Das Prädikat wurde bestätigt - Bad Hersfeld bleibt Heilbad
Die Kernstadt von Bad Hersfeld darf sich auch in Zukunft ganz offiziell „Heilbad“ nennen. Nach einer umfangreichen Prüfung haben die Behörden das begehrte Prädikat nun erneut bestätigt.
Der entsprechende Bestätigungsbescheid samt Urkunde wurde im Kurhaus an Bürgermeisterin Anke Hofmann übergeben. Der zuständige Fachausschuss beim Regierungspräsidium Kassel hatte den Kurort zuvor genau unter die Lupe genommen und der Verlängerung einstimmig zugestimmt, heißt es von der Behörde.
Vielfältiges Angebot überzeugt
Bad Hersfeld punkte den Angaben zufolge nicht nur mit seiner malerischen Lage an der Fulda, sondern auch mit einer hervorragenden gesundheitlichen Infrastruktur. Laut Regierungspräsident Mark Weinmeister überzeugen die umfassenden Rehabilitations- und Vorsorgemöglichkeiten ebenso wie die kulturellen Angebote, allen voran die bekannten Festspiele.
Strenge Vorgaben für Kurorte
Auf dem Titel ausruhen darf sich die Stadt allerdings nicht. Spätestens nach zehn Jahren wird ein solches Prädikat routinemäßig auf den Prüfstand gestellt. Das soll laut Regierungspräsidium den fairen Wettbewerb fördern und sicherstellen, dass Patienten und Urlauber gleichbleibend hohe Qualität vorfinden. Werden die Kriterien nicht mehr erfüllt, kann der Titel auch entzogen werden.
Garantie für zehntausende Besucher
Die Hersfelder Kernstadt trägt das Prädikat "Heilbad" bereits seit dem Jahr 1949. Für die Stadtverwaltung ist die nun erfolgreich abgeschlossene Überprüfung ein wichtiges Signal für die jährlich rund 320.000 Übernachtungsgäste. Die Auszeichnung sei eine Garantie für die Menschen, hier genau die Erholung zu bekommen, die sie suchen und brauchen, so die Bürgermeisterin.