Marburger Oberbürgermeister - Spies tritt 2027 nicht mehr zur Wahl an
Marburgs Oberbürgermeister Thomas Spies wird bei der Wahl im Sommer 2027 nicht erneut kandidieren. Das hat der SPD-Politiker jetzt bekanntgegeben. Spies ist seit 2015 Oberbürgermeister der Universitätsstadt.
Als Grund nennt der 64-Jährige vor allem die Belastung des Amtes. „Oberbürgermeister ist schon eine zeitlich und aufwendig sehr fordernde Aufgabe, auch wenn es der schönste Job der Welt ist“, sagte Spies im FFH-Gespräch. Die Entscheidung habe er mit seiner Frau bereits Weihnachten getroffen.
Finanzproblem weiter Thema
Bis zum Ende seiner Amtszeit sieht Spies aber noch viel Arbeit vor sich. Besonders die angespannte Finanzlage in Marburg bleibe ein zentrales Thema. Die Stadt habe, wie viele Kommunen, „ein erhebliches Finanzproblem“. Er wolle dafür sorgen, „die wesentlichen Weichen zu stellen“.
Nachfolger soll geordnetes Feld übernehmen
Zugleich betont Spies, dass er die Stadt geordnet übergeben will. „Meine Vorgänger haben die Stadt in gutem Zustand übergeben und so werde ich das auch machen“, sagte er.
Weiter politisch aktiv
Von einem politischen Rückzug spricht Spies aber nicht. Er ist nach eigenen Angaben weiter Vorsitzender der nordhessischen SPD und stellvertretender Landesvorsitzender. Zunächst gehe es für ihn aber darum, „bis zum letzten Tag“ seine Arbeit als Oberbürgermeister zu machen.