plätzen: „Auswärts sind wir bis jetzt noch ungeschlagen. Auch das darf man nicht vergessen."
Restart nach dreiwöchiger Pause
Nach der langen Länderspielpause ist für Hütter erstmal wieder alles auf Anfang: „Gefühlt ist es ja für den Klubtrainer wieder wie ein Restart." Insgesamt 14 Spieler waren mit ihren Nationalteams unterwegs, am Mittwoch stand erstmals wieder der komplette Kader gemeinsam auf dem Trainingsplatz. Kränklich war dagegen der zuvor nach Verletzung wieder teilintegrierte Jeremiaha Maluze. Der dänische U19-Nationalstürmer Malik Pimpong sei „leicht angeschlagen zurückgekommen“ und werde wie Maluze am Wochenende ausfallen. Can Uzun habe „ganz normal und gut trainiert.“
Respekt vor Leipzigs Flügelflitzer Nusa
Große Aufmerksamkeit widmete Hütter dem Leipziger Flügelspieler Nusa. „Der Nusa jetzt alleine auf der Seite zu lassen gegen einen Gegenspieler, das ist sehr schwer, weil er natürlich ein tolles Dribbling hat, aber auch unglaublich viel Power im Dribbling", warnte der Trainer. Entscheidend werde sein, als geschlossene Einheit zu verteidigen und die Räume klein zu halten.