Viel Schnee und Sonnenschein - So war der Januar in Hessen
Wintersportfans kommen dieses Jahr endlich mal wieder auf ihre Kosten. Der Januar in Hessen war sonnig und schneereich, so der Deutsche Wetterdienst. Welche Besonderheiten gab es noch?
Die Dauer des Sonnenscheins sei ungewöhnlich gewesen, teilte der Deutsche Wetterdienst in Offenbach mit. Sie übertraf mit rund 60 Stunden den klimatologischen Mittelwert von 36 Stunden deutlich.
So ist das Wetter aktuell in Hessen
Durchschnittlich kalt und nass
Die Temperaturen lagen mit einem Mittelwert von minus 0,3 Grad dagegen im üblichen Bereich (Klimamittelwert: minus 0,4 Grad). Auch die Menge des Niederschlags war mit rund 61 Liter pro Quadratmeter durchschnittlich (63 Liter). Meistens fiel er als Schnee, dieser konnte sich vor allem im Bergland bis zu 21 Tage lang halten.
Wie viel Schnee gibt es? Die Schneehöhen im Überblick
Am kältesten war es in Burgwald-Bottendorf
Die erste Monatshälfte war knackig kalt gewesen, der hessische Tiefstwert von minus 14,6 Grad wurde am 11. Januar im nordhessischen Burgwald-Bottendorf gemessen. Bereits wenige Tage später stiegen die Werte kurzzeitig kräftig an, am wärmsten wurde es am 16. Januar mit 13,9 Grad in Darmstadt und Offenbach - anschließend sackten die Temperaturen wieder ein und es wurde überwiegend winterlich.
Über 20 Grad im Winter
Die bisher höchste Winter-Temperatur in Hessen hatte der DWD in Michelstadt am 24. Februar 2021 mit 20,8 Grad notiert. Der bisherige Tiefstwert im Bundesland wurde am 8. Februar 1895 mit minus 32,5 Grad in Fulda gemessen.