Notfallversorgung gewährleistet - Warnstreik an Unimedizin Göttingen
Wieder wird die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) bestreikt - am Dienstag, den 10. Februar. Hintergrund sind die Tarifverhandlungen im Öffentlichen Dienst. Bereits am 4., 5. und 6. Februar war die UMG von Warnstreiks betroffen.
Wie die UMG mitteilt, sei die medizinische Versorgung von Notfallpatienten und bereits stationär aufgenommenen Patienten sichergestellt. Über eventuelle Änderungen bei Terminen werde man individuell informiert.
Mindestbesetzung in sensiblen Bereichen
Mit der Gewerkschaft ver.di wurde demnach eine verbindliche Notdienstvereinbarung getroffen. Diese sieht vor, dass besonders sensible Bereiche – darunter der Zentral-OP sowie die Normal-, Intensiv- und IMC-Stationen – mit einer festgelegten Mindestbesetzung arbeiten. Auch Ruf- und Bereitschaftsdienste bleiben bestehen. Dennoch kann es in einzelnen Service- und Funktionsbereichen zu Einschränkungen kommen.
Bei geplanten OPs Verzögerungen oder Verschiebungen möglich
Bei geplanten Operationen und ambulanten Behandlungen sind jedoch Verzögerungen oder Terminverschiebungen möglich. Betroffene Patient*innen werden frühzeitig durch die zuständige Klinik oder das jeweilige Institut informiert. Erfolgt keine Benachrichtigung, findet der Termin wie geplant statt. Auch die Blutspende im Klinikum und die Blutspende am Campus sind zu den gewohnten Zeiten geöffnet.