Nach desaströsem Start - Melsungen verliert Auftakt in Berlin
Die MT Melsungen hat im ersten Spiel der neuen Saison der Opel Handball-Bundesliga gegen die Füchse Berlin mit 31:33 verloren. Trotz einer schwachen ersten Halbzeit bewiesen die Nordhessen zumindest in der zweiten Hälfte Moral und kämpften sich zurück ins Spiel.
In der ausverkauften Max-Schmeling-Halle in Berlin begann das Spiel ausgeglichen, doch schon bald übernahmen die Füchse das Kommando. Zur Halbzeit führten sie mit 17:9, nachdem die MT durch viele Fehler im Angriff ins Hintertreffen geriet. In dieser Phase glänzte Berlins Torhüter Andreas Palicka, der es den Melsungern schwer machte, ins Spiel zu finden.
“Wir waren in der ersten Halbzeit nicht in Berlin”
Eine fragliche Start-Aufstellung von Trainer Parrondo, viele technische Fehler - eine desaströse erste Halbzeit. Berlin machte mit den Melsungern was sie wollten und das ohne dabei wirklich zu glänzen. Mehrere Male blieben die Nordhessen minutenlang ohne eigenen Treffer - Bälle flogen teilweise meterweit übers Tor. Trainer Parrondo gibt nach dem Spiel bei Dyn zu: “In der ersten Halbzeit waren wir nicht in Berlin”. Die Fans fragen sich zurecht wo die Mannschaft denn war?
Zweite Halbzeit bringt Hoffnung
Denn nach der Pause wurde es deutlich besser! Erik Balenciaga brachte neuen Schwung in den Angriff. Die Mannschaft kämpfte sich zurück und erzielte in kurzer Zeit so viele Tore wie im gesamten ersten Durchgang. Die Treffer von Reynir Thor Stefansson, Aaron Mensing und Dainis Kristopans ließen Hoffnung aufkommen, den Rückstand aufzuholen.
Der Kampfgeist bleibt
Trotz einer deutlichen Aufholjagd reichte es am Ende nicht für einen Sieg. Die Füchse Berlin behielten die Kontrolle. Dennoch bewiesen die Melsunger Charakter, als sie in der Schlussminute dank Dimitri Ignatow noch einmal auf 31:33 verkürzen konnten.