Eintracht-Hooligans vor Gericht - Verfahren gegen Geldauflage eingestellt
Das Verfahren am Amtsgericht Kassel gegen mutmaßliche Hooligans von Eintracht Frankfurt wurde gegen eine Geldauflage eingestellt. Das hat ein Sprecher der Staatsanwaltschaft auf FFH-Anfrage gesagt.
Weil sie sich 2019 in Nordhessen für eine Schlägerei mit Neonazi-Hooligans aus dem Umfeld des Fußballvereins Rot-Weiß Erfurt verabredet haben sollen, hätte am Dienstag eigentlich am Amtsgericht Kassel ein Prozess gegen 9 Männer aus der Ultra-Szene von Eintracht Frankfurt beginnen sollen. Dieser fällt nun aus.
Bis zu 5.000 Euro Geldauflage
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hat einer der neun Männer bereits eine mehrjährige Freiheitsstrafe in einem anderen Fall bekommen. Die mögliche weitere Strafe wäre dabei nicht ins Gewicht gefallen. Gegen eine Geldauflage zwischen 1.500 und 5.000 Euro wurde das Verfahren gegen die übrigen acht Männer eingestellt. Diese seien darüber hinaus strafrechtlich nicht vorbelastet gewesen.