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Kältewelle treibt Heizkosten in Hessen in die Höhe

Obwohl die Energiepreise sinken - Darum wird Heizen in Hessen teurer

Der Winter in Deutschland fällt ungewöhnlich kalt aus. In vielen Häusern laufen die Heizungen auf Hochtouren. Das sorgt für höhere Kosten auch in Hessen.

Verbraucher in Hessen müssen sich wegen des kalten Winters auf deutlich höhere Heizkosten einstellen. Für die Heizkostenabrechnung 2025 erwartet der Eschborner Energiedienstleister Techem im Schnitt knapp acht Prozent höhere Ausgaben als im Vorjahr.

  • Besonders stark dürften demnach die Kosten für Verbraucher wachsen, die mit Fernwärme heizen (rund 12 Prozent).
  • Bei Gas und Strom müssen sich Kunden auf Anstiege von knapp neun bzw. gut acht Prozent einstellen.
  • Glimpflich kommen Menschen weg, die mit Öl heizen: Hier steigen die Kosten wohl nur leicht um knapp zwei Prozent.

Mit dem erwarteten Kostenanstieg von knapp acht Prozent liegt Hessen etwas unter dem Bundesdurchschnitt. Die Prognose von Techem basiert auf dem EU-Verbraucherpreisindex und Wetterdaten von meteostat.net, die mit Daten des Deutschen Wetterdienstes validiert wurden. Für die letzten Wochen des Jahres 2025 wurden die Daten hochgerechnet.

Sinkende Energiepreise, aber höherer Verbrauch

Zwar seien die Energiepreise teils gefallen, etwa bei Heizöl, schreibt Techem. Doch der höhere Verbrauch wegen der niedrigeren Temperaturen überkompensiere diesen Effekt. Bei Fernwärme sei die Preise zudem gestiegen - daher dürften die Heizkosten hier auch am stärksten zulegen.

In den vergangenen Wochen hatte es in vielen Teilen Deutschland eisiges Winterwetter mit teils strengem Frost gegeben. Die Weihnachtstage waren laut dem Deutschen Wetterdienst im Mittel so kalt wie seit 15 Jahren nicht mehr. Auch im Februar und November 2025 gab es Kälteeinbrüche. Vor allem in Baden-Württemberg, Sachsen und Sachsen-Anhalt dürfte das Heizen laut der Prognose deutlich teurer werden.

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