Kampf bis zum Schluss - Unentschieden im Krimi Wetzlar-Eisenach
Die HSG Wetzlar holte im dritten Saisonspiel endlich den ersten Punkt, doch der scheint zu wenig. In einem packenden Spiel gegen den ThSV Eisenach endete die Partie mit einem 31:31-Unentschieden – eine dramatische Schlussphase sorgte für Gesprächsstoff.
Die Begegnung begann spannend und ausgeglichen, beide Teams gaben nichts preis. Nach zehn Minuten stand es 4:4. Wetzlar schaffte es, in der 15. Minute mit 8:6 in Führung zu gehen, doch Eisenach glich wenig später wieder aus. Am Ende der ersten Hälfte konnte sich die HSG dank eines starken 5:2-Laufs und einem überzeugenden Bart Ravensbergen im Tor auf 15:12 absetzen. Besonders Niklas Theiß glänzte mit einer makellosen Trefferquote.
Eisenach schlägt zurück
In der zweiten Halbzeit wendete sich das Blatt zugunsten von Eisenach, die den Rückstand schnell aufholten. Die Gäste gingen in der 42. Minute erstmals wieder in Führung. Felix Aellen von Eisenach machte es mit einem Tor zum 27:25 besonders spannend. Doch Wetzlar kämpfte weiter, stellte die Defensive um und kam zurück ins Spiel. Martí Soler brachte das Team kurz vor Schluss in Führung.
Dramatische Schlussminuten
Das Spiel endete in einem Krimi. Eisenach glich zwei Minuten vor Schluss aus. Eine umstrittene Entscheidung der Schiedsrichter, die ein mögliches Siegtor der HSG nicht anerkannten, sorgte nach Spielende für Aufregung. Die HSG Wetzlar legte Einspruch gegen die Spielwertung ein, da sie den vierten und nicht den fünften Pass für den entscheidenden hielten.
Trainer und Team blicken voraus
Die Aufgaben werden nicht leichter für die Mittelhessen. Am Sonntag geht's zum Meister nach Magdeburg, ehe dann Gummersbach nach Wetzlar kommt. Schon nach drei Saisonspielen und nur einem Punkt gegen Bietigheim, Lemgo und Eisenach ist klar - es geht nur gegen den Abstieg.