Sensation im Frankfurter Zoo - Putziges Baumkänguru-Jungtier zeigt sich
Im Frankfurter Zoo zeigt sich ein jüngst geborenes Goodfellow-Baumkänguru-Jungtier erstmals der Öffentlichkeit. Seit seiner Geburt im Juni entwickelt es sich gut und beginnt nun, seine Umgebung wahrzunehmen.
Das Jungtier gehört zur gefährdeten Tierart der Goodfellow-Baumkängurus. Der Zoo Frankfurt hat bereits seit den 1970er Jahren Erfahrung mit der Haltung dieser Tiere. Dr. Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, betont, dass jede Geburt und Aufzucht bei solchen seltenen Arten Grund zur Freude sei. Traditionell beteiligt sich der Vater bei dieser Tierart nicht an der Aufzucht.
Jedes Jungtier ist wichtig
Weltweit leben nur etwa 50 Goodfellow-Baumkängurus in Zoos. Aufgrund der wenigen Geburten pro Jahr ist jedes Jungtier wichtig für die Artenerhaltung, erklärt Zoodirektorin Dr. Christina Geiger. Der Zoo Frankfurt engagiert sich in europäischen Forschungsprojekten, die sich mit dem Reproduktionsverhalten dieser Tiere befassen.
Zoo unterstützt Projekte vor Ort
Zudem unterstützt der Zoo den Schutz der Baumkängurus und deren Lebensräume in Papua-Neuguinea durch Spenden.
Känguru-Art gilt als gefährdet
Goodfellow-Baumkängurus leben in den Baumwipfeln der Regenwälder Papua-Neuguineas und sind hauptsächlich nachtaktiv. Die Rote Liste der Weltnaturschutzunion IUCN stuft sie als "gefährdet" ein. In ihrer Heimat sind sie durch Lebensraumverlust und Jagd bedroht. Der Zoo Frankfurt unterstützt Initiativen, die zusammen mit der lokalen Bevölkerung an Lösungen arbeiten, um diese Bedrohungen zu reduzieren.