Halbzeit beim Hessentag - Polizei zieht positive Zwischenbilanz
Schon ist Halbzeit beim Hessentag in Fulda - und die Polizei zieht eine positive Zwischenbilanz. Herausragende Straftaten oder große Zwischenfälle sind bislang ausgeblieben.
Die polizeilichen Einsätze passen laut den Beamten zum typischen Bild eines großen Festes. Es habe vor allem vereinzelte Körperverletzungen gegeben, die oft im Zusammenhang mit Alkohol standen. In einem Fall wurde eine Mitarbeiterin des Rettungsdienstes am Handgelenk verletzt, heißt es von den Behörden.
Platzverweise nach verbotenen Symbolen
Zudem registrierte die Polizei zwei Fälle, in denen verfassungswidrige Kennzeichen verwendet wurden. Hier griffen die Beamten direkt durch: Sie nahmen die Tatverdächtigen fest und leiteten Strafverfahren ein. Außerdem erhielten die Personen den Angaben zufolge ein sofortiges Aufenthaltsverbot für das gesamte Hessentagsgelände.
Volle Bahnsteige nach den Konzerten
Auch die Bundespolizei zieht eine positive Zwischenbilanz des Hessentags: Die An- und Abreise im Bahnverkehr bewege sich im fünfstelligen Bereich. Während sich die Anreise der Gäste gut über den Tag verteilt, wird es bei der Abreise oft eng.
Bahnhof vor allem nach Domplatz-Konzerten überfüllt
Besonders nach den großen Domplatz-Konzerten füllen sich die Bahnsteige laut Bundespolizei stark. Dabei kam es den Angaben zufolge vereinzelt zu kleineren Streitigkeiten. Die Einsatzkräfte konnten diese aber frühzeitig schlichten, sodass es bei Wortgefechten blieb.
Unterstützung aus anderen Kommunen
Die Zusammenarbeit der verschiedenen Sicherheitsbehörden verläuft laut Stadt Fulda reibungslos. Dabei bekommt die Stadtpolizei wertvolle Hilfe von außen: Insgesamt 45 Kräfte aus anderen hessischen Städten und Gemeinden unterstützen die Fuldaer Kollegen vor Ort. Sie greifen den Beamten unter anderem bei der Verkehrslenkung unter die Arme.