Das hätte böse enden können - Falschfahrer auf der A7 unterwegs
Ein 66-Jähriger hat sich am Autobahndreieck Drammetal offenbar verfahren und kurzerhand auf der Autobahn gewendet. Nun sucht die Göttinger Autobahnpolizei nach Verkehrsteilnehmern, die durch den Falschfahrer gefährdet wurden.
Eigentlich war das Ziel des Mannes Kassel. Doch am Autobahndreieck fuhr er laut Polizei versehentlich auf die A7 in Richtung Hannover auf, statt der Route in Richtung Süden zu folgen.
Wendemanöver über drei Fahrstreifen
Als er seinen Irrtum bemerkte, soll der 66-Jährige zunächst auf dem Einfädelungsstreifen angehalten haben. Zeugenberichten zufolge wendete er seinen goldfarbenen Fiat dann quer über alle drei Spuren der Autobahn. Dabei soll das Cabrio zeitweise sogar entgegengesetzt auf dem linken Fahrstreifen gestanden haben, während sich andere Fahrzeuge näherten.
Entgegen der Fahrtrichtung zurück
Danach steuerte der Mann den Wagen laut Polizei die Verbindungsfahrbahn der A38 und A7 entgegen der Fahrtrichtung zurück. Mehrere Autofahrer mussten den Angaben zufolge abbremsen oder ausweichen. Am Ende der Auffahrt ordnete sich der Fahrer dann wieder in den fließenden Verkehr ein und fuhr vorschriftsmäßig weiter in Richtung Kassel.
Polizei stoppt goldenes Cabrio
Eine Streife entdeckte den gesuchten Wagen kurz darauf und kontrollierte den Fahrer auf einem Parkplatz. Gegenüber den Einsatzkräften gab er an, sich verfahren und deshalb gewendet zu haben. Hinweise auf Alkohol, Drogen, körperliche oder geistige Einschränkungen gab es laut den Beamten bei ihm nicht.
Zeugen für gefährliche Aktion gesucht
Ob durch die Falschfahrt andere Autofahrer konkret in Gefahr gebracht wurden, ist nun Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Die Autobahnpolizei Göttingen sucht deshalb dringend Personen, die wegen des goldenen Fiat Cabrios bremsen, ausweichen oder anderweitig reagieren mussten. Auch Zeugen, die das Manöver beobachtet haben, sollen sich bei den Beamten melden.