Nach DEL2-Finalauftakt: Kassel Huskies vor erstem Heimspiel
Hallensprecher im FFH-Podcast - Kassel Huskies vor erstem Final-Heimspiel
Erstes Heimspiel im DEL2-Finale zwischen den Kassel Huskies und den Krefeld Pinguinen heute (19.04.) um 17 Uhr. Zwar ging das erste Spiel in Krefeld mit 2:3 nach Overtime verloren, der Glaube an einen Sieg im ersten Heimspiel ist aus nordhessischer Sicht aber ungebrochen. FFH berichtet live aus der Halle.
In der neuen Folge des FFH-Sporttalks mit dem Hallenspieler der Huskies geht es genau um diese Magie zuhause. In der Vergangenheit war oft Kassel der Favorit (und scheiterte dann doch) - dieses Jahr sind es die Krefelder.
Huskies sind heiß
Doch genau das sorgt bei den Kassel Huskies für die Extra-Motivation. Huskies-Hallensprecher Sven Breiter gibt sich im FFH-Podcast kämpferisch und kennt seine Huskies und das Umfeld nur zu gut. Aktuell ist die Underdog-Rolle zwar neu, aber eigentlich gefällt sie den Fans ganz gut. Der Druck aufsteigen zu müssen, der sonst immer wie eine Zentnerlast auf den Schultern war, ist weg.
Die Schlüsselduelle
Die große Frage ist, ob Huskies-Trainer Todd Woodcroft den Schlüssel für die Pinguine parat hat. Nach eigenen Aussagen habe man sich lange im Vorfeld mit dem Gegner beschäftigt und überlegt, wie die wohl auf dem Papier beste Mannschaft zu schlagen ist. Im Sturm treffen zwei tolle Spielmacher aufeinander. Der Husky Hunter Garlent gegen den Pinguin Cam Newton. Im Tor der Huskies ein junger Philipp Maurer, der sich im Halbfinale bärenstark zeigte - auf der anderen Seite ein erfahrener Huskies-Schreck Felix Bick.
Special-Teams als wichtiger Punkt
Dass beide Mannschaften in etwa auf Augenhöhe agieren, zeigt die Bilanz aus der Hauptrunde, wo beide Teams jeweils zwei Siege einfahren konnten. Umso wichtiger werden Über- und Unterzahl. Die Nordhessen haben ein durchaus aggressives und gutes Unterzahlspiel, doch im Powerplay sind sie zu harmlos. Wollen sie gegen Krefeld bestehen, muss das besser werden. Krefeld hatte in der Hauptrunde ein starkes Powerplay - in den Playoffs brauchten sie es bislang nicht. Doch die Huskies werden ihnen sicher mehr abverlangen als Landshut oder Regensburg.