Domblickbad in Wetzlar - Wie geht es mit dem Freibad weiter?
Das Domblickbad in Wetzlar ist immer noch geschlossen. Ändert sich das bald? Die Stadt erwartet am heutigen Freitag (10.7.) neue Laborergebnisse, die über die weiteren Schritte entscheiden sollen. Ein Stadtsprecher erklärte, dass man dann auch verkünden werde, wie es mit dem Freibad weitergeht.
Viele Bürger äußerten ihre Frustration über die Schließung des Freibads während der Badesaison auf Facebook. Einige kritisierten, dass Wetzlar kein herkömmliches Freibad habe, wie andere Städte.
Entstehung aus Bürgerbeteiligung
Wie die Stadt schreibt, entstand das Naturfreibad aus einem Bürgerbeteiligungsverfahren, das von der Bergischen Universität Wuppertal begleitet wurde. Die Stadt investierte rund 7,2 Millionen Euro in den Bau des Bads auf dem Gelände des vorherigen Freibads.
Fortschritte bei Wasseruntersuchungen
Die Stadt berichtete, man habe die technische Ursache weiter eingegrenzt und arbeite an der Stabilisierung des biologischen Wasseraufbereitungssystems. Regelmäßige Tests zeigten Fortschritte, die Anforderungen für eine Eröffnung seien aber noch nicht vollständig erfüllt.
Biologisches Gleichgewicht wichtig
Die Wasseraufbereitung verlaufe anders als in Chlorbädern und benötige ein stabiles biologisches Gleichgewicht. Die Stadt betonte, dass dieser Prozess, trotz technischer Maßnahmen, Zeit benötige und nicht beschleunigt werden könne.
Wiedereröffnung unklar
Entscheidend für die Wiedereröffnung sei eine stabile Wasserqualität. Die Stadt erklärte, der Betrieb könne erst wieder aufgenommen werden, wenn alle technischen und hygienischen Anforderungen erfüllt seien. Das Freibad wurde seit Mitte Juni wegen technischer Probleme geschlossen.