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Betriebsrat kämpft um Biontech Jobs und Standorte

Schließungen bei Biontech - Betriebsrat kämpft um Jobs und Standorte

Biontech
© Andreas Arnold/dpa

Das Biontech-Management plant die Schließung von mehreren Standorten. (Archivbild)

Kann ein Investor die fast 1.900 Arbeitsplätze retten? Die Gespräche über eine Zukunft der Standorte laufen.

Der Betriebsrat des Impfstoffherstellers Biontech wirft der Unternehmensführung mangelnde Kooperation bei der Suche nach einem Investor für die von der Schließung bedrohten Standorte vor. Bei einem Treffen sei vorgeschlagen worden, eine arbeitnehmernahe Beratungsgesellschaft mit der Unterstützung bei der Suche nach Investoren zu beauftragen, teilte der Konzernbetriebsrat mit. Das hätten die Arbeitgebervertreter kategorisch abgelehnt.

Stattdessen sei ein Zeitplan für die Schließung der betroffenen Standorte vorgelegt worden, der eine Übernahme nahezu unmöglich machen würde. Der Betriebsrat kündigte an, Unternehmensgründer und Vorstand Ugur Sahin zur nächsten Verhandlungsrunde über die Rettung der Arbeitsplätze einzuladen. "Wir erwarten Fürsorge und Verantwortung von unserem Vorstandsvorsitzenden statt Konfrontation und Ignoranz."

Fast 1.900 Arbeitsplätze betroffen

Das Management des Mainzer Unternehmens hatte vor wenigen Tagen angekündigt, wegen einer zu geringen Auslastung, Überkapazitäten und Kosteneinsparungen mehrere Produktionsstandorte zu schließen. Betroffen von den Plänen sind Werke in Idar-Oberstein, Marburg und Singapur sowie Standorte des übernommenen Konkurrenten Curevac. Insgesamt bis zu 1.860 Stellen können laut Unternehmen von den Maßnahmen betroffen sein. Bei Curevac allein sind demnach rund 820 Jobs bedroht - größtenteils am Hauptsitz in Tübingen. 

Die Betriebsräte der betroffenen Standorte hatten bereits kurz nach der Bekanntgabe von inakzeptablen und verantwortungslosen Plänen des Managements gesprochen. Die Arbeitnehmervertreter kündigten entschiedenen Widerstand der Beschäftigten an. Die Betriebsräte äußerten jedoch auch die Hoffnung, dass die angedrohte Stilllegung der Werke durch den Verkauf an einen Investor verhindert werden könnte.

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