Prognose bestätigt - Auslandsflughäfen retten Fraport-Halbjahr
Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport hat im ersten Halbjahr dank seiner internationalen Flughäfen besser abgeschnitten als erwartet. Der Umsatz legte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um vier Prozent auf 2,07 Milliarden Euro zu, wie der MDax-Konzern mitteilt.
Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg um 3,8 Prozent auf 582,3 Millionen Euro. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 51,6 Millionen Euro, der 47,7 Prozent unter der Vorjahresperiode blieb. Als Grund nannte das Unternehmen buchhalterische Effekte aus der Inbetriebnahme von Terminalgebäuden in Lima und Frankfurt.
Standort Frankfurt stagniert
"Während das Passagieraufkommen in Frankfurt streikbedingt und aufgrund der aktuellen geopolitischen Situation im Nahen Osten stagniert, wächst der Verkehr an den meisten internationalen Standorten im Fraport-Konzern", sagte Konzernchef Stefan Schulte.
Weniger Passagiere in Frankfurt
Im ersten Halbjahr haben 28,9 Millionen Passagiere den Frankfurter Flughafen genutzt. Das sind 0,8 Prozent weniger als vor einem Jahr. Allein rund 700.000 Menschen konnten wegen der Streiks bei Lufthansa nicht fliegen. Zudem fehlten wegen des Iran-Kriegs Flüge in den Mittleren Osten.
So sieht die Fraport-Prognose aus
Schulte bestätigte die Finanzziele sowie die bereits Mitte Juli gesenkte Passagierprognose für Frankfurt. Mittlerweile geht Fraport nur noch von einem Abschneiden auf dem Vorjahresniveau von 63,2 Millionen Passagieren aus.