Ein Hund wie ein Bär - Feuerwehr Burghaun rettet Boomer
Wer viel Körper hat, passt nicht überall rein - der Autor dieses Artikels hat viel Körper und weiß das. Der Hund Boomer aus Burghaun wusste es nicht, hat es jetzt aber schmerzlich gelernt: Die Feuerwehr hat den 55-Kilo-Hund aus einem Rohr befreien müssen. Seine Neugier wurde dem Tier am Wochenende zum Verhängnis.
“Das kleine Schoßhündchen mit zarten 55 Kilo hat sich auf Erkundungstour in einem Graben im Rohr verkeilt und musste mit schwerem Gerät gerettet werden”, berichtet Burghauns Bürgermeister Dieter Hornung schmunzelnd im Gespräch mit HIT RADIO FFH.
Schwerer Hund, schweres Gerät
Mehrere Feuerwehrleute rückten an, um den Hund zu befreien. Letztlich brauchte es einen Bagger, um an das Rohr und den Hund zu kommen. “Der Hund konnte gerettet werden, aber es war höchste Zeit. Die Atmung des Hundes war relativ flach. Er lag lange im kalten Wasser”, berichtet Hornung. Sechs Feuerwehrleute waren nötig, um den Hunderiesen auf einer Trage abzutransportieren.
“Ganze Arbeit geleistet”
“Wir konnten den Hund zurückgeben. Unsere ehrenamtlichen Feuerwehrleute haben ganze Arbeit geleistet. Da sind wir sehr froh”, sagt der Bürgermeister. Und die Feuerwehrleute haben bereits eine Dankeskarte von Boomers Besitzern erhalten. Boomer ist wieder fit und es gibt ja noch so viele Rohre zu erkunden…