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Mitarbeiter am Uniklinikum Gießen-Marburg streiken im Februar

Ab heute bis Donnerstag - Warnstreik an Uniklinik Gießen-Marburg

Die Beschäftigten des UKGM sind ab dem 13. Februar zu Warnstreiks aufgerufen.
© FFH

Die Beschäftigten des UKGM sind ab dem 13. Februar zu Warnstreiks aufgerufen.

Im Rahmen der Lohnverhandlungen am Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM) kommt es diese Woche zu Streiks. Von heute (13.02.) bis Donnerstag (15.02.) sowie am 19. Februar sind die Beschäftigten zu ganztägigen Warnstreiks aufgerufen, teilte Verdi in Frankfurt mit.

Die zweite Verhandlungsrunde habe ergebnislos geendet, die nächste Runde beginne am 19. Februar in Gießen.

Es geht um elf Prozent mehr Lohn

Für die rund 7.000 nicht-ärztlichen Beschäftigten fordert die Gewerkschaft elf Prozent, mindestens jedoch 600 Euro mehr Lohn. Das UKGM ist das nach eigenen Angaben drittgrößte Universitätsklinikum Deutschlands. An den zwei Standorten werden jährlich rund 436.000 Patienten in 80 Kliniken mit zusammen 2.230 Betten versorgt.

Stark eingeschränkter Krankenhausbetrieb

Verdi kündigte an, dass der Krankenhausbetrieb und planbare Operationen ab der Frühschicht am Dienstagmorgen infolge des Streiks bis Donnerstag deutlich eingeschränkt sein werden. Heute früh findet am Standort Marburg um 9 Uhr vor dem Haupteingang auf den Lahnbergen eine Kundgebung statt. Am Mittwoch startet um 9.30 Uhr eine Demonstration der Streikenden vor dem Haupteingang Neubau des Uniklinikums Gießen.

verdi wirft UKGM-Geschäftsführung Verzögerungstaktik vor

Dazu Gewerkschaftssekretär Fabian Dzewas-Rehm im FFH-Gespräch.

© HIT RADIO FFH

UKGM-Geschäftsführung hofft auf gemeinsamen Kompromiss

"Wir haben am letzten Montag den Entlastungstarifvertrag unterschrieben und von Anfang an konstruktive Vorschläge für den neuen Entgelttarifvertrag gemacht. Wir haben uns gefreut, dass unsere Anstrengungen, zu einem schnellen und tragfähigen Kompromiss zu kommen, auch von den Vertretern von ver.di gesehen und in ihren öffentlichen Einschätzungen wertgeschätzt wurden. Umso mehr halten wir einen Streik zum jetzigen Zeitpunkt für unnötig und bekräftigen unsere Zuversicht, beim nächsten Verhandlungstermin am 19. Februar zu einem guten Kompromiss zu kommen", sagt die Geschäftsführung vom UKGM in einem Statement Ende Januar zum angekündigten Streik.

Geschäftsführung legt Angebot vor

Demnach habe das UKGM seinen Mitarbeitenden ein Angebot vorgelegt, was eine Erhöhung von zusammengerechnet über 14 Prozent ergibt. Darin enthalten seien eine einmalige Auszahlung der noch vorhandenen Inflationsprämie zwischen 1.400 und 1.550 Euro sowie für die Auszubildenden eine Inflationsprämie in Höhe von 775 Euro. Auch schlägt die UKGM-Geschäftsführung eine Vereinbarung zu einer Entgelterhöhung für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um mindestens 300 Euro pro Monat vor sowie eine weitere tarifliche Steigerung um weitere 5,5% zum 01.01.2025. Azubis sollen mehr Geld bekommen und die Pflegezulage solle erhöht werden.

Mögliche Einigung am 19. Februar

Auch Verdi schließt eine Einigung am 19. Februar nicht aus, sagt uns Gewerkschaftssekretär Fabian Dzewas-Rehm im FFH-Gespräch. Die angebotenen Lohnerhöhungen in den bisherigen zwei Verhandlungsrunden kritisiert die Gewerkschaft verdi jedoch als zu niedrig. „Die Arbeit im Krankenhaus verdient eine finanzielle Aufwertung. Der Konzern hingegen versucht die Beschäftigten von der Lohnentwicklung anderer Kliniken abzukoppeln“, so Gewerkschaftssekretär Fabian Dzewas-Rehm.

Finanzielle Attraktivität schaffen

„Im vergangenen Jahr haben die Kolleginnen und Kollegen eindrucksvoll für Entlastung gestreikt. Nun geht es darum, die notwendige finanzielle Attraktivität herzustellen, damit das dafür notwendige Personal auch bleibt oder überhaupt kommt.“

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