Pfefferspray im Rucksack - Darum wurde ein ICE in Fulda geräumt
Dutzende Reisende eines Zugabteils klagen über Atembeschwerden. Als der Zug am Hauptbahnhof in Fulda einen ungeplanten Zwischenstopp einlegt, klärt sich die Situation schnell auf.
Ein in einem ICE unbeabsichtigt ausgelaufenes Pfefferspray hat am Hauptbahnhof in Fulda für einen Polizeieinsatz gesorgt.
Am späten Montagbend hielt der Zug an dem Bahnhof in Osthessen notfallmäßig, da bis zu 15 Personen über Atembeschwerden und Augenreizungen klagten, wie die Bundespolizei Koblenz mitteilte.
Waggon geräumt
Wie eine Sprecherin der Bundespolizei sagte hatte der Mitarbeiter einer privaten Sicherheitsfirma ein Pfefferspray in seinem Rucksack. Dieses sei ausgelaufen oder ausgelöst worden, was dann die Beschwerden der Passagiere auslöste. Der Waggon sei geräumt und gelüftet worden, die betroffenen Passagiere von Sanitätern und einem Notarzt behandelt worden. Danach, etwa 45 Minuten nach der Alarmierung habe der ICE seine Fahrt fortsetzen können.