Fahrer stirbt: Sattelzug stürzt auf A45 Böschung herunter
LKW auf A45 abgestürzt - Der vergebliche Kampf der Rettungskräfte
Ein Lkw-Fahrer ist bei einem schweren Unfall auf der A45 bei Altenstadt ums Leben gekommen. Die Autobahn war deshalb in der Nacht komplett gesperrt - erst kurz nach 4 Uhr ging es wieder weiter.
Der Unfall auf der A45 bei Altenstadt hat einem 38 Jahre alten Lkw-Fahrer das Leben gekostet. Er war am Nachmittag mit seinem Sattelzug plötzlich nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Zeugen beobachteten, wie er offenbar noch versuchte, gegenzulenken und das schwere Fahrzeug zurück auf die Straße zu bringen. Vergeblich: Der 40-Tonner durchbrach die äußere Leitplanke und stürzte die Böschung hinunter. Zugmaschine und Auflieger überschlugen sich dabei und blieben kopfüber im abschüssigen Gelände liegen.
Rettungskräfte kamen zunächst nicht an den Fahrer heran
Das Führerhaus war nach dem Aufprall stark eingedrückt. Weil der gesamte Sattelzug so ungünstig in der Böschung lag, kamen die Einsatzkräfte zunächst nicht an den Fahrer heran. Die Feuerwehr konnte das Wrack zwar etwas anheben, doch erst ein zusätzlich angeforderter Autokran brachte die Wende: Rund zwei Stunden nach der ersten Meldung gelang es, die Zugmaschine so weit hochzuheben, dass der Fahrer erreichbar war. Für den 38-Jährigen kam da aber jede Hilfe zu spät.
Zementladung sorgte für aufwendige Bergung
Erschwert wurde der Einsatz zusätzlich durch die Ladung: Der Sattelzug hatte Zementsäcke geladen, die sich nach dem Unfall teilweise im Böschungsbereich verteilten. Sowohl die Ladung als auch der Lkw selbst mussten aufwendig geborgen werden. Die A45 war deshalb Richtung Süden komplett gesperrt, die Polizei riet dazu, die Strecke weiträumig zu umfahren.
Nach rund zwölf Stunden Sperrung konnte die Autobahn schließlich in der Nacht wieder freigegeben werden. Um 4:13 Uhr war die Fahrbahn wieder frei.
Warum der Fahrer von der Fahrbahn abkam, ist weiterhin unklar. Die Polizei sucht nach Zeugen, die den Unfall beobachtet haben.