Sechs Meter langer Ursaurier - Ottoneum zeigt tierische Rekordhalter
Gepard, Puma, Faultier und ein Raubtier aus der Urzeit: Das Naturkundemuseum im Kasseler Ottoneum zeigt seit Samstag seine neue Sonderausstellung „Höher Schneller Weiter“. Im Mittelpunkt stehen Tiere, die sich auf besondere Weise bewegen – im Wasser, an Land, unter der Erde und in der Luft.
Der Star der Schau ist ein sechs Meter langes, lebensecht nachgebautes Modell eines Ursauriers. Das Museum zeigt es zum ersten Mal. Rekonstruiert wurde das Raubtier anhand versteinerter Fußabdrücke.
Ein echter Nordhesse
Vor rund 240 Millionen Jahren lief es durch die Gegend, die heute Nordhessen ist – damals lag die Region allerdings noch etwa auf der Höhe von Nordafrika. Weil der Saurier hier zu Hause war, soll das Modell nach der Sonderausstellung in die Dauerausstellung des Museums umziehen, kündigt Museumsdirektor Kai Füldner an.
Vom schnellsten Landtier bis zum Faultier
Neben dem Saurier treffen Besucher auf weitere tierische Spitzenathleten: den Gepard als schnellstes Landtier in der afrikanischen Savanne, den Puma als Hochsprung-Weltmeister aus den Bergen Nordamerikas und Kletterkünstler aus dem Regenwald. Ganz gemächlich geht es beim Faultier zu.
Mitmachaktionen an den Stationen
Ziel sei es, „möglichst viele unterschiedliche Einblicke in die bewegte Tierwelt“ zu zeigen, so Füldner im FFH-Gespräch. Neben Modellen und Präparaten gibt es viele Mitmach-Stationen und Bereiche für Kinder, an denen man sein Wissen testen und sich mit den Tieren messen kann.