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Limburg: Brand in Flüchtlingsunterkunft - sieben Verletzte

Fast 100 Menschen evakuiert - Brand in Flüchtlingsunterkunft in Limburg

Bei einem Brand in einer Flüchtlingsunterkunft in Limburg sind sieben Menschen leicht verletzt worden. Das berichtet die Polizei. 

Aus zunächst ungeklärter Ursache brannten in der Limburger Halle etwa ein Dutzend Betten. Die Polizei geht nicht davon aus, dass es eine externe Ursache gibt, sondern dass das Feuer in der Unterkunft ausgebrochen ist, sagte ein Polizeisprecher zu HIT RADIO FFH. 

FFH-Reporterin Dominique Bundt berichtet aus Limburg

Ich sehe hier zwei große Reisebusse, die stehen zur Abfahrt bereit vor einem Gebäude des Technischen Hilfswerks. Hier wurden die 95 Geflüchteten den ganzen Morgen betreut. Das ist in direkter Nähe zu der Flüchtlingsunterkunft, wo gegen 3 Uhr heute Morgen etwa ein Dutzend Betten gebrannt haben. Mit den Bussen werden die, die wollen, jetzt in die Erstaufnahmeeinrichtung nach Gießen gebracht, sagte mir hier ein Sprecher. Von der Polizei heißt es außerdem, dass man nicht von einer externen Ursache ausgehe, sondern dass das Feuer in der Unterkunft ausgebrochen sei. Wie genau muss aber noch ermittelt werden, die Polizei ist bereits hier vor Ort. Dominik Bund, Limburg.

© HIT RADIO FFH

Unterkunft nicht mehr bewohnbar

96 Menschen mussten den Angaben zufolge in Sicherheit gebracht werden. Die Unterkunft sei nicht mehr bewohnbar, hieß es. Die Statik sei aber nicht beeinträchtigt. Laut einem Polizeisprecher waren mehrere Matratzen, die in der Halle gelagert wurden, in Brand geraten. Bei der Unterkunft handele es sich um eine ehemalige Lagerhalle, in der einzelne Bereiche mit Trennwänden voneinander abgetrennt seien. In einem nicht bewohnten Bereich hätten sich die Matratzen befunden.

Feuer wohl in der Unterkunft ausgebrochen

Die Polizei geht aktuell davon aus, dass das Feuer in der Unterkunft ausgebrochen ist. In der Einrichtung seien auch bereits mehrfach Personen aufgefallen, die gegen das dort geltende Rauchverbot verstoßen hätten.

THW-Halle als Übergangsquartier

Die Menschen wurden in den frühen Morgenstunden vorübergehend in einer nahegelegenen Halle des THW untergebracht, wie unsere Reporterin vor Ort erfuhr. Wer will, wurde schließlich am Vormittag mit Reisebussen in die Erstaufnahme-Einrichtung in Gießen gebracht. Schulkinder und die, die in der Nähe von Limburg arbeiten, sollen eine Unterkunft im Kreis bekommen, sagte Kreissprecher Jan Kieserg unserer Reporterin.

Landkreissprecher: Brandursache wird nun im Detail ermittelt

Ein Großteil der Bewohner wurde mit zwei Reisebussen nach Gießen gebracht, berichtet Landkreissprecher Jan Kieserg.

Es geht jetzt darum, dass zunächst mal die Brandursache im Detail ermittelt werden muss. Es sind auch erhebliche Zerstörungen dort zu erkennen, sodass wir im Moment davon ausgemüssen, dass das über mehrere Monate nicht mehr nutzbar sein wird als Unterkunft für uns. Wir haben heute Morgen sofort mit der Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen Kontakt aufgenommen. Und dankenswerterweise wurde dort Bereitschaft erklärt, dass wir einen Großteil der 96 Menschen dorthin zurückbringen können. Einige befinden sich in schulischer Verpflichtung, andere gehen Arbeitstätigkeiten nach. Und die werden wir jetzt intern auf Landkreisebene heute Mittag dann selbst unterbringen.

© HIT RADIO FFH

Vater wollte seinen Säugling retten

Bei einem der Verletzten handele es sich um einen Vater, der eine leichte Brandverletzung am Arm erlitten habe, als er seinen Säugling in Sicherheit bringen wollte, sagte ein Sprecher des Landkreises Limburg-Weilburg. Die übrigen Personen hätten Rauchgas eingeatmet. Den Sachschaden durch das Feuer schätzen die Ermittler auf etwa 150.000 Euro.

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