Für mehr Sicherheit - Neue Videoüberwachung am Bahnhof Hünfeld
Der Hünfelder Bahnhof soll auch bei Dunkelheit ein sicherer Ort bleiben. Dafür hat die Stadt Hünfeld jetzt eine neue Video-Überwachungsanlage in Betrieb genommen, für die rund 60.000 Euro an Investitionskosten erforderlich wurden, teilt Bürgermeister Benjamin Tschesnok mit.
Mit insgesamt acht teilweise beweglichen Kameras können sowohl die Bahnsteige, die Wartehalle als auch der Vorplatz überwacht werden. Die Live-Bild-Daten werden direkt zur Polizeistation Hünfeld übertragen, die damit den gesamten Bahnhof stets im Blick behalten kann. Derzeit wird technisch geprüft, wie die Live-Daten auch an die Bundespolizeidirektion in Kassel übermittelt werden können.
Straftäter sicherer identifizieren
Schon bisher verfügte der 2014 grundlegend sanierte Bahnhof über eine Videoüberwachung, die allerdings technisch veraltet war, teilt der Bürgermeister mit. Deshalb hat der Magistrat ein Förderprogramm des Landes Hessen genutzt, um die Anlage grundlegend zu modernisieren. Von den Kosten in Höhe von rund 60 000 Euro trägt das Land allein 40.000 Euro. Die neuen Anlagen verfügen über eine weitaus höhere Bildqualität, um potentielle Straftäter sicherer identifizieren zu können und eine technische Komponente mit KI, die es erlaubt, die Bewegungen von Personen auf dem Bahnhofgelände gezielt verfolgen zu können, schreibt die Stadt in einer Mitteilung.
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