Unfall auf A7 - Lkw verliert Auflieger bei Niederaula
Auf der A7 zwischen dem Kirchheimer Dreieck und dem Hattenbacher Dreieck hat ein Lkw-Fahrer seinen Sattelauflieger verloren. Das unbeleuchtete Hindernis löste auf der Autobahn einen Unfall aus. Verletzt wurde bei dem Vorfall aber zum Glück niemand.
Wegen eines technischen Defekts hatte sich der Auflieger laut Polizei während der Fahrt von der Zugmaschine gelöst. Er blieb unbeleuchtet hinter einer unübersichtlichen Kurve auf der Fahrbahn stehen.
Ausweichmanöver mit Folgen
Der 43 Jahre alte Lkw-Fahrer konnte den Angaben zufolge zwar noch ein Warndreieck aufstellen, doch der Verkehr geriet schnell ins Stocken. Eine 33-jährige Fahrerin eines Ford-Kleinbusses bemerkte die Gefahr und wich dem Hindernis aus. Als sie im Rückspiegel ein schnell herannahendes Fahrzeug sah, lenkte sie ihren Wagen erneut nach links, um einen Zusammenstoß zu verhindern.
Klein-Lkw kracht in Ford
Auf dieser Spur war jedoch ein Klein-Lkw unterwegs. Dessen 42-jähriger Fahrer rechnete laut Polizei nicht mit dem plötzlichen Fahrstreifenwechsel und konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen. Der Klein-Lkw krachte von hinten in den Ford. Beide Fahrzeuge wurden beschädigt und blieben fahruntüchtig auf dem linken Fahrstreifen liegen.
Vollsperrung und Bergung
Die Autobahn musste in Fahrtrichtung Süden komplett gesperrt werden. Den abgerissenen Sattelauflieger musste eine Spezialfirma abschleppen.
Kilometerlanger Stau
Durch die Vollsperrung und die aufwendigen Bergungsarbeiten bildete sich ein etwa fünf Kilometer langer Rückstau. Den entstandenen Gesamtschaden schätzt die Polizei auf rund 33.000 Euro.