Hessentag in Fulda - Messer, Drohnen und Cannabis tabu
Bis zu 700.000 Gäste erwartet die Polizei zum Hessentag. Die Beamten raten: Lieber öffentliche Verkehrsmittel nutzen und mehr Zeit einplanen.
Mit einem umfassenden Einsatzkonzept und viel Personal will die Polizei auf dem Hessentag in Fulda für Sicherheit sorgen. Besucher müssen wissen: Das Mitführen von Messern, anderen Waffen, Drohnen, Drohnenfernsteuerungen und Cannabis ist auf dem Landesfest (12. bis 21. Juni) verboten.
Kontrollen geplant
"Wir behalten uns vor, jederzeit zu kontrollieren", erklärte Torsten Englert vom Polizeipräsidium Osthessen. Die Polizei geht von bis zu 700.000 Besucherinnen und Besuchern aus. Als Anlaufstelle für die Bürger richten die Beamten im Stadtschloss eine zentrale Hessentagswache ein, die rund um die Uhr besetzt und unter der Rufnummer +49 661 1021360 erreichbar ist.
Mehr Zeit für An- und Abreise einplanen
Die Polizei rät allen Besuchern, nach Möglichkeit öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Insbesondere an Tagen mit großen Konzertveranstaltungen sei mit einem hohen Verkehrsaufkommen zu rechnen. Deshalb sei es ratsam, mehr Zeit für die An- und Abreise einzuplanen.
Mehr Polizeibeamte im Einsatz
Für die Sicherheit beim Landesfest sollen täglich zusätzlich "Polizeikräfte im dreistelligen Bereich" sorgen. Die Polizei Osthessen erhält dazu Unterstützung aus dem ganzen Bundesland. Polizeidrohnen werden aus der Luft das Geschehen überwachen. Auch Ausrüstung zur Drohnenabwehr halten die Beamten für alle Fälle bereit.
Keine Hinweise auf Gefahr
Momentan liegen nach Einschätzung der Polizei "keine gefährdungsrelevanten Erkenntnisse oder Hinweise auf mögliche Störaktionen" mit Blick auf den Hessentag vor. "Unsere Kräfte werden alles daran setzen, dass unsere Gäste sicher und friedlich feiern können", betonte der osthessische Polizeipräsident Michael Tegethoff.