Hersfeld-Rotenburg - Neuer Kreisbrandmeister Maximilian Will
Mit gerade einmal 31 Jahren übernimmt Maximilian Will eine wichtige Position bei den Feuerwehren im Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Als neuer Kreisbrandmeister berät und unterstützt er künftig die Einsatzleiter direkt vor Ort. Er tritt dabei die Nachfolge seines langjährigen Mentors Martin Orf an.
Der aus Neuenstein stammende Will ist ab sofort für die Feuerwehren in den Gemeinden Neuenstein und Kirchheim sowie in der Stadt Bad Hersfeld zuständig. Laut Angaben der Kreisverwaltung bringt der 31-Jährige trotz seines jungen Alters bereits langjährige Erfahrung mit.
Große Fußstapfen des Vorgängers
Er übernimmt das Amt von Martin Orf. Dieser habe ihm in der Vergangenheit stets als Berater zur Seite gestanden, sagt Will über seinen Vorgänger. Kreisbrandinspektor Marco Kauffunger bezeichnet Orf den Angaben zufolge sogar als eine Art "Ziehvater" für den neuen Kreisbrandmeister. Man freue sich, dass der Staffelstab nach einer derart engen Zusammenarbeit nun weitergegeben werde.
Zielstrebigkeit als Schlüsseleigenschaft
Neben der fachlichen Qualifikation bringe Will vor allem eine essenzielle Eigenschaft für den Job mit, heißt es vom zuständigen Fachdienstleiter für Gefahrenabwehr, Thorsten Bloß: Seine Zielstrebigkeit sei außergewöhnlich. Zudem sei der 31-Jährige bei den heimischen Feuerwehren sehr angesehen. Das ist laut Bloß besonders in Krisenfällen elementar für eine funktionierende Zusammenarbeit vor Ort.
Erfahrener Feuerwehrmann
Für Will ist die Führung in der Feuerwehrarbeit nicht neu. Er ist in seiner Heimatgemeinde Neuenstein bereits als stellvertretender Gemeindebrandinspektor aktiv. Darüber hinaus arbeitet er laut Kreisverwaltung als ausgebildeter Verwaltungsfachwirt und Sachverständiger für den vorbeugenden Brandschutz.
Berater im Ernstfall
Zu den Kernaufgaben eines Kreisbrandmeisters gehört die Betreuung und Ausbildung der Einsatzkräfte im jeweiligen Bezirk. Im Ernstfall fungiert er laut Landkreis als direkter Berater der örtlichen Einsatzleitung. Wenn es die Lage erfordert, kann der Kreisbrandmeister diese Leitung den Angaben zufolge sogar komplett übernehmen.