Alles muss raus in Frankfurt - Ausverkauf im Hotel Mövenpick startet
Das Mövenpick Hotel in Frankfurt schließt seine Türen und das gesamte Inventar bekommt ein zweites Leben. Von kompletten Zimmerausstattungen bis hin zur einzelnen Kaffeetasse wird alles verkauft. Der Ausverkauf ist zunächst online gestartet, es soll aber auch einen Verkauf vor Ort geben.
Das ehemalige Hotel wird vollständig aufgelöst. Wie das mit der Abwicklung betraute Unternehmen Twins Company mitteilt, steht das gesamte Mobiliar der 288 Hotelzimmer zum Verkauf. Auch die Ausstattung des Restaurants und der Tagungsräume sucht neue Besitzer.
Vom Bett bis zum Porzellan
Interessierte können aus einem riesigen Fundus wählen. Den Angaben zufolge reicht das Angebot von hochwertigen Hotelmöbeln, Betten und Sesseln über Tische und Leuchten bis hin zu Dekorationsartikeln. Auch professionelle Küchenausstattung und Porzellan können erworben werden.
Start im Internet
Wer sich frühzeitig seine Lieblingsstücke sichern möchte, kann das digital beim Online-Vorverkauf machen. Wenige Tage später öffnet das Haus dann noch einmal für Publikum. Ab dem 13. Oktober startet der Direktverkauf vor Ort. Bis zum 24.10 können Besucher direkt in den ehemaligen Hotelräumlichkeiten stöbern, einkaufen und die gekaufte Ware gleich mitnehmen. Geöffnet ist jeweils dienstags und donnerstags von 12 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 18 Uhr.
Bewegung auf dem Hotelmarkt
Das Ende des Mövenpick Hotels reiht sich in eine größere Umbruchphase in der Mainmetropole ein. Der Frankfurter Hotelmarkt verzeichnete zuletzt diverse weitreichende Veränderungen und prominente Schließungen, darunter bekannte Traditionshäuser wie die Villa Kennedy oder der Hessische Hof. Im Fall des Mövenpick Hotels wird nun durch den groß angelegten Ausverkauf zumindest das Inventar nachhaltig weitergenutzt.