Kassel Huskies scheitern erneut - Trainer Woodcroft noch der Richtige?
Die Kassel Huskies haben auch das vierte Finalspiel gegen Krefeld mit 2:5 und damit die Finalserie mit 0:4 verloren. “Das ist hart”, sagt danach Huskies-Chef Paul Sinizin im FFH-Gespräch “wir haben uns zu einem Top-Team der DEL2 etabliert und jetzt müssen wir daran arbeiten, dass wir das beste Team der DEL2 werden in einer Saison”.
Trainer Todd Woodcroft versucht nach der Pleite nach vorne zu schauen: “Playoffs ist anderes Eishockey. Da werden die Spiele mit einem Tor entschieden und wir brauchen Spieler, die genau diese Playoff-Spieler sind.” Klingt etwas nach der gleichen Bilanz, die er nach der Halbfinal-Niederlage gegen Dresden letzte Saison zog.
Krefeld mit dem besseren Team
Klar ist, dass Krefeld sowohl in der Breite, als auch in der Spitze die bessere Mannschaft hatte. Dennoch ist Woodcroft zum zweiten Mal am Ziel Aufstieg gescheitert. Floskeln und Vergleiche zur NHL zog der 51-jährige Kanadier erneut. Doch inzwischen sind die meisten Fans diese Aussagen leid. Zu destruktiv sei das Eishockey was Woodcroft spielen lässt.
Woodcroft vor dem Aus?
Ob er nächste Saison noch Huskies-Trainer ist, wollte Woodcroft nicht sagen. Ob eine Entscheidung bereits gefallen ist, ist bislang auch unklar. Doch wenn der Kanadier die ganze Saison (52 Spiele lang) quasi als Training für die Playoffs nutzt und Spiele knapp gewinnen will, dann scheitert er in den Playoffs bislang zu klar. Geht es nach den Huskies-Fans wollen die lieber attraktives und erfrischendes Offensiv-Hockey sehen. Dann wäre es zumindest leichter zu verkraften, wenn es am Ende wieder nicht für den Aufstieg reicht.