Waffenverbotszone in Fulda - Stadt und Polizei ziehen erste Bilanz
1632 kontrollierte Personen, 40 Verstöße: Die Polizei und die Stadt Fulda ziehen ein Jahr nach dem Start der Waffenverbotszone t eine positive Bilanz. In ausgewiesenen Bereichen der Stadt gelten seit dem 1. März 2025 strenge Verbote für das Führen von Waffen und Messern.
Ein wichtiger Bestandteil der Waffenverbotszone sei die verstärkte Präsenz der Polizei und Stadtpolizei in den betroffenen Bereichen. In den letzten zwölf Monaten seien regelmäßig verstärkte Personenkontrollen durchgeführt worden, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung.
“Überwiegender Teil Messer”
1632 Personen seien seit dem Start der Waffenverbotszone kontrolliert worden. Dabei seien 40 Verstöße festgestellt worden. In sechs Fällen seien Strafverfahren und 34 weiteren Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet worden. Insgesamt seien 43 Gegenstände sichergestellt worden, wovon es sich beim überwiegenden Teil um Messer gehandelt habe.
Positives Feedback
Insbesondere bei Bürgergesprächen hätten die Beamtinnen und Beamten ein überwiegend positives Feedback erhalten. “Die vermehrten Kontrollen und die damit erhöhte Polizeipräsenz im innerstädtischen Bereich werden von vielen Bürgerinnen und Bürgern begrüßt und tragen zu einem steigenden Sicherheitsgefühl bei”, heißt es weiter.
Kontrollen werden fortgesetzt
Die Stadt Fulda zeigt sich zufrieden mit den bisherigen Ergebnissen und hat angekündigt, die Waffenverbotszone auch weiterhin aufrechtzuerhalten. Auch Polizeipräsident Michael Tegethoff zieht ein positives Fazit und zeigt sich entschlossen: "Auch wenn es keine hundertprozentige Sicherheit gibt - unsere Kontrollen zeigen Wirkung. Jedes sichergestellte Messer oder jeder gefährliche Gegenstand kann nicht mehr als mögliches Tatmittel eingesetzt werden. Zudem wird das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung verbessert. Weil die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger für uns an oberster Stelle steht, werden wir die Kontrollen fortsetzen."
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