US-Investor will Plattenfirma - 56-Milliarden-Angebot für Universal Music
Der US-Investor Bill Ackman legt 56 Milliarden Euro für den größten Musikkonzern der Welt auf den Tisch. Er hält bereits Anteile an Uber, Amazon und Alphabet.
Nun macht er den Aktionären ein attraktives Angebot: Ganze 78 Prozent mehr als den derzeitigen Wert möchte er zahlen.
Fette Prämie für Aktionäre
Pershing Square, das Investmentunternehmen des Milliardärs, will das Majorlabel mit der Firma SPARC Holdings verschmelzen. Insgesamt 9,4 Milliarden Euro in bar sollen an Aktionäre ausgezahlt werden. Das entspricht 5,05 Euro pro Aktie. Zusätzlich sollen sie 0,77 Aktien einer neuen Gesellschaft für jede gehaltene UMG-Aktie bekommen.
UMG-Aktienkurs steigt rasant
Die Aktie von UMG legte zuletzt um fast zehn Prozent zu, die Titel des Großaktionärs Vivendi um 8,6 Prozent. Vertreter von Universal Music und von deren Großaktionär Vivendi SE lehnten eine Stellungnahme laut der Nachrichtenagentur Bloomberg ab.
Heimat vieler Weltstars
Die Universal Music Group hat eine breite Palette von Künstlern unter Vertrag - darunter internationale Stars wie Taylor Swift, Lady Gaga oder Billie Eilish sowie deutsche Künstler wie Clueso. Neben Universal Music gehören Warner Music und Sony Music zu den drei verbliebenen großen Musikkonzernen, die als Majorlabels bezeichnet werden.