03.06.2026
Psychologie to go! - Die psychotherapeutische Versorgung in der Krise
Zum 1. April 2026 hat der Erweiterte Bewertungsausschuss beschlossen, die Vergütung ambulanter psychotherapeutischer Leistungen um 4,5 Prozent abzusenken. Was nach einer kleinen Stellschraube im Gebührenwerk der gesetzlichen Krankenversicherung klingt, hat handfeste Folgen für Menschen, die auf einen Therapieplatz warten: Wer wirtschaftlich unter Druck gerät, behandelt weniger, und die ohnehin monatelangen Wartezeiten verlängern sich weiter. In dieser Folge spreche ich mit Dr. Enno Maaß darüber, wie es zu dieser Entscheidung kam. Wie viel ist einer Gesellschaft die seelische Gesundheit ihrer Mitglieder wert, wenn im selben Atemzug von längerer Lebensarbeitszeit und steigender psychischer Belastung die Rede ist?
Petitionen
Bundestagspetition Nr. 196912 (Mitzeichnung bis 9. Juni 2026):
epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2026/_03/_22/Petition_196912.html
Change.org-Petition (Johanna Alisa Jung):
Hintergrund und Quellen:
DPtV zur Bundestagspetition:
www.dptv.de/aktuelles/meldung/bundestagspetition-bitte-jetzt-zeichnen/
DPtV-Interview „Mehr als 500.000 Unterstützende":
www.dptv.de/aktuelles/meldung/mehr-als-500000-unterstuetzende-interview-zur-petition-jetzt-online/
Deutsches Ärzteblatt zur Honorarabsenkung und den Protesten:
BDP zur Abwertung psychotherapeutischer Leistungen:
bvvp „Jetzt wird es laut!":