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Hessens Innenminister Beuth kandidiert nicht mehr für Landtagswahl

FFH-Info zur Landtagswahl - Innenminister Beuth kandidiert nicht mehr

Peter Beuth will bei der nächsten Landtagswahl nicht nochmal kandidieren.
© dpa

Peter Beuth will bei der nächsten Landtagswahl nicht nochmal kandidieren (Archivbild).

Einer der wichtigsten Politiker Hessens tritt nicht mehr zur Wahl an: Innenminister Peter Beuth (54) wird nach FFH-Informationen nächstes Jahr nicht mehr für den Landtag kandidieren.

Dazu habe er sich nach reiflicher Überlegung und Beratungen mit seiner Familie entschlossen, schreibt Beuth in einem Brief an den Kreisvorstand und die Wahlkreisdelegierten der CDU Rheingau-Taunus. 

Beuth: Keine leichte Entscheidung

"Ich habe mir diese Entscheidung nicht leichtgemacht, denn die Politik ist schon viel länger als meine Angehörigkeit zum Hessischen Landtag fester Bestandteil meines Lebens", schreibt Beuth weiter. Er wolle einem neuen Kandidaten die Gelegenheit geben, seine Ideen einzubringen und eigene Impulse zu setzen.

Beuth schlägt Nachfolger vor

Als Nachfolger stehe Beuths langjähriger Stellvertreter und Kreistagsvorsitzender André Stolz bereit. Auf der Wahlkreisdelegiertenversammlung am Freitag (21. Oktober) will Beuth demnach seine Entscheidung auch persönlich erläutern. Beuths Sprecher sagte uns: Ob sich der Innenminister bereits heute dazu äußert, sei noch unklar.

Kreisvorsitzender Willsch respektiert Entscheidung

Der Kreisvorsitzende Klaus-Peter Willsch erklärte, Beuth habe die CDU und den Wahlkreis über zwei Jahrzehnte erfolgreich und prominent im Landtag vertreten. "Wir sind ihm für seinen langjährigen persönlichen Einsatz sehr dankbar und respektieren seine persönliche Entscheidung." 

Seit 20 Jahren im Landtag

Beuth sitzt seit über 20 Jahren im Landtag, als Abgeordneter für den Untertaunus. Seit 2014 ist er Innenminister von Hessen – und somit eines der Gesichter der hessischen CDU.

Beuth galt auch als Ministerpräsidenten-Nachfolger

Von der Opposition gab es für den 54-Jährigen immer wieder Feuer – unter anderem wegen rechter Umtriebe bei der Polizei. Zuletzt wurde Beuth als Bouffier-Nachfolger im Ministerpräsidenten-Amt gehandelt, kam dann aber nicht zum Zug.

Reaktionen verhalten bis bissig

Die Reaktionen der politischen Gegner sind teils verhalten. Möglicherweise, weil die Gründe für Beuths Rückzug eher im Privaten zu finden sein könnten. In einer ersten Reaktion sagt die Landtags-FDP, man respektiere die Entscheidung und gehe davon aus, dass Beuth sich bis zur Landtagswahl "um die vielen Baustellen im Amt als Innenminister kümmern wird". Die Linke im Landtag dagegen sagt, Beuth hätte längst zurücktreten müssen, wegen rechter Umtriebe in der Polizei und mangelnder Aufklärung von rassistischen Gewalttaten.  

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