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Medizin-Studenten werden künftig auch in Fulda ausgebildet

Kooperation mit Uni Marburg - Medizin-Studenten lernen künftig in Fulda

In Hessen sollen 185 zusätzliche Medizin-Studienplätze für die Ausbildung junger Ärztinnen und Ärzte geschaffen werden. Durch eine Kooperation zwischen der Philipps-Universität Marburg, dem Klinikum Fulda und der Hochschule Fulda sollen dazu Teil- in Vollstudienplätze umgewandelt werden.

Entsprechende Kooperationsverträge haben die drei Partner in Fulda unterzeichnet. "Wir sind sehr froh, dass wir unseren Medizin-Studierenden nun mehr Planungssicherheit für ihr Studium bieten können", erklärte der Präsident der Uni Marburg, Thomas Nauss.

Zweiter Teil des Studiums bislang an anderem Standort

Bislang werden neben den Vollstudienplätzen der Humanmedizin an der Uni Marburg jährlich auch 185 Teilstudienplätze vergeben. Diese "halben" Plätze müssen laut hessischem Wissenschaftsministerium ausgewiesen werden, wenn es für den ersten vorklinischen Teil des Studiums ein höheres Studienplatzangebot gibt als für den zweiten Studienabschnitt, den klinischen Teil.

Häufig Wechsel in anderes Bundesland

Die Zulassung ist in diesem Fall auf den vorklinischen Studienabschnitt beschränkt. Ist dieser erfolgreich mit dem Physikum bestanden, werden die teilzugelassenen Studierenden exmatrikuliert und müssen sich neu um einen Studienplatz für den klinischen Teil bewerben. Das sei häufig nur an einer anderen Universität und in einem anderen Bundesland möglich gewesen, sagte Wissenschaftsministerin Angela Dorn (Grüne).

Klinischer Teil des Studiums ab nächstem Semester in Fulda

Ab dem Wintersemester 2022/2023 sollen nun alle Studierenden, die im ersten Semester ihr Medizinstudium an der Uni Marburg beginnen, es auch in Hessen beenden können. Dazu sollen künftig 90 Studierende ihren klinischen Ausbildungsabschnitt im vierten und fünften Studienjahr in Fulda absolvieren. Laut Dorn investiert das Land Hessen bis einschließlich 2023 knapp 41 Millionen Euro in den Ausbau der klinischen Studienplätze. Ab 2024 soll die Uni Marburg dafür jährlich 21 Millionen Euro erhalten.

Dorn: "Ich bin überzeugt, dass viele der ausgebildeten Mediziner dann auch hier in Fulda oder in der Region bleiben werden."

Hessens Wissenschaftsministerin Angela Dorn hält die neue Kooperation auch für ein gutes Mittel, um dem Landarzt-Mangel entgegenzuwirken.

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Eva-Maria Lauber

Reporterin
Eva-Maria Lauber

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