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Kommunalwahlen 2026: Ergebnisse für Osthessen

Kommunalwahlen 2026 - Ergebnisse für Osthessen

© dpa

Osthessen hat gewählt. Bei der Kommunalwahl wurde über die Zusammensetzung der Kreistage, Stadt- und Gemeindeparlamente und Ortsbeiräte entschieden. Außerdem wurden auch einige Bürgermeister neu gewählt.


Die wichtigsten Entscheidungen:


Ticker zur Kommunalwahl


Bürgermeister Breitenbach

Jörg Schäfer wird neuer Bürgermeister der Gemeinde Breitenbach am Herzberg. 

Schäfer kam auf 82,93 Prozent der Stimmen. Der 57-Jährige war der einzige Kandidat. Er folgt auf Volker Jaritz, der sich nicht erneut zur Wahl aufgestellt hat. Die Wahlbeteiligung lag bei 67,12 Prozent.

Bürgermeisterin Cornberg

Katja Gonzalez Contreras bleibt Bürgermeisterin von Cornberg.

73,2 Prozent der Wählerinnen und Wähler gaben der 53-Jährigen ein Ja auf dem Wahlzettel. Einen Gegenkandidaten gab es nicht. Damit kann Gonzalez Contreras in ihre zweite Amtszeit starten.  

Bürgermeister Haunetal

Auch in Haunetal gab es nur einen Kandidaten: Timo Lübeck bleibt Bürgermeister der Gemeinde. 

76,75 Prozent der Wahlberechtigten stimmten für den 42-Jährigen. Der Christdemokrat ist seit dem 1. Dezember Bürgermeister in Haunetal.

Bürgermeister Lauterbach

Spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen bei der Bürgermeisterwahl in Lauterbach: Für die Kandidaten Holger Marx von der CDU und den parteiunabhängigen Daniel Schmidt steht nun eine Stichwahl an, am 29. März.

Beide wollen die Nachfolge von Rainer-Hans Vollmöller antreten, der nach sage und schreibe 30 Jahren im Amt im Sommer in den Ruhestand gehen möchte. Insgesamt waren fünf Kandidaten zur Wahl angetreten. Marx kam am Ende auf 49,94 Prozent der Stimmen, Schmidt auf 34,03. Die Wahlbeteiligung lag bei 63,7 Prozent. 

Nur neun Stimmen haben gefehlt

Erst nach dreieinhalb Stunden waren die Stimmen ausgezählt - Holger Marx haben am Ende nur neun Stimmen gefehlt, um auf die erforderlichen 50 Prozent zu kommen. Er sagte HIT RADIO FFH: “Total ärgerlich natürlich, also neun Stimmen ist ja gar nichts. Aber das ist Demokratie und das Ergebnis ist so und ich denke, bei fünf Bewerbern das Ergebnis rauszuholen, 49,9, das ist schon mal sehr gut. Das gibt mir auch Kraft für die zwei Wochen jetzt, wo wir in die Verlängerung müssen. Aber am 29. denk ich, packen wir das auch.”  

Ansporn für Schmidt

“Man geht natürlich immer in so eine Wahl, um zu gewinnen. Klar hätte ich es mir auch gewünscht, dass heute Klarheit besteht, gerade für meine Frau und meine Tochter, die sich auch unheimlich mit engagiert haben - natürlich zu unseren Gunsten, das war jetzt nicht der Fall - insofern müssen wir jetzt nochmal ran.”

Bürgermeister Wildeck

Ricardo Gräf von der Freien Wählergemeinschaft wird neuer Bürgermeister der Gemeinde Wildeck. 

Der 35-jährige Gräf hat sich am Sonntagabend gegen den parteilosen Meik Dickmann mit 67,35 Prozent der Stimmen durchgesetzt. Dickmann kam auf 32,65 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 67,3 Prozent.

Kreis Fulda

Die CDU bleibt im Kreis Fulda nach den bisherigen Trendergebnissen stabil, die AfD legt stark zu: Nach den bisherigen Zahlen kommt die AfD auf 21,94 Prozent der Stimmen im Landkreis. Das sind fast doppelt so viele wie bei der letzten Kommunalwahl.

Am Tag nach der Wahl kommt die CDU auf 42,77 Prozent der Stimmen, die AfD auf 21,94 Prozent. Die SPD hat wieder Stimmen verloren und ist jetzt einstellig, bei 9,43 Prozent. Auch die Grünen haben an Zustimmung verloren: Sie kommen bei der aktuellen Trendwahl auf 8,85 Prozent. 

Kreis Hersfeld-Rotenburg

Im Kreis Hersfeld-Rotenburg hat die SPD ordentlich Federn gelassen und rund 10 Prozentpunkte verloren. Den Spitzenplatz hat jetzt die CDU übernommen. 

Die SPD hat im Landkreis nach den bisherigen Trendergebnissen rund 10 Prozentpunkte im Vergleich zur Kommunalwahl 2021 verloren - und damit ihren Spitzenplatz. Den hat die CDU übernommen. Sie hat um fast vier Prozentpunkte zugelegt und kommt jetzt auf 29,29 Prozent der Stimmen. 

Stärkster Gewinner AfD  

Kam die AfD bei der Kreiswahl 2021 noch auf 8,28 Prozent der Stimmen, sind es jetzt 22,12 Prozent.

SPD in Bad Hersfeld weiterhin vorn

In der Stadt Bad Hersfeld hat die SPD die Nase weiterhin vorn, wenn auch nur knapp: Hier kommt sie auf 26,89 Prozent, die CDU auf 25,85. Deutlich schwächer hier das Ergebnis der AfD: Sie kommt hier bisher auf 20,38 Prozent.  

Main-Kinzig-Kreis

Im Main-Kinzig-Kreis setzt sich die CDU an die Spitze und zieht damit an der SPD vorbei - größter Gewinner ist aber auch hier die AfD. So sieht es nach der Kreiswahl nach dem aktuellen Trend aus.

Größter Gewinner im Main-Kinzig-Kreis ist die AfD. Sie verdoppelt nahezu ihr Ergebnis auf 20,63 Prozent der Stimmen (2021: 10,76). Die CDU liegt nun bei 29,13 Prozent und gewinnt damit mehr als drei Prozentpunkte. Die SPD verliert hingegen rund 6 Prozentpunkte und fällt mit 23,4 Prozent auf Rang zwei hinter die CDU. 

Vogelsbergkreis

Im Vogelsbergkreis bleibt die CDU nach den Trendergebnissen mit 32,15 Prozent der Stimmen stärkste Partei. Aber die AfD legt stark zu und übertrifft die SPD, die bisher zweitstärkste Kraft war. 

Die AfD kommt jetzt im Landkreis auf 22 Prozent der Stimmen, das sind mehr als doppelt so viele wie 2021 (10,52 Prozent). Die SPD landet hinter der AfD auf Rang drei: Sie hat vier Prozentpunkte verloren und kommt jetzt noch auf rund 20 Prozent. Auf CDU, AfD und SPD folgen die Freien Wähler und die Grünen, mit jeweils einem leichten Verlust zu 2021.


So hat Hessen gewählt:


Ticker zur Kommunalwahl


Was ist ein “Trendergebnis”?

In das bisherige Ergebnis fließen nur die Stimmzettel ein, bei denen lediglich ein Listen-Kreuz gemacht worden ist. Stimmzettel, bei denen die Wähler ihre Stimmen auf mehrere Parteien verteilt haben oder einzelnen Kandidaten zusätzliche Stimmen gegeben haben (kumulieren und panaschieren) werden erst in den kommenden Tagen ausgezählt. Erfahrungsgemäß ändert sich das Ergebnis dadurch aber nur noch gering.

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