Nachrichten > Osthessen >

Wirtschaft in Osthessen: Irankrieg belastet Region

Wirtschaft in Osthessen - Irankrieg belastet Region

Olaf Brinkmann

Leiter Studio Osthessen
Olaf Brinkmann

Auch bei den Industriebetrieben ist die aktuelle Lage weiterhin negativ, schreibt die IHK Fulda. (Symbolbild)
© dpa

Auch bei den Industriebetrieben ist die aktuelle Lage weiterhin negativ, schreibt die IHK Fulda. (Symbolbild)

Laut der Industrie- und Handelskammer (IHK) Fulda hat der Irankrieg die ohnehin aktuell angeschlagene Wirtschaft in Osthessen weiter belastet. Der Hauptgeschäftsführer der IHK Fulda, Michael Konow, berichtete, dass die Hoffnungen auf ein höheres Wirtschaftswachstum durch die Kriegsfolgen zunichte gemacht wurden. Die Wirtschaft der Region stagniere weiterhin in einer Rezession, die bereits seit 2022 besteht.

Geschäftslage bleibt kritisch

In der aktuellen Umfrage bewerteten 56,2 Prozent der Unternehmen ihre Geschäftslage als zufriedenstellend, während 24,8 Prozent von einer schlechten Lage sprechen. Nur 19 Prozent der Firmen berichten von einer guten Lage. Die Geschäftserwartungen bleiben negativ. 26,4 Prozent der Unternehmen erwarten eine Verschlechterung der Lage. Der Geschäftsklimaindex, der die allgemeine wirtschaftliche Stimmung misst, liegt bei 86,4 Punkten, deutlich unter der neutralen Marke von 100 Punkten. Das verdeutliche die strukturelle Krise der regionalen Wirtschaft und die festgefahrene rezessive Lage in Osthessen, schreibt die IHK Fulda in ihrem Bericht.

Investitionen und Beschäftigung rückläufig

Die Investitionsbereitschaft in der Region ist weiterhin gering. 45,3 Prozent der Unternehmen reduzierten ihre Investitionspläne, während nur 25,5 Prozent steigende Investitionen planen. Auch die Beschäftigungsaussichten sind düster. 24,8 Prozent der Firmen planen Stellen abzubauen, während lediglich 8,6 Prozent neue Stellen schaffen wollen. Der Exportsektor stagniert ebenfalls, mit 27,3 Prozent der Unternehmen, die einen Rückgang erwarten.

Energiepreise als Hauptproblem

Unter den größten Risiken sehen Unternehmen die steigenden Energie- und Rohstoffpreise sowie hohe Arbeitskosten. Auch unsichere wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen und die schwindende Inlandsnachfrage bereiten Sorgen. Michael Konow fordert deshalb von der Politik schnelle und umfassende Reformen zur Entlastung der Wirtschaft, insbesondere bei Energie, Arbeitskosten und Bürokratie. Diese Maßnahmen seien dringend nötig, um das Vertrauen der Unternehmen zu stärken und wirtschaftlichen Auftrieb zu schaffen.

Auch interessant
Auch interessant

Die geplante Tegut-Übernahme durch Edeka und Rewe und weitere Player sorgt bei…

nach oben

HIT RADIO FFH

Jetzt einschalten

HIT RADIO FFH
FFH+ 80ER
FFH+ 90ER
FFH+ CHARTS
FFH+ ROCK
FFH+ WEIHNACHTEN
FFH WEIHNACHTSRADIO
FFH KUSCHELROCK
FFH KUSCHELPOP
FFH TOP 40
FFH LEIDER GEIL
FFH DIE 80ER
FFH JUST 90s
FFH DIE 2000ER
FFH DIE 2010ER
FFH BEST OF 2025
FFH LOUNGE
WOHLFÜHLZEIT
FFH COUNTRY RADIO
RADIO FEIERBIEST
FFH JUST PARTY
FFH HAPPY HITS
FFH TOP 1000
FFH OLDIES
FFH JUST WHITE
FFH CHILL & GRILL
FFH EURODANCE
FFH ROCK
FFH WORKOUT
RADIO SCHLAGERHERZ
FFH SCHLAGERKULT
FFH DEUTSCH PUR
FFH BRANDNEU
FFH ACOUSTIC HITS
FFH SOUNDTRACK
FFH SUMMER FEELING
FFH FRÜHLINGS FEELING
planet radio
planet plus fun
planet plus power
planet plus liebe
planet plus heartbreak
planet plus weihnachten
planet livecharts
deutschrap finest
planet flashback friday
planet the club
planet early morning breaks
planet oldschool
planet nightwax
planet black beats
taylor swift & friends
ed sheeran & friends
the weeknd & friends
david guetta & friends
coldplay & friends
harry styles & friends
dua lipa & friends
justin bieber & friends
beyoncé & friends
80er-Radio harmony
harmony +70er
harmony +90er
harmony +Karneval
harmony +Weihnachten
Neue Deutsche Welle
80er Kultnight
70er-80er Kultnight
80er-90er Kultnight Radio
harmony Feelings
harmony Schlager Radio
80er Divas
80er Superstars
80er Superbands
80er Wave Pop
80er Synthie Pop