ℹ️ Der Aufsichtsrat der Eintracht Frankfurt Fußball AG hat dem Wunsch von Sportvorstand Markus Krösche nach einer sofortigen Freistellung entsprochen. Der bis zum 30. Juni 2028 laufende Vertrag besteht angepasst fort. Wir danken Markus Krösche für seinen erfolgreichen Einsatz in den vergangenen Jahren und wünschen ihm für seinen weiteren Weg alles Gute! 🙏 #SGE
— Eintracht Frankfurt (@Eintracht) October 18, 2026
Entscheidung in Frankfurt - Sportvorstand Krösche verlässt die SGE
Jetzt ist die Trennung da: Eintracht Frankfurt und Sportvorstand Markus Krösche haben sich auf eine sofortige Auflösung des Vertrages geeinigt. Das hat Eintracht Frankfurt am Sonntagabend (18.10.) bekanntgegeben. Übergangsweise übernimmt der neue Vorstandschef Axel Hellmann Krösches Aufgaben.
Markus Krösche hat den Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Eintracht Frankfurt Fußball AG, Mathias Beck, darum gebeten, ihn mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben als Sportvorstand freizustellen.
Aufsichtsrat stimmt einstimmig zu
Der Aufsichtsrat hat sich in einer außerordentlichen Sitzung am 18. Oktober 2026 mit diesem Wunsch befasst und der Freistellung einstimmig zugestimmt. Der bis zum 30. Juni 2028 laufende Vertrag besteht angepasst fort.
Hellmann übernimmt
Die Aufgaben von Krösche übernimmt kommissarisch vorerst Axel Hellmann, der zudem vom Vorstandssprecher zum Vorstandsvorsitzenden aufsteigt. Damit stellt Eintracht Frankfurt sicher, dass die sportliche Führung und die wesentlichen Entscheidungsprozesse ohne Unterbrechung fortgeführt werden. Die langfristige Besetzung des Sportressorts werde in den nächsten Wochen entschieden, teilte der Club weiter mit.
Beck: "Markus hat Eintracht Frankfurt entscheidend geprägt"
Mathias Beck, Präsident von Eintracht Frankfurt und Vorsitzender des Aufsichtsrats der Eintracht Frankfurt Fußball AG sowie des Hauptausschusses, würdigt die Verdienste von Krösche: „Markus Krösche hat Eintracht Frankfurt in den vergangenen Jahren entscheidend geprägt und einen großen Anteil an der erfolgreichen sportlichen Entwicklung unseres Klubs." Als Beispiele nennt er den Gewinn der Europa League, die Teilnahmen an der Champions League sowie die Weiterentwicklung der Mannschaft.
Beck betont, dass die Trennung im gegenseitigen Einvernehmen erfolgt: „Wir haben in den vergangenen Wochen sehr gute, offene und vertrauensvolle Gespräche über unsere Zukunft geführt." Eine anspruchsvolle Aufgabe wie die bei Eintracht Frankfurt erfordere von allen Verantwortlichen jederzeit volle Überzeugung und die notwendige Durchschlagskraft. „Vor diesem Hintergrund haben wir seinen Wunsch nach einer sofortigen Freistellung respektiert und ihm im Aufsichtsrat entsprochen."
Klärung vor der Mitgliederversammlung
Beck erklärt, warum der Zeitpunkt der Entscheidung wichtig war: „Uns war es besonders wichtig, diese Frage vor der anstehenden Mitgliederversammlung zu klären und öffentlich zu kommunizieren." Man trenne sich mit großem gegenseitigem Respekt und wünsche Krösche für seinen weiteren Weg alles Gute.
Krösche: "Eine außergewöhnliche und unvergessliche Zeit"
Auch Markus Krösche selbst äußert sich zu seinem Abschied: „Die vergangenen Jahre bei Eintracht Frankfurt waren für mich eine außergewöhnliche, intensive und unvergessliche Zeit." Der Gewinn der Europa League und die besonderen Momente mit den Fans würden für ihn immer einen besonderen Stellenwert behalten.
Krösche erläutert seine persönliche Motivation für den Schritt: Nach über fünf Jahren bei dem Klub habe er das Gefühl entwickelt, eine Veränderung zu brauchen - und der Eintracht könnte womöglich auch ein neuer Impuls helfen. „Wenn man an diesen Punkt kommt, geht immer auch ein wenig die notwendige Durchschlagskraft für eine solch anspruchsvolle Aufgabe abhanden." Darüber habe er transparent mit Mathias Beck gesprochen, denn sein eigener Anspruch sei es, eine solche Verantwortung jederzeit mit voller Überzeugung auszufüllen.
Zeit für einen Neuanfang
Deshalb habe er Beck gebeten, ihn mit sofortiger Wirkung freizustellen. „Damit haben sowohl die Eintracht als auch ich genügend Zeit, sich für die Zukunft neu aufzustellen." Krösche betont, dass ihm die Klarheit vor der Mitgliederversammlung wichtig gewesen sei, weil er sich dort persönlich von den Mitgliedern verabschieden möchte.
Abschließend bedankt sich Krösche bei Beck und dem Aufsichtsrat für die offenen, fairen und vertrauensvollen Gespräche sowie den respektvollen Umgang mit seinem Wunsch. Auch seinen Vorstandskollegen sowie allen Mitarbeitenden, Trainern, Spielern und den Fans spricht er seinen Dank aus: Eintracht Frankfurt werde für ihn immer ein herausragender Verein bleiben, dem er für die Zukunft nur das Beste wünsche.