Wann wie viel Salz streuen? - Drei Sensoren helfen Winterdienst
Pilotprojekt in Schwalmstadt-Treysa: Dort helfen drei kleine Sensoren dem Winterdienst dabei zu entscheiden, wo wie viel Salz auf die Straßen gestreut werden muss.
Alle Viertelstunde senden die Sensoren ihre Daten an ein sogenanntes Dashboard, auf das der Bauhof von PC und auch Handy aus Zugriff hat. Die helfen dann bei der Einschätzung, wann wie viel Salz wo gestreut werden muss. Sehr effizient also - und der “Digitalisierter Winterdienst” spart Personalkosten und Steuergelder.
Einfachste Sensorik verbaut
Verbaut ist übrigens einfachste Sensorik, so Manuel Otto, Leiter der IT-Abteilung im Rathaus. Er hat das System gemeinsam mit Kollegen ausgetüftelt. “Wir haben die in wasserdichte Regefallrohre gebaut, Antenne drauf, Kabel dran. Dann haben wir mit einer Flex die Straße aufgemacht und die Temperaturfühler in die Asphaltdecke eingebracht.”
Referenzpunkte für das Stadtgebiet
Drei Messstellen gibt es aktuell - das sind aber alles Referenzpunkte für das gesamte Stadtgebiet, so Otto. Das Fazit nach gut einem Monat: “Wir sind super zufrieden.”
Projekt könnte ausgebaut werden
Im nächsten Winter könnte das Projekt ausgebaut werden mit zusätzlichen 40 Messstellen. Und auch mit anderen Kommunen stehe man bereits in Kontakt, berichtet Manuel Otto.