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Schulabbrecher: Besserer Datenfluss an Agentur soll Chancen erhöhen

Daten gehen an Arbeitsagentur - Schulabbrecher sollen mehr Hilfe bekommen

© dpa

Die Schule ist vorbei - und jetzt? Ein besserer Datenfluss soll die Perspektiven von Schulabbrechern in Hessen verbessern.

Wie kann man verhindern, dass Schulabbrecher in die Arbeitslosigkeit rutschen? In Hessen werden - als erstes Flächen-Bundesland überhaupt - die Daten von Jugendlichen ohne Abschluss an die Bundesagentur für Arbeit übermittelt. Die Details wurden am Donnerstag an der Louis-Peter-Schule in Korbach (Waldeck-Frankenberg) vorgestellt.

Man brauche jeden Schüler in der Arbeitswelt, sagt Frank Martin von der Bundesagentur für Arbeit. Bislang mussten die Jugendlichen aktiv Hilfe anfordern, jetzt müssen sie ihr widersprechen. "Und das ist auch gut so. Wir reden von Schülern, die wir verloren haben, und es ist unrealistisch, dass gerade die sich um eine Beratung bemühen", so Martin im FFH-Gespräch.

Kultusminister: "Wichtiger Schritt"

"Es ist ein wichtiger Schritt, dass jetzt die erstmalige Übermittlung von Daten durch die Schulen an die Bundesagentur für Arbeit umgesetzt wird", sagte Hessens Kultusminister Armin Schwarz (CDU). "Somit setzen wir als eines der ersten Länder die bundesrechtlichen Vorgaben zur Datenübermittlung um und leisten hierdurch einen weiteren entscheidenden Beitrag, damit Schülerinnen und Schüler bei ihrer beruflichen Orientierung eine zusätzliche Chance zur Vermittlung in eine Anschlussperspektive nach der Schulzeit erhalten."

Nahles hatte Datenübermittlung gefordert

Vor der nun erfolgten Datenübermittlung hatte Arbeitsagentur-Chefin Andrea Nahles auf den Tisch gehauen. Im Januar hat sie die Bundesländer aufgefordert, Daten über Schulabbrecher an die Behörde weiterzuleiten. "Die Bundesagentur verfügt bis heute nicht einmal vollumfänglich über die Daten derjenigen, die die Schule ohne Abschluss verlassen, obwohl wir die seit Jahren einfordern und es dafür seit 2020 sogar eine bundesgesetzliche Grundlage gibt“, sagte die Behördenchefin im Interview mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „Bremen, Hamburg und Bayern stellen uns alle Daten zur Verfügung, alle anderen nicht.“

400 Schulen machen mit

400 Schulen in Hessen machen jetzt bereits beim Datenaustausch bereits mit. Bei den Daten geht es um den Namen und die Adresse der Schüler, bei denen die Lehrer einschätzen, dass eine Anschlussperspektive nicht gegeben ist.

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