News-Ticker zum Iran-Konflikt - Dieselpreis steigt auf über 2 Euro
Nach Flugausfällen wegen des Iran-Krieges ist ein erstes Flugzeug der emiratischen Airline Emirates aus Dubai in Frankfurt am Main gelandet. Wegen der Eskalation des Nahost-Konflikts seit dem Wochenende sitzen derzeit noch Zehntausende Menschen fest, die im Nahen Osten Urlaub machen oder einen der dortigen Flughäfen als Drehkreuz nutzen wollten.
Die USA und Israel hatten den Iran am frühen Samstag (28.02.) gemeinsam angegriffen. Der Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei wurde bei der ersten Angriffswelle in Teheran getötet. Nach Einschätzungen von US-Präsident Donald Trump könnte der Krieg mit dem Iran noch vier Wochen dauern.
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Die Lage im nahen Osten im Ticker
+++ Reiche: Öl und Gas nicht knapp - Krisenstab "aktiviert" +++
04.03.2026, 11:26 Uhr
Die Versorgung Deutschlands mit Öl und Gas ist nach Angaben von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche trotz des Angriffs der USA und Israels auf den Iran nicht gefährdet. "Wir sehen keine Knappheiten bei Öl", sagte die CDU-Politikerin am Rande der Münchner Handwerksmesse. "Im Gasmarkt sehen wir auch keine physischen Knappheiten."
Trotzdem bleibe die Lage unsicher. "Wir müssen beobachten, wie lange die Kriegshandlungen andauern und werden dann mit Krisenmechanismen, die wir selbstverständlich in unserem Portfolio haben und ziehen können, reagieren. Dazu ist aber jetzt kein Anlass."
+++ Entwarnung nach Berichten über Raketenstart in Richtung Zypern +++
04.03.2026, 11:05 Uhr
Nach der Sichtung eines verdächtigen Flugobjekts aus dem Libanon hat Zypern seinen Luftraum vorübergehend geschlossen. Die Regierung gab kurz darauf Entwarnung: "Es gibt keinerlei Anzeichen dafür, dass eine Bedrohung für das Land vorliegt", erklärte Regierungssprecher Konstantinos Letybiotis.
+++ Irak: Drohnenangriff auf US-Militärstützpunkt in Bagdad +++
04.03.2026, 10:56 Uhr
Der Krieg mit dem Iran wirkt sich weiterhin auf den benachbarten Irak aus. Am US-Militärstützpunkt in Nähe des Flughafens der Hauptstadt Bagdad schlug heute eine Drohne ein, wie örtliche Medien unter Berufung auf Sicherheitskreise berichteten. Schäden habe es nicht gegeben. Eine mit Teheran verbündete Miliz beanspruchte heute auch einen Drohnenangriff auf eine US-Basis in Erbil in der Kurdenregion für sich. Zudem habe sie in Erbil ein Hotel angegriffen, in dem US-Soldaten untergebracht seien.
+++ Spaniens Regierungschef antwortet Trump: "Nein zum Krieg" +++
04.03.2026, 10:45 Uhr
Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez hat mit einem "Nein zum Krieg" auf die Kritik von US-Präsident Donald Trump an dem Widerstand des Nato-Landes gegen den israelisch-amerikanischen Angriff auf den Iran reagiert. In einer TV-Ansprache forderte er die USA, Israel und den Iran erneut zu einer sofortigen Einstellung der gegenseitigen Angriffe auf. Die Gewalt müsse enden, "bevor es zu spät ist", sagte Sánchez.
+++ Fraport: Mehrere Flüge aus Konfliktregion könnten ankommen +++
04.03.2026, 10:12 Uhr
Nach zahlreichen Flugausfällen wegen des Iran-Kriegs werden heute am Flughafen Frankfurt mehrere Flüge aus dem Nahen Osten erwartet. Man könne keine genauen Angaben machen und die Lage sei sehr volatil, sagte eine Sprecherin von Fraport, dem Flughafenbetreiber in Frankfurt. Derzeit zeichne sich aber ab, dass einige Flugbereiche wieder geöffnet seien.
+++ Dieselpreis springt am Morgen über die 2-Euro-Marke +++
04.03.2026, 09:48 Uhr
Der Dieselpreis ist infolge der Verwerfungen des Iran-Krieges auf mehr als zwei Euro geklettert. In der morgendlichen Preisspitze um 7.15 Uhr ermittelte der ADAC einen bundesweiten Durchschnittspreis von 2,054 Euro pro Liter. An normalen Tagen sind Benzin und Diesel morgens in der Regel mehr als 10 Cent teurer als am Abend. Zuletzt hatte der schnelle Anstieg diese Entwicklung aber zumindest teilweise überlagert.
Wo Tanken bei uns in Hessen aktuell am günstigsten ist, zeigt Euch der FFH-Sprit-Spion.
+++ Katar nimmt zehn Menschen fest - Mutmaßlich Spionage für Iran +++
04.03.2026, 09:37 Uhr
Behörden im Golfstaat Katar haben zehn Menschen wegen des Verdachts auf Spionage für den Iran festgenommen. Bei Befragungen hätten die Festgenommen ihre Verbindungen zu Irans Revolutionsgarden (IRGC) gestanden, berichtete die Staatsagentur QNA. Sieben der Festgenommenen hätten Informationen zu militärischer und anderer wichtiger Infrastruktur in Katar sammeln sollen. Die anderen drei seien für den Einsatz von Drohnen ausgebildet und sollten demnach Sabotageakte in Katar starten. Die katarischen Behörden stellten auch technisches Gerät sicher.
+++ Israel startet Angriffswelle im Iran - Raketen auf Tel Aviv +++
04.03.2026, 09:29 Uhr
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben eine neue Angriffswelle im Iran gestartet. Es handele sich um Angriffe auf Ziele der iranischen Führung in Teheran, hieß es in einer Mitteilung der Armee. Nach israelischen Angaben war es die bisher zehnte Angriffswelle seit Kriegsbeginn am Samstag.
Auch in Israel dauerten derweil iranische Raketenangriffe an. In der Nacht und am Morgen heulten im Großraum Tel Aviv erneut die Warnsirenen. Vor wenigen Stunden sei eine 17. Welle mit mehr als 40 Raketen auf israelisch-amerikanische Ziele gefeuert worden, hieß es in einer vom staatlichen Rundfunk veröffentlichten Erklärung der Revolutionsgarden.
+++ Libanon: Israel greift Hotel in Vorort von Beirut an +++
04.03.2026, 09:01 Uhr
Israel hat in einem Vorort der libanesischen Hauptstadt Beirut nach dortigen Angaben ein Hotel angegriffen. Fünf Menschen seien verletzt worden, eine davon lebensgefährlich, sagte der Hotelbesitzer der Deutschen Presse-Agentur. Es handle sich bei der Schwerverletzten um eine Frau, die an der Rezeption des Hotels arbeitete. In dem Hotel hätten sich Menschen aufgehalten, die vor Israels Angriffen im Raum Beirut geflohen seien.
+++ Weiter Angriffe am Golf - Saudi-Arabien fängt Marschflugkörper ab +++
04.03.2026, 08:44 Uhr
Der Iran hat seine Angriffe in den Golfstaaten am fünften Tag des Nahostkriegs fortgesetzt. Saudi-Arabien fing zwei mutmaßlich iranische Marschflugkörper sowie zehn Drohnen ab. Das teilte das saudische Verteidigungsministerium mit. Die Marschflugkörper wurden in der Region al-Chardsch südöstlich der Hauptstadt Riad abgeschossen, wo sich ein wichtiger US-Luftwaffenstützpunkt befindet. Die Basis wurde in vergangenen Tagen bereits mehrfach mit Drohnen angegriffen. Zudem seien mehrere Drohnen abgefangen worden, die in den saudischen Luftraum eingedrungen waren.
+++ Israel kündigt Tötung auch von Chameneis Nachfolger an +++
04.03.2026, 08:41 Uhr
Israel hat gedroht, es werde auch den Nachfolger des iranischen Staatsoberhaupts und Religionsführers Ajatollah Ali Chamenei töten. Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz schrieb in einem Post auf der Plattform X, jeder Anführer, der im Iran ernannt werde, "um weiterhin das Programm zur Vernichtung Israels voranzutreiben, die USA, die freie Welt und die Staaten der Region zu bedrohen und das iranische Volk zu unterdrücken, wird ein eindeutiges Ziel für eine Eliminierung sein". Es spiele dabei keine Rolle, "wie er heißt oder wo er sich versteckt".
+++ USA verschärfen Reisehinweis für EU-Staat Zypern +++
04.03.2026, 07:37 Uhr
Nach einem Drohnenangriff auf einen britischen Militärstützpunkt auf Zypern fordert die US-Regierung ihre Staatsbürgerinnen und Staatsbürger auf, geplante Reisen nach Zypern zu überdenken. Zudem wird nicht dringend benötigten US-Regierungsmitarbeitern und deren Angehörigen die Ausreise gestattet. Zur Begründung verwies das Außenministerium auf bestehende Sicherheitsrisiken. Zahlreiche Airlines haben bereits ihre Flugverbindungen in den EU-Inselstaat eingestellt.
Auslöser der erhöhten Alarmbereitschaft war ein Angriff in der Nacht zum Montag nahe der Hafenstadt Limassol.
+++ Israel: Stellungen iranischer Basidsch-Milizen angegriffen +++
04.03.2026, 07:36 Uhr
Israel hat bei den massiven Angriffen im Iran nach Militärangaben auch Stellungen der Basidsch-Milizen ins Visier genommen. Es seien "Dutzende Stützpunkte" der Basidsch-Kräfte angegriffen worden, teilte ein Sprecher der israelischen Armee auf X mit. Kampfjets hätten zahlreiche Geschosse abgeworfen. Die Basidsch-Milizen sind besonders für ihr hartes Vorgehen gegen die Proteste im eigenen Land bekannt.
+++ Israel greift weitere Militäranlagen im Iran an +++
04.03.2026, 04:07 Uhr
Die israelischen Streitkräfte haben erneut Militäranlagen im Iran unter Beschuss genommen. Die "breit angelegte Angriffswelle" habe unter anderem Abschussrampen und Luftabwehrsystemen gegolten, teilte das israelische Militär mit. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete von Explosionen in der Hauptstadt Teheran.
+++ USA: Fast 2.000 Ziele im Iran angegriffen +++
04.03.2026, 02:30 Uhr
Das US-Militär hat seit Beginn des Kriegs gegen den Iran nach eigenen Angaben dort fast 2.000 Ziele angegriffen. Innerhalb von weniger als 100 Stunden habe das Militär auch 17 iranische Kriegsschiffe zerstört, sagte Admiral Brad Cooper, der Chef des US-Regionalkommandos für den Nahen Osten (Centcom) in einem auf X veröffentlichten Video. Unter den angegriffenen Zielen sei auch das einsatzfähigste iranische U-Boot gewesen. Es gehe darum, die gesamte iranische Marine zu versenken, bekräftigte er.
+++ Iranische Rakete trifft großen US-Stützpunkt in Katar +++
04.03.2026, 02:11 Uhr
Eine aus dem Iran abgefeuerte ballistische Rakete hat den auch vom US-Militär genutzten Stützpunkt Al-Udeid in Katar getroffen. Dabei sei niemand verletzt worden, erklärte das Verteidigungsministerium in Doha auf der Plattform X. Die Behörde machte keine Angaben zum genauen Einschlagsort der Rakete oder möglichen Schäden. Eine zweite ballistische Rakete sei von der Luftabwehr abgefangen worden.
+++ Angebliche Spione der Revolutionsgarden in Katar gefasst +++
04.03.2026, 00:25 Uhr
In Katar haben die Sicherheitsbehörden zehn angebliche Spione der iranischen Revolutionsgarde festgenommen. Sieben von ihnen hätten den Auftrag gehabt, Informationen über die militärische Infrastruktur des Golfstaats zu sammeln, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur QNA. Drei weitere sollten demnach Sabotageakte verüben und waren im Umgang mit Drohnen geschult. Sie hätten ihre Verbindung zu den Revolutionsgarden eingeräumt - der Elitestreitmacht des Irans.
+++ Merz: Keine Anfrage nach Militärhilfe für Iran-Angriffe +++
03.03.2026, 22:42 Uhr
Deutschland ist nach Angaben von Bundeskanzler Friedrich Merz bisher weder von den USA noch von Israel um eine militärische Unterstützung der Angriffe gegen den Iran gebeten worden. "Es gibt definitiv keine Wünsche weder der Amerikaner noch der Israelis zum jetzigen Zeitpunkt an uns", sagte Merz nach seinem Treffen mit US-Präsident Donald Trump in Washington.
+++ Trump verspricht Schutz für Schiffe in der Straße von Hormus +++
03.03.2026, 21:44 Uhr
US-Präsident Donald Trump will den vom Iran bedrohten Schiffsverkehr in der Straße von Hormus absichern - auch mit der eigenen Marine. "Falls erforderlich, wird die US-Marine so bald wie möglich damit beginnen, Tanker durch die Straße von Hormus zu eskortieren", schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Um jeden Preis würden die USA den freien Fluss von Energie für den Rest der Welt sicherstellen.
+++ Israels Armee meldet 1.600 Iran-Einsätze seit Kriegsbeginn +++
03.03.2026, 21:23 Uhr
Seit Beginn des jüngsten Kriegs mit dem Iran hat Israels Luftwaffe nach Militärangaben rund 1.600 Einsätze geflogen. Dabei seien etwa 4.000 Geschosse eingesetzt worden, erklärte der israelische Militärsprecher Effie Defrin. Damit übersteige das Ausmaß der Angriffe bereits jene des gesamten zwölftägigen Kriegs im Juni vergangenen Jahres.
+++ "Vorfall mit Drohne": Brand an US-Konsulat in Dubai +++
03.03.2026, 21:17 Uhr
In der emiratischen Metropole Dubai ist nach einem mutmaßlich iranischen Drohnenangriff am US-Konsulat ein Feuer ausgebrochen. Es habe dort einen "Vorfall mit einer Drohne" gegeben, teilte das Medienbüro der Stadt mit. Die Rettungskräfte hätten sofort reagiert, Verletzte habe es nicht gegeben. Videos zeigten eine Explosion im Zentrum von Dubai und kurz darauf einen Brand. Die US-Botschaft im Land hatte zuvor bereits dazu aufgerufen, wegen der Gefährdung keineswegs zur Botschaft oder dem Konsulat zu kommen.
+++ Frankreich schickt Flugzeugträger gen Mittelmeer +++
03.03.2026, 21:17 Uhr
Frankreich verlegt angesichts des Iran-Kriegs seinen atombetriebenen Flugzeugträger "Charles de Gaulle" Richtung Mittelmeer. Das kündigte Präsident Emmanuel Macron in einer Fernsehansprache an. Er sprach mit Blick auf den Konflikt von einer "instabilen Situation". Die für den Handel wichtige Straße von Hormus sei quasi dicht, die Lage im Roten Meer und am Suezkanal sei angespannt. Auch habe man Rafale-Kampfjets, Luftabwehrsysteme und Radarsysteme in die Region gebracht.
+++ US-Militär setzt B-52-Langstreckenbomber im Iran ein +++
03.03.2026, 21:04 Uhr
Bei den Einsätzen im Iran setzt das US-Militär nach eigenen Angaben Langstreckenbomber des Typs B-52 ein. Diese seien zwischen den ersten 48 und 72 Stunden nach Beginn der Operation "Gewaltiger Zorn" am Samstag gestartet, teilte das US-Regionalkommando für den Nahen Osten (Centcom) mit. B-52-Bomber sind in der Lage, sogenannte Bunkerbrecher-Bomben zu transportieren.
+++ Israel: Angriff auf Komplex zur Entwicklung von Atomwaffen +++
03.03.2026, 20:38 Uhr
Israel will im Bereich von Teheran eine Einrichtung angegriffen haben, in der eine Gruppe iranischer Atomwissenschaftlern heimlich an der Entwicklung von nuklearen Waffen gearbeitet haben sollen. Der israelische Armeesprecher Effie Defrin sagte in einer Stellungnahme, die iranische Führung habe trotz der schweren Schäden am Atomprogramm im Krieg im Juni 2025 weiter an der Entwicklung von Fähigkeiten gearbeitet, die für die Herstellung von Atomwaffen notwendig seien.
+++ Gebäude von Expertenrat bei Angriff im Iran getroffen +++
03.03.2026, 20:12 Uhr
Das Gebäude eines Expertenrats einflussreicher Geistlicher im Iran ist nach Medienberichten bei einem Angriff in der Stadt Ghom getroffen und schwer beschädigt worden. Es gab allerdings widersprüchliche Angaben aus Israel und dem Iran zu der Frage, ob dort zum Zeitpunkt des Angriffs gerade ein Gremium iranischer Geistlicher tagte, das einen Nachfolgers von Ajatollah Chamenei bestimmen soll. Staatsoberhaupt und Religionsführer Chamenei war am Samstag bei einem israelischen Angriff getötet worden.
+++ Trump spricht mit Kurdenführern im Irak: Pläne für den Iran? +++
03.03.2026, 20:10 Uhr
US-Präsident Donald Trump hat mit Kurdenführern im Irak telefoniert und über die weiteren Schritte im Krieg gegen den Iran gesprochen. Trump habe den Vorsitzenden der kurdischen Partei PUK im Irak, Bafil Talabani, kontaktiert, teilte die Partei heute mit. Trump habe Talabani dabei über seine weiteren Pläne zum Krieg mit dem Iran informiert. Von der US-Regierung gab es zunächst keine Bestätigung.
+++ Hisbollah feuert erstmals seit Kriegsbeginn auf Tel Aviver Großraum +++
03.03.2026, 19:40 Uhr
Erstmals seit Beginn des Iran-Kriegs hat die proiranische Hisbollah-Miliz aus dem Libanon wieder Raketen auf den Großraum der israelischen Großstadt Tel Aviv gefeuert. Die israelische Armee teilte nach Sirenengeheul in der Küstenmetropole mit, es seien mehrere Geschosse identifiziert worden, die vom Libanon aus nach Israel geflogen seien. Die Luftabwehr habe die meisten davon abgefangen. Ein Geschoss sei auf offenem Gebiet niedergegangen.
+++ Israel will ab Mittwochabend Luftraum teilweise öffnen +++
03.03.2026, 19:40 Uhr
Israel will seinen Luftraum teilweise öffnen, um im Ausland gestrandete Israelis zurück ins Land kommen zu lassen. "Nach Lagebewertungen der Sicherheitsbehörden wird der Luftraum bereits in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag geöffnet", zitierte der israelische TV-Sender N12 Verkehrsministerin Miri Regev. Der Betrieb am internationalen Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv soll dann schrittweise aufgenommen werden.
+++ Trump: Sind nicht wegen Israel in den Krieg gezogen +++
03.03.2026, 18:45 Uhr
US-Präsident Donald Trump hat den Krieg mit dem Iran erneut mit eigenen Sicherheitsinteressen begründet - und nicht mit einer Entscheidung Israels. "Wenn überhaupt, dann habe ich Israel vielleicht unter Druck gesetzt. Aber Israel war bereit, und wir waren bereit", sagte er bei einem Treffen mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) im Oval Office. Trump sagte, er sei bereits während der Verhandlungen mit dem Iran sicher gewesen, dass Teheran zuerst angreifen werde. "Und ich wollte nicht, dass das passiert."
+++ Merz betont bei Trump Einigkeit in Iran-Politik +++
03.03.2026, 18:40 Uhr
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat bei seinem Treffen mit US-Präsident Donald Trump Übereinstimmung in der Iran-Politik betont. "Wir sind uns einig, dass dieses schreckliche Regime in Teheran gestürzt werden muss", sagte Merz in seinem kurzen Eingangsstatement bei seinem zweiten Besuch bei US-Präsident Donald Trump in Washington. Er freue sich sehr "über die Gelegenheit, in diesen schwierigen Zeiten mit Ihnen zu sprechen". Man werde aber auch "über die Zeit danach sprechen, darüber, was dann geschieht, wenn sie gestürzt sind", ergänzte Merz.
+++ Lufthansa nennt Details zu Maskat-Flug +++
03.03.2026, 16:57 Uhr
Die Lufthansa hat Details zum geplanten Evakuierungsflug im Auftrag der Bundesregierung genannt. Demnach soll ein Jet vom Typ Airbus A340-300 in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag Kinder, Kranke und Schwangere nach Hause bringen. Die Maschine hat in der Konfiguration der Lufthansa 279 Passagiersitze. Außenminister Johann Wadephul hatte den Einsatz zuvor in Berlin angekündigt. Weitere Flüge seien in den kommenden Tagen geplant.
Die Lufthansa kündigte zudem für ihre gesamte Gruppe an, den Luftraum der Vereinigten Arabischen Emirate bis einschließlich Freitag nicht zu nutzen. Unverändert müssen die Gesellschaften bis einschließlich Sonntag die Lufträume von Israel, Libanon, Jordanien, Irak, Qatar, Kuweit, Bahrain, Dammam und Iran meiden.
+++ UN: Zehntausende im Libanon wegen israelischer Angriffe vertrieben +++
03.03.2026, 16:32 Uhr
Im Libanon sind wegen der andauernden israelischen Luftangriffe nach Angaben der Vereinten Nationen (UN) bisher rund 30.000 Menschen in staatlich ausgewiesenen Notunterkünften registriert worden. Viele weitere Vertriebene hätten die Nacht in ihren Autos, am Straßenrand und in Staus verbracht, teilte ein Sprecher des UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR bei einer Pressekonferenz in Genf mit.
+++ Wadephul: Erster Nahost-Rückholflug am Mittwoch +++
03.03.2026, 15:40 Uhr
Die Bundesregierung will ihre Rückholaktion für Kinder, Kranke und Schwangere unter den in Nahost gestrandeten Deutschen an diesem Mittwoch starten. Ein erster Flug sei nach Maskat geplant, der Hauptstadt des Oman, kündigte Außenminister Johann Wadephul (CDU) im Sender Welt TV an.
+++ SPD-Fraktion spricht von Völkerrechtsbruch im Iran +++
03.03.2026, 15:30 Uhr
Die SPD-Fraktion wirft den USA und Israel vor, mit ihrem Angriff auf den Iran das Völkerrecht gebrochen zu haben. "Für uns steht fest, dass nach allem, was wir wissen, augenblicklich das Völkerrecht nicht eingehalten worden ist", sagte Fraktionschef Matthias Miersch in Berlin. Das zu benennen, bedeute nicht, dass man "dem Regime eine Träne nachweint". Die schwarz-rote Bundesregierung hat es bisher vermieden, sich eindeutig zur Völkerrechtsfrage zu positionieren.
+++ Erstes Flugzeug von Dubai nach Frankfurt gelandet +++
03.03.2026, 13:40 Uhr
Ein erstes Flugzeug der emiratischen Airline Emirates aus Dubai ist nach den zahlreichen Flugausfällen wegen des Iran-Krieges in Frankfurt am Main gelandet. Der Linienflug landete um kurz nach 13.30 Uhr, wie ein dpa-Fotograf beobachtete. Auch auf einer Anzeigetafel im Ankunftsbereich des Flughafens wurde die Landung angezeigt. Die Airline äußerte sich zunächst nicht dazu, wie viele Passagiere an Bord waren.
+++ Bundesregierung bestellt iranischen Botschafter ein +++
03.03.2026, 13:17 Uhr
Das Auswärtige Amt hat angesichts der iranischen Angriffe auf Israel und andere Staaten der Region den iranischen Botschafter einbestellt. "Wir haben das iranische Regime unmissverständlich dazu aufgefordert, seine rücksichtslosen Angriffe auf Staaten der Region unverzüglich einzustellen", teilte das deutsche Außenministerium in Berlin auf X mit.
+++ Putin spricht mit Orban über Iran-Krieg +++
03.03.2026, 13:17 Uhr
Russlands Präsident Wladimir Putin hat nach Angaben aus dem Kreml in einem Telefonat mit Ungarns Regierungschef Viktor Orban über den Krieg im Nahen Osten gesprochen. Putin hat demnach die Position Ungarns als ausgewogen und unabhängig gelobt. Der Kremlchef betonte, dass Budapest sich prinzipiell für eine diplomatische Lösung des Konflikts einsetze. Orban gilt innerhalb der EU als der Staatschef mit den besten Beziehungen zum Kreml.
+++ Iran verbietet Export von Lebensmitteln +++
03.03.2026, 13:09 Uhr
Angesichts des Kriegs hat der Iran sämtliche Lebensmittelexporte verboten. Einem Regierungsbeschluss zufolge sei auch die Ausfuhr von Agrarprodukten bis auf weiteres untersagt worden, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim. Die Versorgung der Bevölkerung mit lebensnotwendigen Gütern sei zur Priorität erklärt worden.
+++ Sonderflug aus Nahost in München erwartet +++
03.03.2026, 12:55 Uhr
Eine Sondermaschine der Fluggesellschaft Emirates aus Dubai soll heute Abend am Münchner Flughafen ankommen. Der Flug "EK 8051" soll gegen 19.30 Uhr in München landen, wie ein Flughafensprecher auf Anfrage mitteilte. An Bord sind nach Angaben eines Sprechers des Reisekonzerns Tui voraussichtlich rund 200 Tui-Gäste. Ein weiterer Rückhol-Flug ist schon nach Frankfurt gestartet.
+++ UN: Angriff auf Schule im Iran könnte Kriegsverbrechen sein +++
03.03.2026, 12:13 Uhr
Das UN-Menschenrechtsbüro hat nach den Berichten über einen Angriff auf eine Mädchenschule im Iran mit fast 200 Toten eine umfassende Untersuchung verlangt. Nach Angaben einer Sprecherin könne es sich um ein Kriegsverbrechen handeln. In Minab nahmen unterdessen Tausende an der Beerdigung zahlreicher Kinder teil.
+++ Israel greift Regierungsgebäude in Teheran an +++
03.03.2026, 11:57 Uhr
Israels Luftwaffe hat nach eigenen Angaben in der iranischen Hauptstadt Teheran wichtige Regierungsgebäude angegriffen. In der vergangenen Nacht hätten Kampfflugzeuge mehrere Ziele attackiert, teilte die israelische Armee mit. Darunter seien das Präsidentenbüro sowie Orte, an denen der mächtige Sicherheitsrat tagt, und ein Gebäude des Expertenrats, eines wichtigen Gremiums aus 88 Geistlichen.
+++ IAEA: Neue Schäden an Gebäuden iranischer Atomanlage +++
03.03.2026, 10:56 Uhr
Inmitten der Angriffe Israels und der USA gegen den Iran hat die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) neue Schäden an Eingangsgebäuden der unterirdischen Urananreicherungsanlage in Natans bestätigt. Die Organisation geht nicht davon aus, dass Radioaktivität freigesetzt und die Anlage weiter beschädigt worden ist, wie sie mitteilte.
+++ Roter Halbmond: Fast 800 Tote im Iran +++
03.03.2026, 10:24 Uhr
Im Iran sind bei den israelisch-amerikanischen Angriffen nach Angaben des örtlichen Roten Halbmonds mindestens 787 Menschen ums Leben gekommen. Die Hilfsorganisation berichtete auf Telegram von Attacken in 153 Städten. Mehr als 3.600 Mitarbeiter der Rettungsdienste seien landesweit im Einsatz. An vielen Orten werden demnach Such- und Bergungsarbeiten fortgesetzt. Die in Norwegen ansässige Menschenrechtsorganisation Hengaw sprach am Montag sogar von mehr als 1.500 Todesopfern. Rund 1.300 der Toten seien
+++ Iran-Krieg lässt Ölpreise weiter steigen +++
03.03.2026, 09:01 Uhr
Die Ölpreise haben am Dienstag im frühen Handel weiter zugelegt. Nach einem kräftigen Anstieg am ersten Handelstag nach dem Beginn des Iran-Kriegs legten die Preise zunächst bis zu rund drei Prozent zu, blieben aber unter dem Höchststand aus den ersten Handelsstunden am Montag. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verteuerte sich am Dienstag gegen 8 Uhr um drei Prozent oder 2,35 Dollar auf 80,09 Dollar. Steigende Rohölpreise verteuern üblicherweise auch Sprit und Heizöl für Verbraucher in Deutschland.
+++ Witkoff: Iran prahlte mit elf Atombomben in Reichweite +++
03.03.2026, 08:57 Uhr
Noch während der Atomverhandlungen mit den USA hat sich der Iran nach Darstellung Washingtons gerühmt, genug hochangereichertes Uran für elf Atombomben zu besitzen. Dies berichtet der US-Sondergesandte Steve Witkoff nun in einem Interview mit dem US-Sender Fox News. "Beide iranischen Unterhändler sagten ganz offen und ohne Scham, dass sie 460 Kilogramm auf 60 Prozent angereichertes Uran kontrollierten und sich bewusst seien, dass damit elf Atombomben hergestellt werden könnten", berichtete Witkoff. "Sie waren stolz darauf, dass sie alle möglichen Kontrollmechanismen umgangen hatten, um an einen Punkt zu gelangen, an dem sie elf Atombomben hätten herstellen können."
+++ Nach Angriffen: US-Botschaften in Golfstaaten bleiben geschlossen +++
03.03.2026, 08:47 Uhr
Nach weiteren Eskalationen im Iran-Krieg bleibt die US-Botschaft in Kuwait vorerst geschlossen. Alle regulären und auch die dringenden Konsulartermine seien abgesagt worden, teilte die Botschaft auf X mit. Auch die US-Botschaft in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad bleibt heute geschlossen. Auch hier seien alle Termine abgesagt worden. Menschen in Saudi-Arabien wurden aufgerufen, die Umgebung des Botschaftsgebäudes vorerst zu meiden.
+++ Reiseverband: Im Hotel bleiben, nicht auf eigene Faust handeln +++
03.03.2026, 08:45 Uhr
Die Reisewirtschaft setzt angesichts der Eskalation im Nahen Osten und gesperrter Lufträume auf eine enge Abstimmung mit der Bundesregierung, um festsitzende Urlauber zurückzubringen. "Die Sicherheit der Reisenden und der Partner vor Ort hat stets oberste Priorität", sagte Torsten Schäfer, Sprecher des Deutschen Reiseverbands (DRV), am Morgen im Deutschlandfunk. Pauschalreisende seien in ihren Hotels untergebracht - das sei "der Vorteil der Pauschalreise". Zugleich bekräftigte Schäfer die Empfehlung des Auswärtigen Amts, "im Hotel zu bleiben und sich nicht auf eigene Faust in ein anderes Land oder zum Flughafen zu begeben".
+++ Tui plant Rückholung von Urlaubern aus dem Nahen Osten +++
03.03.2026, 07:53 Uhr
Der Reisekonzern Tui rechnet mit der Rückholung seiner im Nahen Osten festsitzenden Kunden binnen einiger Tage. Geplant sei, die Urlauber mit Partner-Airlines wie Emirates, Qatar Airways und Etihad nach Deutschland zurückzubringen, sagte Vorstandschef Sebastian Ebel im Programm von n-tv. Eine konkrete Zahl nannte er nicht. "Wir gehen aktuell davon aus, dass wir die ersten Flüge mit diesen Unternehmen und unseren Gästen heute durchführen können", sagte Ebel. Erste Flüge sollten nach München gehen. Zudem stünden eigene Flugzeuge von Tui Fly bereit. Diese seien "standby, sobald wir die Erlaubnis bekommen, dorthin zu fliegen und Kunden auch möglichst zügig abzuholen".
+++ Schwere Bombardierung erschüttern Teheran und Vororte +++
03.03.2026, 07:29 Uhr
Die iranische Hauptstadt Teheran ist erneut von schweren Bombardierungen erschüttert worden. Auch am Rand der östlichen Pendlerstadt Pardis schlugen rund ein Dutzend Raketen ein, wie iranische Medien berichteten. In den Hochhäusern der Neubaugebiete zitterten die Fenster, wie Bewohner der Deutschen Presse-Agentur berichteten. Auf Videos in sozialen Medien waren graue Rauchschwaden über den Hügeln am Rand des Albors-Gebirges zu sehen.
+++ USA: Weitere militärische Infrastruktur im Iran zerstört +++
03.03.2026, 06:22 Uhr
Die US-Streitkräfte haben bei anhaltenden Angriffen im Iran eigenen Angaben nach weitere militärische Infrastruktur ins Visier genommen. Zerstört worden seien Kommando- und Kontrollzentren der iranischen Revolutionsgarden, iranische Luftabwehrkapazitäten, Raketen- und Drohnenabschussbasen sowie Militärflugplätze, wie das für die Region zuständige US-Kommando im Nahen Osten (Centcom) auf X mitteilte. "Wir werden weiterhin entschlossen gegen unmittelbare Bedrohungen durch das iranische Regime vorgehen", hieß es.
+++ Merz trifft Trump: Besuch im Zeichen des Iran-Kriegs +++
03.03.2026, 05:00 Uhr
Drei Tage nach dem Angriff der USA und Israels auf den Iran ist Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in Washington eingetroffen, um sich mit US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus zu treffen. Ein Thema wird dabei ganz klar im Mittelpunkt stehen: Die Angriffe der USA und Israels auf den Iran, die sich inzwischen zu einem Krieg ausgeweitet haben, der einen großen Teil der Nahost-Region erfasst hat.
+++ Gestrandete Urlauber: Wadephul ist "guter Dinge" +++
03.03.2026, 04:31 Uhr
Tausende deutsche Urlauber sitzen im Nahen Osten wegen des Iran-Kriegs fest - einige von ihnen können jetzt vielleicht bald nach Hause: Das Auswärtige Amt bereitet gerade eine Rückholaktion von Kranken, Kindern und Schwangeren vor. Sie will dazu gecharterte Maschinen nach Riad in Saudi Arabien und Maskat im Oman schicken. Er sei guter Dinge, dass das nach und nach gelinge, sagte Bundesaußenminister Wadephul im ZDF.
+++ Netanjahu: Angriff auf den Iran war unumgänglich +++
03.03.2026, 03:08 Uhr
Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu hat den Angriff auf den Iran mit dem angeblichen Bau neuer Bunker zum Schutz der iranischen Raketen- und Atomprogramme gerechtfertigt. "Der Grund, warum wir jetzt handeln mussten", sei, dass der Iran nach den Bombardierungen seiner Atomanlagen und seiner Raketenarsenale im vergangenen Jahr mit dem Bau "neuer Anlagen, unterirdischer Bunker" begonnen habe, sagte Netanjahu dem US-Sender Fox News. Das Raketen- und "Atombombenprogramm" wäre sonst "innerhalb von Monaten" unangreifbar gewesen, behauptete Netanjahu.
+++ Vance: Machtwechsel im Iran ist nebensächlich +++
03.03.2026, 03:08 Uhr
Vertreter der US-Regierung haben betont, dass es Präsident Donald Trump im Iran nicht in erster Linie um einen Machtwechsel gehe. In einer "perfekten Welt" würden die USA es begrüßen, wenn jemand im Iran an die Macht käme, der bereit sei, mit den Vereinigten Staaten zusammenzuarbeiten, sagte US-Vizepräsident JD Vance dem Sender Fox News. Trumps vorrangiges Ziel sei aber, dass der Iran niemals in den Besitz einer Atomwaffe gelange. Dafür sei es letztlich nebensächlich, was mit der Führung in Teheran passiere.
+++ Bei Flugumbuchung betrogen - Polizei warnt vor Fake-Hotlines +++
03.03.2026, 03:00 Uhr
Wegen des Iran-Kriegs müssen derzeit viele Menschen ihre Flüge umbuchen. Nachdem eine Frau aus Niederbayern dabei um 2.500 Euro betrogen wurde, warnt die Polizei vor Service-Hotline-Betrug. Verbraucher sollten Hotlines ausschließlich über die offizielle Website des Buchungsportals oder der Fluggesellschaft recherchieren - und nicht über teils gekaufte Anzeigen bei Suchmaschinen, empfiehlt das bayerische Landeskriminalamt (BLKA). Bei Mitteilungen über Flugstornierungen sollten Reisende niemals auf Rückrufnummern oder fremde Supportlinks reagieren, die sie nicht überprüft haben. Stattdessen solle man Buchungsänderungen nur über das eigene Kundenkonto vornehmen.
+++ US-Botschaft in Riad angegriffen +++
03.03.2026, 02:31 Uhr
Die US-Botschaft in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad ist nach vorläufigen saudischen Angaben von zwei Drohnen angegriffen worden. Es sei ein "begrenztes Feuer" ausgebrochen, aber nur geringer Sachschaden entstanden, teilte ein Sprecher des saudi-arabischen Verteidigungsministeriums auf der Plattform X mit. Die US-Botschaft empfahl ihren Landsleuten in dem Königreich, sich sofort in Sicherheit zu bringen und die Botschaft bis auf weiteres zu meiden, da es zu einem Angriff auf die Einrichtung gekommen sei.
+++ Republikaner: Israel hätte mit oder ohne die USA gehandelt +++
03.03.2026, 01:34 Uhr
Nach Darstellung des Sprechers des US-Repräsentantenhauses hat Druck von Seiten Israels maßgeblich zu der Entscheidung der USA für einen Angriff auf den Iran beigetragen. "Israel war entschlossen, hier zu seiner eigenen Verteidigung zu handeln, mit oder ohne amerikanische Unterstützung", sagte der republikanische Sprecher des US-Repräsentantenhauses, Mike Johnson, nach einem Iran-Briefing hochrangiger Vertreter der Regierung von US-Präsident Donald Trump.
+++ Israels Armee greift erneut im Libanon an +++
03.03.2026, 00:43 Uhr
Die israelische Armee greift in der Nacht erneut im Libanon an. Ziel seien Kommandozentralen und Waffenlager der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz in der Hauptstadt Beirut, wie die Armee mitteilte. Als Reaktion auf die Tötung des obersten Führers des Irans, Ajatollah Ali Chamenei, hatte die Hisbollah in der vorherigen Nacht mehrere Raketen auf Israel abgefeuert. Das israelische Militär greift seitdem Ziele im Libanon an, unter anderem in den als Dahija bekannten Vororten von Beirut.
+++ Amerikaner sollen Dutzende Länder in Nahost sofort verlassen +++
03.03.2026, 00:03 Uhr
Angesichts des Krieges der USA und Israels mit dem Iran ruft das US-Außenministerium Amerikaner in mehr als einem Dutzend Ländern im Nahen Osten dazu auf, diese sofort zu verlassen. Zur Begründung verwies eine Vertreterin des Ministeriums auf der Plattform X auf "schwerwiegende Sicherheitsrisiken". Die Aufforderung betrifft folgende Länder und Regionen: Bahrain, Ägypten, Iran, Irak, Israel, das Westjordanland und den Gazastreifen, Jordanien, Kuwait, Libanon, Oman, Katar, Saudi-Arabien, Syrien, die Vereinigten Arabischen Emirate und den Jemen.
+++ Israel bombardiert Irans Rundfunksender +++
02.03.2026, 23:45 Uhr
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben bei einer weiteren Angriffswelle auch die staatliche iranische Rundfunkanstalt IRIB in Teheran bombardiert. "Vor kurzem hat die israelische Luftwaffe das Kommunikationszentrum des iranischen Terrorregimes angegriffen und zerstört", teilte die israelische Armee mit. Der Chef des Senders bestätigte den Angriff zwar, betonte aber zugleich, der Sendebetrieb gehe weiter. Die staatliche Rundfunkagentur Iribnews betonte sogar, der Sendebetrieb sei "in keiner Weise beeinträchtigt".
+++ Rubio verteidigt Iran-Angriffe: Eigene Verluste sonst höher +++
02.03.2026, 23:16 Uhr
US-Außenminister Marco Rubio hat die Angriffe seines Landes auf den Iran auch als proaktive Maßnahme zum eigenen Schutz gerechtfertigt. "Die unmittelbare Gefahr bestand darin, dass wir wussten, dass der Iran, wenn er angegriffen würde – und wir gingen davon aus, dass er angegriffen werden würde –, sofort gegen uns vorgehen würde", sagte Rubio. Man habe nicht tatenlos zusehen und einen Schlag einstecken wollen, bevor man selbst zurückschlage, betonte Rubio.
+++ Wadephul: Gefahr für Angriff auf Nato-Land besteht +++
02.03.2026, 23:06 Uhr
Nach dem Angriff auf einen britischen Luftwaffenstützpunkt auf Zypern hält Bundesaußenminister Johann Wadephul einen Angriff auf ein Nato-Land für möglich. "Ja, diese Gefahr besteht, das kann man nicht von der Hand weisen", sagte der CDU-Politiker im ZDF-"heute-journal" auf die Frage, ob im Zuge des Iran-Kriegs nun auch Nato-Länder angegriffen werden könnten.
+++ Iran im digitalen Dunkel: Netblocks warnt vor Folgen +++
02.03.2026, 21:42 Uhr
Die Organisation Netblocks warnt vor schweren Folgen der aktuellen Internetblockade im Iran. In einer Erklärung auf X heißt es, Menschen seien von der Welt abgeschnitten. Sie hätten keinen Zugang zu Informationen, die für ihre Sicherheit notwendig seien, heißt es mit Blick auf die israelisch-amerikanischen Angriffe auf den Iran. Außerdem könnten sie bei einer Eskalation kaum Kontakt mit ihren Angehörigen im Ausland aufnehmen. Laut Netblocks gibt es im Iran seit mehr als 60 Stunden einen fast vollständigen Internetausfall. Die Behörden sperrten den Zugang am Samstag nach Beginn der israelisch-amerikanischen Luftangriffe auf das Land.
+++ Lufthansa-Airbus fliegt leer von Abu Dhabi nach München +++
02.03.2026, 20:36 Uhr
Ein Airbus A380 der Lufthansa ist trotz Zehntausender gestrandeter Reisender in der Golfregion ohne Passagiere von Abu Dhabi nach München geflogen. Für die Mitnahme von Fluggästen wäre laut Lufthansa aus Sicherheitsgründen eine mindestens 17-köpfige Kabinencrew erforderlich gewesen. Diese war demnach in Abu Dhabi nicht vor Ort und konnte wegen der kriegsbedingten Einschränkungen auch nicht eingeflogen werden. An Bord der Maschine waren demnach lediglich die beiden Piloten.
+++ Iranischer Militärsprecher: Hunderte Raketen und Drohnen abgefeuert +++
02.03.2026, 20:36 Uhr
Die iranischen Revolutionsgarden haben nach eigenen Angaben seit Kriegsbeginn Hunderte ballistische Raketen und mehr als 700 Drohnen auf Ziele in Israel sowie auf US-Militärstützpunkte in der Golfregion abgefeuert. Ein Militärsprecher sagte der staatlichen Rundfunkagentur Iribnews laut Übersetzung, es seien 500 militärische Ziele Israels sowie der USA angegriffen worden. Als Beispiele nannte er Geheimdienstzentren, Kommunikationszentralen und Waffendepots. Unabhängig überprüfen ließen sich die Angaben zunächst nicht. Der Sprecher kündigte an, die Angriffe weiter auszuweiten.
+++ Nach Preisanstieg: EU kündigt Energie-Krisenstab an +++
02.03.2026, 19:28 Uhr
Die Öl-, Sprit- und Gaspreise sind nach Beginn des Iran-Kriegs rasant gestiegen. Jetzt hat die EU-Kommission einen Energie-Krisenstab einberufen. Er steht unter anderem im Kontakt mit Reedereien und anderen nationalen Behörden. Laut ADAC kostete ein Liter Benzin gestern (Mo.) im Schnitt 7 Cent mehr als am Freitag, Diesel 8 Cent mehr.
+++ Trump: Einsatz im Iran notfalls länger als geplant +++
02.03.2026, 18:45 Uhr
Für US-Präsident Donald Trump könnte die US-Offensive im Iran notfalls auch länger andauern. Zwar liege man "deutlich vor unseren Zeitprojektionen", sagte Trump. Ursprünglich habe man mit vier bis fünf Wochen gerechnet. Zugleich betonte er jedoch, das Militär habe die "Fähigkeit, weit länger zu gehen". "Was immer nötig ist, wir werden es tun", sagte der Präsident bei seiner ersten Pressekonferenz seit den US-Angriffen auf den Iran am Samstag.
+++ Trump: Irans Raketen hätten schon bald USA treffen können +++
02.03.2026, 18:10 Uhr
Der Iran wäre nach Aussage von US-Präsident Donald Trump schon bald in der Lage gewesen, mit seinen Raketen US-Territorium zu treffen. "Das Regime verfügte bereits über Raketen, die Europa und unsere Stützpunkte im In- und Ausland erreichen konnten", sagte Trump bei einer Pressekonferenz in Washington. "Bald hätte es auch Raketen gehabt, die unser schönes Amerika erreichen könnten."
+++ Bodeneinsatz im Iran nicht ausgeschlossen +++
02.03.2026, 17:40 Uhr
US-Präsident Donald Trump und Verteidigungsminister Pete Hegseth wollen nach den ersten Angriffen auf den Iran nicht ausschließen, dass künftig US-Bodentruppen im Nahen Osten eingesetzt werden. Er habe keine Angst bei dem Thema, wurde Trump vom Boulevardblatt "New York Post" zitiert.
+++ Hochrangiger Hisbollah-Chef im Libanon getötet +++
02.03.2026, 16:05 Uhr
Das israelische Militär hat eigenen Angaben zufolge in der Nacht zu Montag Hussein Makled, den Chef des Geheimdiensthauptquartiers der pro-iranischen Hisbollah Miliz im Libanon getötet. Demnach war Makled für nachrichtendienstliche Arbeit verantwortlich, um Hisbollah-Kämpfer mit Informationen über Israel und das israelische Militär zu versorgen. Das Geheimdiensthauptquartier sei das zentrale Nachrichtendienstorgan der Hisbollah, hieß es.
+++ Deutschland will Kranke und Kinder aus Nahost zurückholen +++
02.03.2016, 14:50 Uhr
Die Bundesregierung bereitet die Rückholung von Kindern, Kranken und Schwangeren unter den im Nahen Osten gestrandeten Deutschen vor. Dazu würden Maschinen von Fluglinien nach Riad und Maskat geschickt, sagte Außenminister Johann Wadephul (CDU) in Berlin. Mehr zur Lage der gestrandeten Urlauber.
+++ IAEA-Chef: Keine Anzeichen für Atomwaffen-Programm im Iran +++
02.03.2016, 14:40 Uhr
Aus Sicht der UN-Atomwächter hat es keine Anzeichen für ein Kernwaffen-Projekt im Iran gegeben. "Wir sehen kein strukturiertes Programm zur Herstellung von Atomwaffen", antwortete der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in einer Pressekonferenz in Wien auf eine entsprechende Frage einer Journalistin.US-Präsident Trump hatte als Begründung für die jüngsten Angriffe auf den Iran unter anderem behauptet, dass die Islamische Republik dabei sei, ihr Nuklearprogramm zur Entwicklung von Atomwaffen wieder aufzubauen.
+++ Iranisches Volk soll Regime stürzen +++
02.03.2016, 14:10 Uhr
Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz setzt auf einen Umsturz der Führung im Iran durch die Bevölkerung. Es sei das angestrebte Ergebnis, "dass das iranische Volk in der Lage sein wird, dieses Regime für sich selbst zu beseitigen, und damit auch für uns, für die gesamte Region und für die ganze Welt", sagte er nach Angaben seines Büros bei einer Lagebeurteilung mit hochrangigen Vertretern des Sicherheitsapparats.
+++ Bundeswehr letzte Wahl +++
02.03. 2026, 13:22 Uhr
Bei der Rückholung der im Nahen Osten gestrandeten deutschen Urlauber sieht die Bundesregierung vorrangig die Reiseveranstalter und Fluglinien in der Pflicht. "Die Bundeswehr ist wirklich das letzte Mittel der Wahl", sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in der Bundespressekonferenz in Berlin.
+++ Libanon verbietet Hisbollah militärische Aktivitäten +++
02.03.2026, 12:51 Uhr
Die libanesische Regierung hat die militärischen Aktivitäten der vom Iran unterstützten Hisbollah-Miliz für illegal erklärt. Das kündigte Ministerpräsident Nauaf Salam in einer Fernsehansprache an. Damit verändert sich der Status der Gruppe von einer teilweise geduldeten Widerstandsbewegung zu einer verbotenen Organisation.
+++ Von der Leyen fordert Deeskalation +++
02.03.2026, 12:41 Uhr
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat im Iran-Krieg zu Deeskalation aufgerufen. Man müsse intensiv daran arbeiten, eine Ausweitung des Konflikts zu verhindern, sagte sie in Brüssel. Die einzige dauerhafte Lösung sei eine diplomatische.
Zugleich machte von der Leyen deutlich, dass diplomatische Lösungen einen politischen Übergang sowie ein definitives Ende des iranischen Atom- und Raketenprogramms beinhalten müssten. Auch die destabilisierenden Aktivitäten des Landes in der Region müssten ein Ende haben.
+++ US-Flugzeuge über Kuwait wohl versehentlich abgeschossen +++
02.03.2026, 12:35 Uhr
Inmitten der militärischen Eskalation in Nahost sind im Golfstaat Kuwait mehrere US-Militärflugzeuge abgestürzt. Die Besatzungen hätten überlebt, teilte ein Sprecher des kuwaitischen Verteidigungsministeriums mit. Zu den Absturzursachen und der Art der US-Flugzeuge machte der Sprecher keine Angaben.
Das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando des US-Militärs (Centcom) teilte mit, drei Kampfflugzeuge des Typs F-15E seien durch einen offensichtlichen Fall von "friendly fire", also versehentlichem Beschuss, abgestürzt.
Kuwaits Behörden hätten die Besatzungsmitglieder der US-Flugzeuge entdeckt und ins Krankenhaus gebracht, hieß es aus Kuwait. Ihr Zustand sei stabil, teilte der Sprecher der Staatsagentur Kuna zufolge mit.
+++ Iran-Krieg lässt Erdgas-Preis nach oben schnellen +++
02.03.2026, 11:14 Uhr
Der Großhandelspreis für Erdgas ist nach dem Angriff Israels und der USA auf den Iran kräftig gestiegen. Zum Handelsauftakt am Montag sprang die Notierung für den richtungweisenden Terminkontrakt TTF zur Auslieferung in einem Monat an der Börse in Amsterdam bis auf 39,85 Euro je Megawattstunde (MWh). Das sind etwa 25 Prozent mehr als am Freitag und der stärkste Preissprung seit August 2023.
+++ Israel: Hochrangiges Hisbollah-Mitglied getroffen +++
02.03.2026, 11:17 Uhr
Das israelische Militär hat am Morgen eine neue Angriffswelle im Libanon begonnen. Ziel seien Stellungen der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz, teilte die Armee mit. Dazu gehörten Waffenlager sowie weitere Infrastruktur der Schiiten-Miliz in mehreren Gebieten des nördlichen Nachbarlandes.
Am Mittag griff das israelische Militär erneut auch in denen als Dahija bekannten Vororten der Hauptstadt Beirut an. Nach Armeeangaben ist dabei ein hochrangiges Hisbollah-Mitglied getroffen worden. Die Hisbollah selbst meldete sich dazu zunächst nicht.
+++ IAEA-Chef warnt vor Atomunfall im Nahen Osten +++
02.03.2026, 10:41 Uhr
Im Zuge der Angriffe Israels und der USA auf den Iran ist nach Angaben eines hochrangigen iranischen Diplomaten die wichtige Atomanlage in Natans angegriffen worden. Wie Resa Nadschafi, Teherans Vertreter bei der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien, vor Journalisten sagte, erfolgte die Attacke am Sonntag.
Zuvor hatte der oberste UN-Atomwächter, Rafael Grossi, gesagt, er habe bislang keine Hinweise darauf gesehen, dass bei den jüngsten Angriffen auf den Iran Atomanlagen beschädigt wurden. Er warnte aber vor dem Risiko eines Atomunfalls.
+++ Roter Halbmond: Mehr als 550 Tote bei Angriffen im Iran +++
02.03.2026, 09:45 Uhr
Bei den Angriffen Israels und der USA sind im Iran nach Angaben des Roten Halbmonds mindestens 555 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 100.000 Rettungskräfte seien landesweit im Einsatz, hieß es in einer Mitteilung der humanitären Organisation im Iran. Mehr als 130 Landkreise seien vom Krieg betroffen.
+++ Raketentrümmer stürzen auf Schiff in Bahrain: ein Toter +++
02.03.2026, 09:37 Uhr
Die Gegenangriffe des Irans treffen mehrere Golfstaaten. Auch Bahrain, ein wichtiger Standort der US-Marine, wird von Teheran attackiert. In Bahrain sind Trümmer einer von der Luftabwehr abgefangenen Rakete auf ein Schiff gestürzt und haben ein Feuer ausgelöst. Dabei kam ein aus Asien stammender Arbeiter ums Leben, zwei weitere wurden schwer verletzt, wie das Innenministerium des Inselstaats im Persischen Golf auf der Plattform X mitteilte.
+++ Kuwait: Mehrere US-Militärjets abgestürzt +++
02.03.2026, 08:55 Uhr
Im Golfstaat Kuwait sind nach dortigen offiziellen Angaben mehrere US-Militärflugzeuge abgestürzt. Die Besatzungen hätten überlebt, teilte ein Sprecher des kuwaitischen Verteidigungsministeriums mit. Zu den Absturzursachen machte der Sprecher keine Angaben.
+++ Wadephul: Werden uns am Iran-Krieg nicht beteiligen +++
02.03.2026, 08:52 Uhr
Deutschland wird sich nach Angaben von Außenminister Johann Wadephul (CDU) nicht an militärischen Aktionen gegen den Iran beteiligen. "Die Bundesregierung hat nicht die Absicht, sich zu beteiligen", sagte Wadephul im Deutschlandfunk. Im Gegensatz zu Großbritannien, das den USA die Nutzung britischer Stützpunkte in der Region für die Zerstörung iranischer Raketen und Raketen-Abschussrampen erlaubt, habe Deutschland solche Basen dort nicht.
Möglich sei allerdings, dass "unsere Bundeswehrsoldaten, wenn sie angegriffen werden würden, sich defensiv verteidigen würden", führte er weiter aus. "Weitere Maßnahmen darüber hinaus wird es aus bundesdeutscher Sicht nichts geben." Bundeswehr-Einheiten sind derzeit in Jordanien und im Irak stationiert.
+++ An US-Botschaft in Kuwait steigt Rauch auf +++
02.03.2026, 08:29 Uhr
An dem Gebäude steige Rauch auf, berichteten Augenzeugen der Deutschen Presse-Agentur. Die Hintergründe blieben zunächst unklar. "Es gibt eine anhaltende Bedrohung durch Raketen und Drohnen über Kuwait. Kommen Sie nicht zur Botschaft", teilte die US-Botschaft im Land mit.
Die Luftabwehr habe mehrere "feindliche Drohnen" abgefangen, die sich dem Land auf Seewegen genähert hätten, teilte der Zivilschutz der Staatsagentur Kuna zufolge mit. Gemeint sind damit vermutlich Raketen und Drohnen, die der Iran über den Persischen Golf in Richtung Kuwait lenkt.
+++ Israel: Müssen uns auf langwierige Kämpfe einstellen +++
02.03.2026, 08:27 Uhr
Bei Israels Angriffen auf Hisbollah-Stellungen sind nach vorläufigen Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums mindestens 31 Menschen ums Leben gekommen, 149 seien verletzt worden. Israels Armee griff nach eigenen Angaben ranghohe Mitglieder der Hisbollah-Miliz an. Ein weiteres Mitglied sei im Süden des Libanons getroffen worden. "Wir agieren nicht nur defensiv, sondern gehen nun auch in die Offensive. Wir müssen uns auf viele Tage langwieriger Kämpfe einstellen", sagte Armeechef Ejal Zamir am Morgen.
+++ Ölpreise steigen wegen Iran-Konflikt deutlich +++
02.03.2026, 07:48 Uhr
Die Ölpreise haben nach der Eskalation im Nahen Osten zunächst kräftig zugelegt, sind dann aber wieder etwas gesunken. In der Nacht zum Montag stiegen die Notierungen für Brent-Öl aus der Nordsee und Rohöl aus den USA in den ersten Handelsminuten um jeweils mehr als zehn Prozent. Dabei erreichte Brent-Öl in der Spitze bei 82,37 US-Dollar je Barrel (159 Liter) den höchsten Stand seit Juli 2024 und US-Öl bei 75,33 Dollar den höchsten Stand seit Juni 2025.
Die aktuellen Benzin-Preise im FFH-Spritspion.
+++ Israel beginnt weitere Angriffswelle im Libanon +++
02.03.2026, 06:50 Uhr
Das israelische Militär hat eine neue Angriffswelle im Libanon begonnen. Ziel seien Stellungen der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz, teilte die Armee am Morgen mit. Dazu gehörten Waffenlager sowie weitere Infrastruktur der Schiiten-Miliz in mehreren Gebieten des nördlichen Nachbarlandes.
+++ Top-Vertreter des Irans: Wir verhandeln nicht mit den USA +++
02.03.2026, 06:33 Uhr
Einer der ranghöchsten Vertreter der iranischen Führung hat Verhandlungen mit den USA ausgeschlossen. Teheran werde nicht mit Washington verhandeln, schrieb der Generalsekretär des Sicherheitsrats, Ali Laridschani, auf der Plattform X. Er reagierte damit auf einen Medienbericht, wonach er sich über den Vermittler Oman trotz der laufenden Angriffe um neue Gespräche mit den USA bemüht haben soll.
+++ Israels Armee: Iran greift erneut mit Raketen an +++
02.03.2026, 06:23 Uhr
Der Iran hat nach Angaben des israelischen Militärs am Morgen erneut Raketen auf den jüdischen Staat abgefeuert. Die Verteidigungssysteme seien im Einsatz, um die Bedrohung abzuwehren, teilte die Armee mit. Unter anderem in Tel Aviv gab es Raketenalarm.
Israels Luftwaffe hatte in der Nacht nach eigenen Angaben eine neue Angriffswelle gegen Ziele in der iranischen Hauptstadt Teheran begonnen.
+++ Hisbollah-Miliz greift Israel an Seite des Irans an +++
02.03.2026, 06:14 Uhr
Die libanesische Hisbollah-Miliz feuerte in der Nacht mehrere Raketen auf Israel ab und greift damit an der Seite Teherans in den Kampf gegen den Erzfeind ein. Israel reagierte mit Bombardements in südlichen Vororten der Hauptstadt Beirut und anderen Teilen des nördlichen Nachbarlandes. Zugleich startete Israels Luftwaffe nach Armeeangaben eine neue Angriffswelle im Herzen Teherans. Auch das US-Militär greift laut Präsident Donald Trump weiter im Iran an.
Es ist das erste Mal seit Beginn einer Waffenruhe zwischen der Hisbollah und Israel im November 2024, dass die vom Iran unterstützte Schiiten-Miliz Israel mit Raketen angreift.
+++ Wohl Drohnenangriff auf Militärstützpunkt auf Zypern +++
02.03.2026, 05:58 Uhr
Der britische Luftwaffenstützpunkt Akrotiri auf Zypern ist in der Nacht zum Montag mutmaßlich von einer Drohne getroffen worden. Das bestätigte das Verteidigungsministerium in London laut der Nachrichtenagentur PA. Bei dem Vorfall nahe der Hafenstadt Limassol sei niemand verletzt worden.
Wer die Drohne abgefeuert hatte, war zunächst nicht bekannt. Nach Informationen der zyprischen Regierung soll es sich um eine "unbemannte Drohne" gehandelt haben, die nur geringen Schaden verursacht hat. In enger Zusammenarbeit mit der britischen Regierung und der Verwaltung der britischen Stützpunkte beobachte man die Lage genau. Der Nationale Sicherheitsrat des EU-Staates tage weiterhin ununterbrochen.
+++ USA: Binnen 24 Stunden 1.000 Ziele im Iran angegriffen +++
02.03.2026, 05:34 Uhr
Das US-Militär hat in den ersten 24 Stunden seiner Angriffe im Iran nach eigenen Angaben mehr als 1.000 Ziele angegriffen. Dazu gehörten unter anderem das Hauptquartier der Revolutionsgarden, Luftabwehrsysteme, Kriegsschiffe, U-Boote, militärische Kommunikationseinrichtungen, Kommandozentren sowie Stellungen mit ballistischen Raketen. Das teilte das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando des Militärs (Centcom) mit.
Es gehe bei den Angriffen darum, Irans Sicherheitsapparat unbrauchbar zu machen, erklärte Centcom. Die Bilanz auf der Webseite des US-Militärs bezog sich auf die ersten 24 Stunden der Angriffe, also bis einschließlich Sonntagmorgen. Seither gab es zahlreiche weitere Angriffe durch das israelische und das amerikanische Militär.
+++ Miliz greift US-Stützpunkt in Bagdad an +++
02.03.2026, 05:29 Uhr
Eine mit dem Iran verbündete Miliz im Irak hat nach eigenen Angaben einen Stützpunkt der US-Truppen in der Hauptstadt Bagdad angegriffen. Sie habe heute am frühen Morgen den US-Stützpunkt in der Nähe des Flughafens mit einer Drohne angegriffen, teilte die Miliz Saraja Aulija al-Dam mit. Es handle sich dabei um eine "Vergeltung für den getöteten Anführer Ali Chamenei" und eine "Unterstützung" für den Iran.
Eine Bestätigung von offizieller irakischer Seite oder vom US-Militär gab es zunächst nicht.
+++ Nahost: 30.000 Reisende deutscher Veranstalter betroffen +++
01.03.2026, 20:46 Uhr
Rund 30.000 Reisende deutscher Veranstalter sind nach Angaben des Deutschen Reiseverbands (DRV) aktuell von den Luftraumsperrungen im Nahen Osten betroffen. Sie halten sich demnach entweder in der Region auf oder haben Flüge über dortige Drehkreuze gebucht.
+++ Schwere Explosionen in Teheran +++
01.03.2026, 20:29 Uhr
Die iranische Hauptstadt Teheran ist am Abend von schweren Explosionen erschüttert worden. Im Norden der Stadt zitterten die Wände, als kurz hintereinander zwei laute Detonationen zu hören waren, berichtete ein dpa-Reporter vor Ort. Auf Bildern waren unter anderem ein großer Feuerball und eine dunkle Rauchwolke über der Stadt zu sehen.
+++ Opferzahl an Mädchenschule steigt auf 165 +++
01.03.2026, 20:04Uhr
Die Zahl der Todesopfer an einer Mädchenschule im Iran, die nach Angaben Teherans von einem israelisch-amerikanischen Angriff getroffen wurde, soll auf 165 gestiegen sein. Die Bergungsarbeiten seien inzwischen abgeschlossen, teilte der Gouverneur der Stadt Minab im Süden des Landes laut der Nachrichtenagentur Irna mit.
+++ Trump: US-Militär versenkt iranische Marineschiffe +++
01.03.2026, 19:23 Uhr
Bei den Angriffen auf den Iran hat das US-Militär nach Angaben von Präsident Donald Trump neun Marineschiffe versenkt. Darunter seien "einige relativ große und wichtige" gewesen, teilte er auf seiner Plattform Truth Social mit. Trump kündigte an, dass bald weitere iranische Kriegsschiffe versenkt würden.
+++ Demos am Sonntag in Deutschland +++
01.03.2026, 19:12 Uhr
Nach dem Tod des iranischen Staatsoberhauptes und Religionsführers Ajatollah Ali Chamenei sind in Deutschland zahlreiche Menschen auf die Straßen gegangen. Unter anderem demonstrierten sie in Berlin, Düsseldorf und Frankfurt für Freiheit im Iran. In Frankfurt demonstrierten nach Angaben der Polizei insgesamt 750 Menschen bei zwei Demonstrationen. In Berlin versammelten sich am Sonntag laut Polizei mindestens 1.800 Menschen am Brandenburger Tor.
+++ Trump will mit Iran über Zukunft reden +++
01.03.2026, 18:40 Uhr
Der US-Präsident will wieder an den Verhandlungstisch. Donald Trump sagte laut der Zeitschrift The Atlantic: “Sie wollen reden, und ich habe zugesagt, also werde ich mit ihnen sprechen”. Wann genau die Gespräche stattfinden sollen, ließ Trump demnach offen. Der Präsident habe angemerkt, dass einige Iraner, die an den bisherigen Verhandlungen beteiligt waren, nicht mehr am Leben seien
+++Merz reist zu Trump nach Washington +++
01.03.2026, 18:31 Uhr
Bundeskanzler Friedrich Merz reist morgen nach Washington, um dort am Dienstag US-Präsident Donald Trump zu treffen. Der zweite Besuch des Kanzlers im Weißen Haus seit seinem Amtsantritt vor zehn Monaten war schon länger geplant. Die Angriffe auf den Iran dürften das Treffen im Oval Office, dem Büro des Präsidenten im Westflügel, nun dominieren.
+++ VAE übernehmen Hotelkosten für gestrandete Passagiere +++
01.03.2026, 18:07 Uhr
Die Vereinigten Arabischen Emirate übernehmen nach Behördenangaben die Kosten für Unterkünfte von gestrandeten Passagieren im Land. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur WAM teilte die Generalbehörde für Zivilluftfahrt mit, dass dies "alle Unterbringungs- und Verpflegungskosten für betroffene und gestrandete Passagiere" betreffe.
+++ Vermittler Oman ruft zu Deeskalation auf +++
01.03.2026, 17:37 Uhr
Der Außenminister des Vermittlerstaats Oman, Badr al-Bussaidi, hat im aktuellen Iran-Krieg zur Deeskalation aufgerufen. Eine Fortsetzung der militärischen Eskalation trage nicht zur Lösung des Konflikts bei, hieß es aus dem Außenministerium in Maskat. Al-Bussaidi forderte eine sofortige Waffenruhe und die Rückkehr zu diplomatischen Gesprächen.
+++ Hisbollah-Anhänger trauern im Libanon um Chamenei +++
01.03.2026, 17:11 Uhr
Im Gedenken an das getötete iranische Staatsoberhaupt Chamenei haben sich in den südlichen Vororten der libanesischen Hauptstadt Beirut Tausende Anhänger der proiranischen Hisbollah versammelt. Einige riefen Parolen wie "Tod Israel" und "Tod den USA", wie ein dpa-Reporter berichtete. Die Hisbollah im Libanon gilt als wichtigster nicht staatlicher Partner des Irans und als verlängerter Arm Teherans in der Region.
+++ Drohnenabschüsse über Reit-Gelände in Katar +++
01.03.2026, 17:06 Uhr
Der Start der Reitsport-Serie Global Champions Tour am kommenden Wochenende in Katar ist angesichts der kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten mehr als fraglich. Über dem Turniergelände fliegen Drohnen und werden abgeschossen, berichtete der Springreiter Philipp Weishaupt mit Verweis auf die Pflegerin seiner Pferde in Doha. "
+++ Merz: Vorgehen der USA und Israels "nicht ohne Risiko" +++
01.03.2026, 16:55 Uhr
Bundeskanzler Friedrich Merz hat auf Risiken der Angriffe Israels und der USA gegen den Iran hingewiesen. "Die Militärschläge sollen das zerstörerische Spiel eines geschwächten Regimes beenden", sagte der CDU-Politiker in Berlin. "Das ist nicht ohne Risiko." Man wisse nicht, "in welche Eskalation die harten iranischen Gegenschläge die Region noch ziehen werden".
+++ Journalisten auf Nahost-Demo in Nürnberg angegriffen +++
01.03.2026, 16:54 Uhr
Journalisten sind in Nürnberg auf einer Demonstration zum Konflikt zwischen Israel und den palästinensischen Gebieten angegriffen worden. Einzelne Teilnehmer hätten diese beleidigt und tätlich angegangen, sagte ein Polizeisprecher. Die Polizei ermittelt nun gegen die Verdächtigen.
+++ Netanjahu kündigt Intensivierung von Angriffen an +++
01.03.2026, 16:53 Uhr
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat eine weitere Intensivierung der militärischen Angriffe auf Teheran angekündigt. Die israelische Armee greife bereits mit "zunehmender Stärke" im Herzen der iranischen Hauptstadt an, sagte Netanjahu in einer Videobotschaft.
+++ Chamenei-Nachfolge binnen zwei Tagen? +++
01.03.2026, 16:41 Uhr
Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi hält es für möglich, dass ein neuer geistlicher Führer im Iran innerhalb von Tagen feststeht. "Es könnte schon in einem oder zwei Tagen zur Wahl eines obersten Führers kommen", sagte Araghtschi dem Nachrichtensender Al-Jazeera in einem exklusiven Interview.
+++ Drei US-Soldaten tot, fünf schwer verletzt +++
01.03.2026, 16:19 Uhr
Beim US-Militäreinsatz gegen den Iran sind drei US-Soldaten getötet und fünf weitere schwer verletzt worden. "Einige andere erlitten leichte Splitterverletzungen und Gehirnerschütterungen – und befinden sich auf dem Weg zurück in den Dienst", teilte das US-Regionalkommando für den Nahen Osten (Centcom) auf X mit.
+++ Schiffe vor Küste Omans angegriffen +++
01.03.2026, 16:19 Uhr
Im Golf von Oman sind zwei Schiffe angegriffen worden. Der Öltanker "Skylight" sei etwa neun Kilometer vor der omanischen Küste bei Musandam getroffen worden, meldete die Nachrichtenagentur Oman News Agency unter Berufung auf das omanische Zentrum für maritime Sicherheit. Dabei seien vier Personen verletzt worden. Die 20-köpfige Besatzung des Schiffs sei evakuiert worden.
+++ Saudi-Arabien bestellt iranischen Botschafter ein +++
01.03.2026, 15:01 Uhr
Nach iranischen Angriffen auf saudi-arabisches Territorium hat Riad den Botschafter der Islamischen Republik einbestellt. Hintergrund seien "eklatante iranische Angriffe", die sich gegen das Königreich sowie andere "Bruderstaaten" gerichtet hätten, teilte das saudische Außenministerium mit.
+++ Bericht: Irans Ex-Präsident Ahmadinedschad bei Luftangriff getötet +++
01.03.2026, 14:58 Uhr
Der ehemalige iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad ist bei einem Luftangriff in Teheran getötet worden. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Ilna.
+++ Warnung vor Terror-Gefahr in Deutschland +++
01.03.2026, 14:09 Uhr
Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, warnt vor Terror-Gefahr in Deutschland. “Nach dem Angriff der USA und Israel auf den Iran müssen wir von einer gesteigerten Bedrohungslage für jüdisches Leben in Deutschland ausgehen”, sagte Klein den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Insbesondere nach der Tötung des iranischen Staatsoberhaupts und Religionsführers Ali Chamenei sei damit zu rechnen, dass der Iran seine Netzwerke hierzulande für Terroranschläge gegen jüdische und israelische Einrichtungen nutze.
+++ Israel: Vier Tote bei iranischen Raketenangriffen +++
01.03.2026, 13:43 Uhr
Bei neuen iranischen Raketenangriffen auf Israel sind nach israelischen TV-Angaben mindestens vier Menschen getötet worden. Nach Angaben des Senders N12 kamen sie beim Einschlag einer Rakete in einem Gebäude in der Stadt Beit Schemesch ums Leben. Weitere Menschen erlitten Verletzungen. Die Stadt liegt westlich von Jerusalem. Auch Einwohner von Tel Aviv berichteten von lauten Explosionen bei den neuen Raketenangriffen.
+++ Beileidsbekundungen aus Moskau +++
01.03.2026, 12:48 Uhr
Russlands Präsident Putin hat die Tötung des iranischen Religionsführers Ali Chamenei als einen "zynischem Verstoß gegen alle Normen der menschlichen Moral und des Völkerrechts" kritisiert. In einem vom Kreml veröffentlichten Schreiben bekundete er dem iranischen Präsidenten Peseschkian sein Beileid.
+++ Auswärtiges Amt warnt vor Reisen in Nahost-Region +++
01.03.2026, 11:34 Uhr
Das Auswärtige Amt hat seine Reise- und Sicherheitshinweise aktualisiert und warnt vor Reisen in den Nahen Osten und die Golf-Staaten. Die jeweiligen deutschen Auslandsvertretungen stünden in Kontakt mit den deutschen Staatsangehörigen vor Ort, hieß es aus dem Ministerium weiter.
+++ Start der Global Champions Tour fraglich +++
01.03.2026, 11:15 Uhr
Der Start der Reitsport-Serie Global Champions Tour am kommenden Wochenende in Katar ist angesichts der kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten mehr als fraglich. Über dem Turniergelände fliegen Drohnen und werden abgeschossen, berichtete der Springreiter Philipp Weishaupt mit Verweis auf die Pflegerin seiner Pferde in Doha. "Wir müssen schauen, wie wir die Pflegerinnen und die Pferde da sicher raus bekommen."
+++ Auch Dubai meldet Schäden und Verletzte +++
01.03.2026, 10:42 Uhr
In Dubai in den Vereinigten Arabischen Emirate sind bei der Abwehr von Drohnenangriffen zwei Menschen verletzt worden. Trümmerteile seien in die Höfe von zwei Wohnhäusern gefallen, teilte das Medienbüro von Dubai mit. Explosionsgeräusche in der Stadt seien auf Abfangraketen zurückzuführen, hieß es weiter. Bereits am Samstag (28.02.) war es im Zuge der aktuellen Eskalation zu einem Feuer am bekannten Luxushotel Burj al Arab gekommen.
+++ Wichtige Wasserstraße von Hormus teilweise gesperrt +++
01.03.2026, 09:26 Uhr
Die iranischen Revolutionsgarden haben nach Angaben der ihnen nahe stehenden Nachrichtenagentur Tasnim den Schiffsverkehr in der strategisch wichtigen Straße von Hormus eingeschränkt. Die Straße von Hormus ist eine der wichtigsten Engstellen des weltweiten Energiehandels. Rund ein Fünftel der globalen Öltransporte passiert täglich die Meerenge. Jede Störung könnte die Energiepreise steigen lassen und die internationalen Märkte verunsichern.
+++ Trump warnt den Iran vor Gegenschlägen +++
01.03.2026, 08:59 Uhr
US-Präsident Donald Trump hatte den Iran vor neuen Gegenschlägen gewarnt: "Das sollten sie besser nicht tun", schrieb der Republikaner in Großbuchstaben auf der Plattform Truth Social. Sollte dies passieren, werde man zurückschlagen -"mit einer Stärke, die man noch nie vorher gesehen hat", schrieb Trump.
+++ Trio soll Iran vorübergehend führen +++
01.03.2026, 06:12 Uhr
Im Iran soll nach der Tötung von Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei vorübergehend ein dreiköpfiger Rat das Land führen. Das Trio soll die Aufgaben Chameneis übernehmen, bis der sogenannte Expertenrat, ein Gremium aus 88 einflussreichen Geistlichen, einen Nachfolger benennt. Wer Chamenei nachfolgen könnte, ist unklar.
+++ Revolutionsgarden schwören Rache +++
01.03.2026, 05:38 Uhr
Nach der Tötung von Irans oberstem Führer Ajatollah Ali Chamenei bei amerikanisch-israelischen Luftangriffen haben die Revolutionsgarden des Landes Rache geschworen. "In Kürze werden die größten militärischen Einsätze in der Geschichte der iranischen Streitkräfte gegen Israel und US-Stützpunkte in der Region beginnen", heißt es in einer Presseerklärung der Elitestreitmacht der Islamischen Republik. Die Regierung kündigte 40 Tage öffentliche Trauer und 7 Feiertage an.
+++ Schah-Sohn Pahlavi bringt sich als Interimsführer ins Spiel +++
01.03.2026, 04:16 Uhr
Der Sohn des 1979 gestürzten Schahs von Persien, Reza Pahlavi, hat sich nach der Tötung von Staatsoberhaupt und Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei erneut als Übergangsführer des Irans ins Spiel gebracht. "Viele Iraner haben mich, oft trotz lebensbedrohlicher Situationen, gebeten, diesen Übergang zu leiten", schrieb er in einem Meinungsbeitrag in der "Washington Post".
+++ Iranische Staatsmedien bestätigen Tod Chameneis +++
01.03.2026, 02:50 Uhr
Iranische Staatsmedien haben den Tod von Staatsoberhaupt und Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei bestätigt. Er sei als "Märtyrer" getötet worden, berichteten unter anderem die iranischen Nachrichtenagenturen Irna und Fars. Eine Tochter Chameneis, ein Schwiegersohn, eine Schwiegertochter und ein Enkel sollen ebenfalls ums Leben gekommen sein.
+++ Sondersitzung der Internationalen Atombehörde am Montag +++
01.03.2026, 01:57 Uhr
Wegen der israelisch-amerikanischen Angriffe im Iran gibt es am Montag auf Antrag Russlands eine Sondersitzung der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA). Diese werde um 9.00 Uhr am Sitz der Organisation in Wien beginnen, eine Stunde vor einer ohnehin geplanten regulären Frühjahrssitzung des Gouverneursrates, wie die IAEA mitteilte.
+++ Emirate: 132 iranische Raketen abgewehrt +++
28.02.2026, 23:43 Uhr
Das Militär der Vereinigten Arabischen Emirate hat seit Beginn der iranischen Gegenangriffe nach eigenen Angaben 132 ballistische Raketen und 195 Drohnen abgewehrt. Dies bestätige die hohe Einsatzbereitschaft der Luftabwehr, teilte das Verteidigungsministerium auf der Plattform X mit.
+++ Trump: Irans oberster Führer Chamenei ist tot +++
28.02.2026, 23:03 Uhr
Irans Staatsoberhaupt und Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei ist nach Angaben von US-Präsident Donald Trump tot. "Chamenei, einer der bösartigsten Menschen der Geschichte, ist tot", schrieb der Republikaner auf seiner Plattform Truth Social. Aus dem Iran lag dafür zunächst keine Bestätigung vor.
+++ Israel: Zentrale Vertreter der iranischen Militärführung tot +++
28.02.2026, 21:47 Uhr
Bei den Angriffen im Iran sind nach Angaben aus Israel führende Vertreter der iranischen Militärführung getötet worden. Unter den Toten seien unter anderem der Kommandeur der Revolutionsgarden, Mohammed Pakpur, sowie Irans Verteidigungsminister Asis Nasirsadeh, wie die israelischen Streitkräfte mitteilten. Aus dem Iran gab es zunächst keine Bestätigung dafür.
+++ US-Militär: Keine Kenntnis über amerikanische Tote +++
28.02.2026, 20:43 Uhr
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben bislang keine Kenntnis über amerikanische Tote oder Verletzte infolge iranischer Gegenangriffe. Hunderte iranische Raketen- und Drohnenangriffe seien "erfolgreich" abgewehrt worden, teilte das Regionalkommando für den Nahen Osten (Centcom) in einer auf X verbreiteten Mitteilung mit. Der Schaden an US-Einrichtungen sei minimal gewesen und habe keine Auswirkungen auf den Einsatz gehabt, hieß es.
+++ Netanjahu: Anzeichen für Tod Chameneis mehren sich +++
28.02.2026, 20:38 Uhr
Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu sieht zunehmende Anzeichen, dass der iranische Staatsführer Ali Chamenei nicht mehr am Leben ist. "Wir haben Chameneis Anwesen zerstört. Es gibt viele Zeichen, dass der Diktator nicht mehr lebt", sagte Netanjahu in einer Stellungnahme am Abend. In seiner Stellungnahme rief Netanjahu zudem die Iraner auf, auf die Straße zu gehen und die politische Führung zu stürzen. Der Krieg zum Iran werde zu einem echten Frieden führen, sagte er.
+++ Iran schränkt Arbeit von Journalisten weiter ein +++
28.02.2026, 20:35 Uhr
Der Iran hat die Berichterstattung ausländischer Journalisten und Fotografen weiter eingeschränkt. Nach Angaben des Kultusministeriums dürfen Bilder und Informationen über angegriffene Ziele im Inland nur noch mit Genehmigung des Generalstabs veröffentlicht werden. Das betrifft auch Orte, von denen Raketen abgefeuert wurden, sowie militärische Einrichtungen während eines Angriffs.
+++ Experte: Zivilisten im Iran sind Angriffen schutzlos ausgeliefert +++
28.02.2026, 20:02 Uhr
Die Menschen im Iran sind laut dem Nahost-Experten Simon Wolfgang Fuchs den Gefahren durch die israelisch-amerikanischen Angriffe weitgehend schutzlos ausgeliefert. Die Zivilbevölkerung laufe ständig Gefahr, zu unbeabsichtigten Opfern zu werden, etwa wenn Mitglieder der politischen Führung angegriffen und dabei Wohngebiete ins Visier genommen würden, sagte der Professor für Islamwissenschaft an der Hebräischen Universität in Jerusalem der Deutschen Presse-Agentur.
+++ Israel: Luftwaffe hat bislang größten Angriff ausgeführt +++
28.02.2026, 19:52 Uhr
Israels Luftwaffe hat Armeeangaben zufolge im Iran den bisher größten Einsatz ihrer Geschichte ausgeführt. Rund 200 Kampfflugzeuge hätten etwa 500 Ziele angegriffen, teilte das israelische Militär mit.
+++ Roter Halbmond: Mehr als 200 Tote nach Angriffen im Iran +++
28.02.2026, 19:29 Uhr
Bei den israelisch-amerikanischen Luftangriffen auf den Iran sind nach Angaben eines Sprechers des Roten Halbmonds mehr als 200 Menschen getötet worden. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Tasnim wurden zudem rund 750 weitere Menschen verletzt. Diese Angaben können derzeit nicht unabhängig überprüft werden.
+++ Klingbeil mahnt zu Rückkehr an Verhandlungstisch +++
28.02.2026, 18:34 Uhr
Vizekanzler Lars Klingbeil hat dazu aufgerufen, eine weitere Verschärfung der militärischen Lage im Nahen Osten zu verhindern. "Die auf die Schläge Israels und der USA folgenden maßlosen Vergeltungsschläge des iranischen Regimes führen zu einer gefährlichen Eskalation der Gewalt mit derzeit unabsehbaren Folgen für die Sicherheit in der gesamten Region", erklärte der Finanzminister und SPD-Chef.
+++ Kanzler Merz verurteilt Verhalten iranischer Führung +++
28.02.2026, 18:22 Uhr
Kanzler Friedrich Merz hat nach der Eskalation im Nahen Osten das Verhalten der iranischen Führung in der Region und im eigenen Land verurteilt. “Die Bundesregierung ruft Iran nachdrücklich dazu auf, sofort die militärischen Schläge gegen Israel und unsere anderen Partner in der Region einzustellen”, erklärte Merz. Der Iran müsse auch andere destabilisierende Aktivitäten in der Region und darüber hinaus unterlassen.
+++ Bericht: 100.000 Israelis im Ausland gestrandet +++
28.02.2026, 18:10 Uhr
Einem Medienbericht zufolge rund 100.000 Israelis im Ausland gestrandet. Das berichtete der israelische Sender Channel 12. Wegen der iranischen Gegenangriffe nach den israelisch-amerikanischen Attacken im Iran wurde der Luftraum über Israel bis auf weiteres für zivile Flüge geschlossen.
+++ Demonstration in Frankfurt +++
28.02.2026, 17:56 Uhr
Auch in Frankfurt haben zahlreiche Menschen gegen die Führung in Teheran demonstriert. Die Teilnehmer versammelten sich zunächst zu einer Kundgebung auf dem Goetheplatz in der Innenstadt - dann zogen sie zum Römerberg. Die Polizei schätzte die Zahl Demonstranten zunächst auf rund 1.300, später dann auf rund 2.000.
+++ Hessen verschärft Sicherheitsmaßnahmen +++
28.02.2026, 17:21 Uhr
In Hessen sind nach dem Präventivschlag im Iran die Sicherheitsvorkehrungen weiter erhöht worden. Es sei von einer erhöhten abstrakten Gefährdungslage auszugehen, insbesondere für jüdische, israelische und amerikanische Einrichtungen, teilt Innenminister Roman Poseck (CDU) mit.
+++ Angriffe auf Iran – Menschen demonstrieren in München+++
28.02.2026, 16:32 Uhr
Nach den Angriffen Israels und der USA auf den Iran haben zahlreiche Menschen in München gegen die dortige Führung demonstriert. Nach Angaben der Polizei kamen rund 250 Teilnehmende zu einer Kundgebung am Gärtnerplatz zusammen. Diese wollten im Laufe des Tages unter dem Motto "Nein zur Islamischen Republik Iran!" durch die Landeshauptstadt ziehen.
+++ Merz telefonierte mit Netanjahu+++
28.02.2026, 16:24 Uhr
Nach den Angriffen der USA und Israels auf den Iran hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu telefoniert. Das sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius in Berlin. Merz habe auch mit "mit anderen Partnern in der Region" gesprochen und sich mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und Großbritanniens Premierminister Keir Starmer abgestimmt.
+++ UN-Sicherheitsrat kommt zur Dringlichkeitssitzung zusammen+++
28.02.2026, 16:16 Uhr
Der UN-Sicherheitsrat will angesichts der Angriffe Israels und der USA auf den Iran zu einer Dringlichkeitssitzung zusammenkommen. Das mächtigste Gremium der Vereinten Nationen soll sich am Samstag um 16.00 Uhr Ortszeit (22.00 Uhr MEZ) treffen. Frankreich und Bahrain hätten die Sitzung angefragt, teilte die israelische Botschaft bei den Vereinten Nationen mit.
+++ Saudi-Arabien bestätigt iranischen Raketenangriff +++
28.02.2026, 16:01 Uhr
Iran hat bei seinen Gegenangriffen im Nahen Osten auch Ziele in Saudi-Arabien attackiert. Der Iran habe Ziele im Raum der Hauptstadt Riad und im Osten des Landes angegriffen, teilte das saudische Außenministerium mit. Diese seien erfolgreich abgewehrt worden. Man verurteile die Angriffe auf das Schärfste, hieß es in der Mitteilung aus Riad. Das Königreich habe seinen eigenen Luftraum zuvor nicht für Angriffe gegen Iran zur Verfügung gestellt. Die Führung in Teheran habe dies gewusst und Saudi-Arabien nun dennoch angegriffen.
+++ Nato: Verfolgen aufmerksam die Ereignisse im Nahen Osten +++
28.02.2026, 15:55 Uhr
Die Nato hat nach den Angriffen Israels und der USA auf den Iran die Lage im Nahen Osten im Blick. "Die Nato verfolgt die Entwicklungen im Iran und in der Region aufmerksam", sagte Sprecherin Allison Hart. Iran reagierte mit Raketenangriffen auf Israel sowie auf im Nahen Osten stationierte US-Streitkräfte.
+++ Iranischer Außenminister: Chamenei lebt "soweit ich weiß" +++
28.02.2026, 15:42 Uhr
Das iranische Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei hat nach Worten des iranischen Außenministers Abbas Araghtschi die israelisch-amerikanischen Luftangriffe überlebt. Chamenei sei "soweit ich weiß" noch am Leben, sagte der Minister im Gespräch mit dem US-Sender NBC News.
+++ Iran-Experte: Angriffe verstoßen gegen Völkerrecht +++
28.02.2026, 15:38 Uhr
Der Iran-Experte Ali Vaez hält die Angriffe Israels und der USA für völkerrechtswidrig. "Dies ist ein gewollter Krieg, der gegen das Völkerrecht verstößt und auch nach US-Recht illegal ist", sagte der Projektleiter für Iran bei der International Crisis Group dem "Spiegel". US-Präsident Donald Trump habe den Einsatz weder vor dem US-Kongress gerechtfertigt noch genehmigen lassen.
+++ Iran: 70 Schülerinnen bei Raketenangriff getötet +++
28.02.2026, 15:37 Uhr
Bei einem Raketenangriff im Süden Irans sind nach iranischen Angaben mindestens 70 Schülerinnen ums Leben gekommen. Getroffen worden sei eine Grundschule für Mädchen in der Provinz Hormusgan, berichteten Staatsmedien. Rund 90 weitere Schülerinnen seien verletzt worden. In der Provinz Hormusgan liegen mehrere Marinestützpunkte der iranischen Streitkräfte. Weitere Details zu dem Angriff lagen zunächst nicht vor.
+++ Angriffe in Nahost: Emirates stoppt Flüge von und nach Dubai +++
28.02.2026, 15:26 Uhr
Wegen der iranischen Angriffe im Nahen Osten hat die emiratische Fluggesellschaft Emirates den Flugverkehr von und nach Dubai ausgesetzt. Grund sei die Schließung mehrere Lufträume in der Region, teilte Emirates mit. Das Medienbüro Dubais teilte mit, der Betrieb an den beiden großen Flughäfen der emiratischen Metropole sei vorerst unterbrochen. Die Luftfahrtbehörde teilte mit, der Luftraum sei als "Vorsichtsmaßnahme" geschlossen wegen der Sicherheitslage in der Region.
+++ Experte: Tötung Chameneis wäre signifikant +++
28.02.2026, 15:22 Uhr
Sollte der oberste iranische Führer Ajatollah Ali Chamenei im Zuge der israelisch-amerikanischen Angriffe auf den Iran getötet werden, könnte das laut einem Nahost-Experten erhebliche Folgen für das politische System in dem Land haben. "Damit wäre erstmal die zentrale Figur, auf die alles zusammenläuft, ausgeschaltet", sagte Professor Simon Wolfgang Fuchs, der an der Hebräischen Universität in Jerusalem Islamwissenschaft lehrt, der Deutschen Presse-Agentur. "Auf der anderen Seite ist Iran natürlich kein Regime, das nur auf eine Familie baut oder auf einen ganz engen Kreis an Leuten, an denen alles hängt", schränkte er ein. Chamenei habe zudem angeordnet, für alle führenden Positionen im Staat mindestens vier Stellvertreter zu ernennen, damit Befehlsketten nicht unterbrochen würden. Das gelte auch für das Staatsoberhaupt selbst.
+++ Merz, Macron und Starmer verurteilen iranische Gegenangriffe +++
28.02.2026, 15:17 Uhr
Nach den israelisch-amerikanischen Angriffen gegen den Iran haben Deutschland, Frankreich und Großbritannien Gegenschläge der Regierung in Teheran kritisiert. "Wir verurteilen die iranischen Angriffe auf Staaten in der Region auf das Schärfste. Iran muss seine willkürlichen Militärschläge unterlassen", heißt es in einer in Berlin verbreiteten gemeinsamen Erklärung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Großbritanniens Premier Keir Starmer.
+++ Berichte: Amtssitz von Chamenei zerstört +++
28.02.2026, 15:05 Uhr
Bei den israelisch-amerikanischen Luftangriffen ist Berichten zufolge der Amtssitz von Staatsoberhaupt Ajatollah Ali Chamenei bombardiert worden. Ein vom iranischen Nachrichtenkanal Sabrin-News veröffentlichtes Satellitenfoto zeigte das vollständig zerstörte Areal des als "Beyt" bekannten Hochsicherheitsbereichs in der Hauptstadt Teheran. Auch Bewohner in Teheran berichteten davon.
+++ Paris fordert Ende der Eskalation +++
28.02.2026, 14:19 Uhr
Nach den Angriffen Israels und der USA auf Ziele im Iran hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron die Lage als "gefährlich für alle" bezeichnet. "Der Ausbruch des Krieges zwischen den Vereinigten Staaten, Israel und dem Iran hat schwerwiegende Folgen für Frieden und internationale Sicherheit", teilte er auf der Plattform X mit. Die Eskalation müsse gestoppt werden. Macron forderte eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates.
+++ Moskau verurteilt Angriffe auf Ziele im Iran +++
28.02.2026, 14:12 Uhr
Russland hat die Angriffe Israels und der USA auf Ziele im Iran verurteilt und eine umgehende Rückkehr zur Diplomatie gefordert. Umfang und Art der "militärpolitischen und propagandistischen Vorbereitungen" ließen keinen Zweifel daran, dass es sich um einen "im Voraus geplanten und unprovozierten Akt bewaffneter Aggression gegen einen souveränen und unabhängigen Mitgliedsstaat der Vereinten Nationen handelt", teilte das Außenministerium in Moskau mit. Die Rede war von einem "unüberlegtem Schritt", der gegen das Völkerrecht verstoße.
+++ Ministerpräsident Schweitzer zu Iran: Viele Menschen bangen um Angehörige +++
28.02.2026, 14:12 Uhr
Angesichts der Angriffe von Israel und den USA auf den Iran hat der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) daran erinnert, dass die Nachrichten von dort für viele Menschen nicht abstrakt sind. "In unserem Land leben Menschen mit familiären Wurzeln im Iran, in Israel und in vielen weiteren Ländern im Nahen Osten. Viele bangen in diesen Stunden um Ihre Angehörigen und Freunde", wird Schweitzer in einer Mitteilung zitiert.
+++ Kanadas Premier: Unterstützen US-Vorgehen gegen Irans Atomwaffenpläne +++
28.02.2026, 14:11 Uhr
Kanadas Premierminister Mark Carney hat sich nach den Angriffen auf den Iran an die Seite der USA und Israels gestellt. "Kanada unterstützt die Vereinigten Staaten bei ihrem Handeln, um zu verhindern, dass Iran eine Atomwaffe erlangt, und um zu verhindern, dass das Regime weiterhin den internationalen Frieden und die internationale Sicherheit bedroht", teilte Carney mit. Der Iran sei die "Hauptquelle von Instabilität und Terror im gesamten Nahen Osten".
+++ Aktivisten: Fünf Todesopfer in Syrien durch iranische Rakete +++
28.02.2026, 14:00 Uhr
In Syrien sind durch Trümmerteile einer mutmaßlich iranischen Rakete laut Menschenrechtsaktivisten mindestens fünf Menschen getötet worden. In der syrischen Stadt Suwaida im Süden seien Trümmer auf ein Wohngebäude gefallen, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Fünf Zivilisten, darunter ein Kind, seien getötet worden. Die syrische Staatsagentur Sana berichtete zunächst von vier Todesopfern unter Berufung auf die örtliche Gesundheitsbehörde.
+++ Experte: Iran kann USA militärisch wenig entgegensetzen +++
28.02.2026, 13:54 Uhr
Der Iran kann den Angriffen von Israel und den USA aus Sicht eines Experten militärisch wenig entgegensetzen. "Seit den Angriffen im vorigen Sommer scheint der Iran seine Luftabwehr nicht wesentlich gestärkt zu haben", sagte der Politologe Maximilian Terhalle von der kalifornischen Stanford University der Deutschen Presse-Agentur. "Die Iraner versuchen zwar, überall dort anzugreifen, wo die Amerikaner im Nahen Osten stationiert sind." Das seien aber eher Nadelstiche. "Iran hat nicht die Schlagkraft, die Amerikaner zu schwächen."
+++ Pakistan verurteilt Angriffe auf Iran +++
28.02.2026, 13:54 Uhr
Pakistans Außenminister Ishaq Dar verurteilt die "ungerechtfertigten" Angriffe auf den Iran scharf. Das teilte das pakistanische Außenministerium nach einem Telefonat mit seinem iranischen Amtskollegen Abbas Araghtschi auf der Plattform X mit. Dar sprach sich für ein sofortiges Ende der Eskalation aus. Die Krise solle durch diplomatische Bemühungen gelöst werden.
+++ Iran: Zweite Raketenwelle auf Israel gefeuert +++
28.02.2026, 13:53 Uhr
Die iranischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben mit einer zweiten Raketenwelle auf Israel begonnen. Erneut seien ballistische Raketen auf die "besetzten Gebiete" gefeuert worden, berichtete der staatliche Rundfunk. Gemeint ist damit israelisches Staatsgebiet, das der Iran nicht offiziell anerkennt.
+++ Irans Außenminister spricht von illegalem Krieg +++
28.02.2026, 13:52 Uhr
Irans Außenminister Abbas Araghtschi hat die Angriffe auf sein Land scharf verurteilt. Es handele sich um einen Krieg, der "völlig unprovoziert, illegal und unrechtmäßig" sei, schrieb der Minister auf X. "Unsere mächtigen Streitkräfte sind auf diesen Tag vorbereitet und werden den Aggressoren die Lektion erteilen, die sie verdienen", fügte er hinzu.
+++ Israel: Führung in Teheran wurde gezielt angegriffen +++
28.02.2026, 13:41 Uhr
Israel hat im Iran nach Militärangaben versucht, gezielt Vertreter der Führung in Teheran anzugreifen. Am Morgen seien gleichzeitig mehrere Orte in der Hauptstadt attackiert worden, teilte die israelische Armee mit. Dort hätten sich "hochrangige Vertreter der politischen und sicherheitspolitischen Führung Irans versammelt". Die Armee habe sich mit Unterstützung des Militärgeheimdienstes monatelang vorbereitet, hieß es weiter. Es sei darum gegangen, "den operativen Moment zu identifizieren, in dem sich führende Repräsentanten des Regimes versammeln".
+++ Bischof Wilmer besorgt über neuen Krieg gegen den Iran +++
28.02.2026, 13:39 Uhr
Mit "tiefer Sorge" reagiert der neue Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Heiner Wilmer, auf die neuerlichen Kampfhandlungen zwischen Israel, den USA und dem Iran. Israels Sicherheit sei für ihn von herausragender Bedeutung, sagte Wilmer der Deutschen Presse-Agentur. "Und jeder, der Freiheit liebt, sehnt sich nach dem Moment, an dem die iranische Bevölkerung das Joch einer brutalen Herrschaft abschütteln kann.
+++ Israels Armee: Hunderte Militärziele im Iran angegriffen +++
28.02.2026, 13:28 Uhr
Israels Armee hat eigenen Angaben zufolge seit dem Morgen "Hunderte iranische Militärziele" im Westen des Irans angegriffen. Ins Visier habe das Militär etwa Raketenwerfer genommen, hieß es in einer Mitteilung. Die Armee greife weiterhin Ziele im Westen des Irans an.
+++ Katar: Dritte Angriffswelle abgewehrt +++
28.02.2026, 13:23 Uhr
Der Iran hat nach den amerikanisch-israelischen Militärschlägen im Land offenbar mehrmals den wichtigen US-Verbündeten Katar angegriffen. Man habe eine "dritte Angriffswelle" erfolgreich abgewehrt, teilte das katarische Verteidigungsministerium mit. Diese habe auf "mehrere Gegenden" in dem kleinen Staat am Persischen Golf gezielt. Größere Schäden oder Opfer gab es ersten Berichten zufolge aber nicht.
+++ Rotes Kreuz warnt vor "Kettenreaktion" im Mittleren Osten +++
28.02.2026, 13:21 Uhr
Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) warnt vor einer Ausbreitung des Konflikts zwischen dem Iran und den USA sowie Israel. "Die militärische Eskalation im Mittleren Osten entzündet eine gefährliche Kettenreaktion in der Region, mit möglichen verheerenden Auswirkungen für Zivilisten", sagte IKRK-Präsidentin Mirjana Spoljaric in Genf. Spoljaric forderte die Einhaltung des humanitären Völkerrechts: Zivile Einrichtungen wie Krankenhäuser, Wohnstätten und Schulen dürften nicht angegriffen werden, sagte sie in einer Stellungnahme.
+++ Iran: Wichtige Staatsmänner am Leben +++
28.02.2026, 12:54 Uhr
Nach den israelisch-amerikanischen Angriffen sind nach iranischer Darstellung wichtige Staatsmänner am Leben. Wohlauf seien neben Präsident Massud Peseschkian auch Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf sowie der Generalsekretär des Sicherheitsrats, Ali Laridschani. Auch Justizchef Gholam-Hussein Mohseni-Edschehi sei am Leben. Berichte über den Verbleib von Irans oberstem Führer, Ajatollah Ali Chamenei, gab es zunächst nicht.
+++ Kiewer Außenministerium: Stehen an der Seite des iranischen Volks +++
28.02.2026, 12:29 Uhr
Nach Angriffen Israels und der USA auf Ziele im Iran hat die Ukraine ihre Unterstützung für das iranische Volk betont. Die iranische Führung habe Möglichkeiten für Diplomatie ignoriert, teilte das Kiewer Außenministerium auf der Plattform X mit. Der Grund für die derzeitigen Ereignisse sei die Gewalt und Willkür der iranischen Führung, insbesondere die Tötungen und Repressionen gegen friedliche Demonstranten, die in den letzten Monaten besonders groß geworden seien.
+++ Berliner Polizei mobilisiert mehr Beamte wegen Iran +++
28.02.2026, 12:26 Uhr
Die Berliner Polizei mobilisiert nach der jüngsten Eskalation in Nahost mehr Einsatzkräfte in der deutschen Hauptstadt. Mit Blick auf eine für den Nachmittag angekündigte Iran-Demonstration in Berlin-Mitte sowie für die gesamte Lage in Berlin seien vorsorglich Einsatzkräfte mobilisiert worden, sagte eine Sprecherin der Polizei. "Angesichts der aktuellen Entwicklung im Nahen Osten beobachten wir die Lage sehr genau und stehen in engem Austausch mit den zuständigen Sicherheitsbehörden."
+++ Ministerpräsident Rhein: Iran großer Terror-Finanzierer +++
28.02.2026, 12:18 Uhr
Nach Beginn des israelisch-amerikanischen Angriffs auf den Iran hat der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) die dortige Führung als diktatorisch, verbrecherisch und einen der größten Finanzierer des internationalen Terrorismus bezeichnet. In den vergangenen Monaten seien der friedliche Protest der eigenen Bürgerinnen und Bürger brutal niederschlagen und Tausende ermordet worden, erklärte Rhein in Wiesbaden. Der Iran bedrohe permanent den Frieden in der gesamten Region. "Die derzeitigen Machthaber dürfen niemals in den Besitz von Atomwaffen kommen", fügte der Ministerpräsident hinzu. Die Erklärung wurde auch auf X veröffentlicht.
+++ Von der Leyen: Entwicklung im Iran äußerst besorgniserregend +++
28.02.2026, 11:56 Uhr
Nach den Angriffen Israels und der USA auf Ziele im Iran hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen die Entwicklung als "äußerst besorgniserregend" bezeichnet. "Wir rufen alle Parteien auf zu größtmöglicher Zurückhaltung, Zivilisten zu schützen und das Völkerrecht zu achten", schrieb sie auf X. Die EU setze weiter auf Stabilität und Diplomatie.
+++ Irans Sicherheitsrat rät zur Flucht aus Teheran +++
28.02.2026, 11:34 Uhr
Angesichts der israelisch-amerikanischen Angriffe hat Irans Sicherheitsrat der Bevölkerung zur Flucht aus der Hauptstadt Teheran geraten. Wegen der Angriffe "sollten Sie, soweit möglich und unter Wahrung der Ruhe, in andere Orte und Städte reisen, sofern es Ihnen möglich ist", hieß es in einer Erklärung des mächtigen Sicherheitsgremiums der Islamischen Republik.
+++ Israel mobilisiert 70.000 Reservisten für Einsatz gegen Iran +++
28.02.2026, 11:29 Uhr
Israel will für den neuen Krieg mit dem Iran rund 70.000 Reservisten einberufen. Ein israelischer Militärvertreter sagte, die meisten gehörten zur Luftverteidigung und zum Heimatschutzkommando. "Es wird aber auch eine starke Präsenz an unseren Grenzen geben", sagte er Journalisten. Die Armee sei auf "verschiedene Szenarien" vorbereitet, mit Blick auf die Grenzverteidigung sowie auf mögliche Angriffe von Verbündeten des Irans auf Israel. Auf die Frage, wie lange der neue Militäreinsatz dauern werde, sagte er: "So lange wie notwendig".
+++ Iran: Werden USA und Israel nie dagewesene Lektion erteilen +++
28.02.2026, 11:09 Uhr
Nach Beginn israelisch-amerikanischer Angriffe auf den Iran hat dessen Militär mit einer entschlossenen Reaktion gedroht. "Wir werden Israel und den USA eine Lektion erteilen, wie sie sie in ihrer Geschichte noch nicht erlebt haben", zitierte der staatliche Rundfunk den Sprecher des Generalstabs der Streitkräfte.
+++ Iran attackiert US-Verbündete in Golfregion +++
28.02.2026, 11:07 Uhr
Nach dem Beginn der jüngsten israelisch-amerikanischen Angriffe auf den Iran hat Teheran nach eigenen Angaben vier US-Militärstützpunkte in der Region attackiert. Nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Fars waren der Militärstützpunkt Al-Udeid in Katar, der Stützpunkt Al-Salem in Kuwait, der Luftwaffenstützpunkt Al-Dhafra in den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie die US-Flotte in Bahrain unter den Zielen.
+++ Israel: Angriff auf militärische Ziele von Irans Führung +++
28.02.2026, 10:50 Uhr
Israels Luftwaffe führt Militärangaben zufolge derzeit einen "großangelegten Angriff" auf "militärische Ziele" der iranischen Führung im Westen des Irans aus. Zuvor hatte die israelische Armee mitgeteilt, sie habe einen "umfassenden gemeinsamen Einsatz" mit der US-Armee begonnen, um die Regierung in Teheran nachhaltig zu schwächen und "die existenziellen Bedrohungen für den Staat Israel langfristig zu beseitigen".
+++ Bundesregierung berät mit Partnern über Nahost +++
28.02.2026, 10:47 Uhr
Die Bundesregierung berät über die Eskalation in Nahost nach den Angriffen Israels und der USA auf den Iran. "Sie beobachtet die Entwicklung genau und befindet sich in enger Abstimmung mit den europäischen Partnern", teilte Regierungssprecher Stefan Kornelius mit. Kanzler Friedrich Merz (CDU) habe sich außerdem mit seinen Fachministern der sicherheitsrelevanten Ressorts beraten und werde im Laufe des Tages weitere Gespräche führen.
+++ Iran: Vier US-Stützpunkte in der Region angegriffen +++
28.02.2026, 10:46 Uhr
Die iranischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben als Reaktion auf die Angriffe Israels und der USA vier US-Militärstützpunkte in der Region attackiert. Unter den Zielen war der Militärstützpunkt Al-Udeid in Katar, der Stützpunkt Al-Salem in Kuwait, der Luftwaffenstützpunkt Al-Dhafra in den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie die US-Flotte in Bahrain, wie die Nachrichtenagentur Fars berichtete.
+++ Lufthansa setzt Flüge zu Zielen im Nahen Osten aus +++
28.02.2026, 10:44 Uhr
Der Angriff auf den Iran durch Israel und die USA hat Auswirkungen auf den Luftverkehr. Die Lufthansa setzt nach Angaben eines Sprechers mehrere Flüge mit Ziel Naher Osten aus. Die Städte Tel Aviv (Israel), Beirut (Libanon), Amman (Jordanien), Erbil (Irak) und Teheran (Iran) würden bis einschließlich 7. März nicht angeflogen. Ebenfalls bis einschließlich 7. März würden folgenden Lufträume nicht genutzt: Israel, Libanon, Jordanien, Irak und Iran. Flüge von und nach Dubai und Abu Dhabi fänden heute und morgen nicht statt, sagte der Sprecher.
+++ Iran fordert Handeln der internationalen Gemeinschaft +++
28.02.2026, 10:42 Uhr
Der Iran hat die Weltgemeinschaft angesichts der Angriffe der USA und Israels zum Handeln aufgefordert. In einer Mitteilung des Außenministeriums forderte die Regierung in Teheran die Vereinten Nationen und die internationale Staatengemeinschaft dazu auf, die Attacken zu verurteilen und Maßnahmen zu ergreifen. Die Sicherheit der Region und der Welt seien einer beispiellosen Bedrohung ausgesetzt, hieß es.
+++ Israel nennt Operation gegen Iran "Brüllen des Löwen" +++
28.02.2026, 10:24 Uhr
Israel hat der neuen Militäroperation gegen den Iran nach Medienberichten den Namen "Brüllen des Löwen" gegeben. Dies berichteten israelische Medien unter Berufung auf den Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu. Das US-Verteidigungsministerium wiederum schrieb auf der Plattform X ohne weiteren Bezug vom "Einsatz Gewaltiger Zorn" - in Versalien hieß es dort: "OPERATION EPIC FURY".
+++ Linke kritisiert Angriffe Israels und der USA +++
28.02.2026, 10:23 Uhr
Die Linkspartei kritisiert die Angriffe Israels und der USA auf den Iran. "Das Völkerrecht spielt dabei mal wieder keine Rolle", sagte Fraktionschef Sören Pellmann der Deutschen Presse-Agentur. "Damit legen die USA und Israel die Lunte an das Pulverfass eines Krieges, der verheerende Folgen für den Mittleren Osten und darüber hinaus haben wird." Es gelte jetzt auf internationaler Ebene, diese Eskalation zu verhindern, um die Zivilbevölkerung in der gesamten Region zu schützen. "Hier steht auch die Bundesregierung als enger Partner Israels in der Pflicht."
+++ Iran: Militäreinrichtung der USA in Bahrain angegriffen +++
28.02.2026, 10:16 Uhr
Die iranischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben als Reaktion auf die Angriffe Israels und der USA auch eine US-Militäreinrichtung attackiert. Ein Logistikzentrum der US-Marine sei im Golfstaat Bahrain mit Raketen angegriffen worden, hieß es im staatlichen Rundfunk.
+++ CDU-Politiker: Begrenzter Militärschlag hat Berechtigung +++
28.02.2026, 10:01 Uhr
Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter sieht eine Berechtigung für den Angriff auf den Iran. "Der Iran hintergeht seit Jahren das internationale Atomabkommen und vermittelt den Eindruck, militärische Nuklearmacht zu werden", sagte der Bundestagsabgeordnete dem Nachrichtenportal "t-online". Zugleich erkenne der Iran das Existenzrecht Israels nicht an, sondern wolle Israel vernichten. "Der sorgfältig über Wochen geplante und begrenzte Militärschlag hat damit eine Berechtigung." Hinzu komme "der kürzliche Massenmord und jahrzehntelange Terror der Mullahs an der eigenen Bevölkerung".
+++ Iran: Raketenwelle auf Israel gefeuert +++
28.02.2026, 09:47 Uhr
Die iranischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben eine Raketenwelle auf Israel gefeuert. Die Revolutionsgarden sprachen von einer "Antwort auf die Aggression des feindlichen und verbrecherischen Gegners", wie aus einer Mitteilung der staatlichen Nachrichtenagentur Irna hervorging.
+++ Panik in Teheran: Massen flüchten aus der Stadt +++
28.02.2026, 09:39 Uhr
In der Millionenmetropole Teheran bilden sich nach den Angriffen durch Israel und die USA lange Schlangen an den Tankstellen. Massen versuchten, die Hauptstadt zu verlassen, wie Augenzeugen berichteten. Läden waren vielerorts geschlossen. Im Norden der lebendigen Metropole herrschte gespenstische Stille. Teheran ist Ziel mehrerer Angriffswellen.
+++ Kliniken im Iran in Alarmzustand versetzt +++
28.02.2026, 09:33 Uhr
Nach den neuen militärischen Angriffen gegen den Iran hat das Gesundheitsministerium erste Maßnahmen getroffen. Der Rund-um-die-Uhr-Betrieb in Kliniken werde aufrechterhalten, hieß es in einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Irna. Ebenfalls sollen landesweit ausgewählte Apotheken Tag und Nacht geöffnet sein. Ärzte und Personal im Gesundheitswesen solle sich in Bereitschaft halten. Kriegsverletzungen sollen kostenlos behandelt werden.
+++ Iran meldet massive Cyberangriffe +++
28.02.2026, 09:24 Uhr
Der Iran ist nach Angaben der Nachrichtenagentur Fars Ziel von massiven Cyberangriffen geworden. Betroffen sind demnach mehrere inländische Nachrichtenagenturen und zentrale Plattformen, die mit erheblichen Störungen zu kämpfen hätten. Viele Menschen im Iran umgehen staatliche Medien und informieren sich - solange sie Zugang zum Internet haben - über Websites der Auslandsopposition oder in sozialen Medien wie Instagram oder Telegram.
+++ Iran meldet massive Cyberangriffe +++
28.02.2026, 09:24 Uhr
Der Iran ist nach Angaben der Nachrichtenagentur Fars Ziel von massiven Cyberangriffen geworden. Betroffen sind demnach mehrere inländische Nachrichtenagenturen und zentrale Plattformen, die mit erheblichen Störungen zu kämpfen hätten. Viele Menschen im Iran umgehen staatliche Medien und informieren sich - solange sie Zugang zum Internet haben - über Websites der Auslandsopposition oder in sozialen Medien wie Instagram oder Telegram.
+++ Iranische Staatsmedien melden Explosionen bei Isfahan +++
28.02.2026, 09:20 Uhr
Iranische Staatsmedien haben Explosionen am Rande der Stadt Isfahan gemeldet. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna. Südöstlich von Isfahan liegt ein wichtiges Nuklearzentrum, das bereits im vergangenen Jahr bombardiert wurde.
+++ Iran: Präsident Peseschkian am Leben +++
28.02.2026, 09:11 Uhr
Irans Präsident ist nach den Angriffen auf sein Land Staatsmedien zufolge am Leben. Massud Peseschkian sei wohlauf, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna. Bislang hat sich noch kein Regierungsmitglied zu den neuen Attacken der USA und Israel geäußert. Die Polizei teilte mit, die Lage sei unter Kontrolle und es bestehe keinerlei Anlass zur Sorge.
+++ Trump: USA haben Angriff gegen Iran begonnen +++
28.02.2026, 09:01 Uhr
Das US-Militär hat nach Angaben von Präsident Donald Trump umfangreiche Angriffe gegen den Iran begonnen. Das sagte der Republikaner in einem Video, das auf seiner Plattform Truth Social veröffentlicht wurde. Vor der Bekanntmachung hatte Israel bereits mitgeteilt, einen Präventivschlag gegen den Iran gestartet habe. Ziel sei es, das amerikanische Volk zu verteidigen, indem man die unmittelbare Bedrohung durch die iranische Führung beseitige.
+++ Israels Luftraum für zivile Flüge geschlossen +++
28.02.2026, 08:38 Uhr
Nach Israels Angriff auf Ziele im Iran ist der Luftraum über Israel in Erwartung eines iranischen Gegenschlags bis auf weiteres geschlossen worden. Verkehrsministerin Miri Regev habe die zivile Luftfahrtbehörde angewiesen, den Luftraumraum für zivile Flüge zu schließen, teilte die israelische Flughafenbehörde mit. Grund sei die Sicherheitslage. Reisende seien angewiesen, vorerst nicht zum Flughafen zu kommen. Passagiere im Ausland sollten die Fluginformationen über Medien und die verschiedenen Fluggesellschaften verfolgen.
+++ Medien: USA beteiligen sich an Krieg gegen den Iran +++
28.02.2026, 08:31 Uhr
Die USA beteiligen sich US-Medien zufolge an Angriffen auf den Iran. Das berichten die "New York Times" und der Sender CNN unter Berufung auf israelische und US-Beamte. Eine offizielle Bestätigung dafür gab es zunächst nicht. Die Angriffe erfolgen inmitten neuer Verhandlungen zwischen den USA und den Iran. Bereits im vergangenen Jahr hatten Washington und Teheran über Irans umstrittenes Atomprogramm verhandelt, ehe Israel den Iran angriff. Die USA schlossen sich den Luftangriffen an und bombardierten zentrale Atomanlagen. Irans Luftstreitkräfte feuerten daraufhin ballistische Raketen auf Israel.
+++ Israel: Führen Präventivschlag gegen Iran +++
28.02.2026, 07:37 Uhr
Israel greift den Iran an. Der Staat Israel habe einen Präventivschlag gegen den Iran gestartet, um Bedrohungen für Israel zu beseitigen, gab Verteidigungsminister Israel Katz bekannt. Er habe einen sofortigen Ausnahmezustand im gesamten Land ausgerufen. In der iranischen Hauptstadt Teheran gab es Explosionen in der Stadtmitte.
Reaktionen
Auswärtiges Amt verschärft Sicherheitshinweise
Angesichts wachsender Spannungen zwischen den USA und dem Iran rät die Bundesregierung "dringend" von Reisen nach Israel ab. Das Auswärtige Amt (AA) passte am Abend seine Reise- und Sicherheitshinweise für das Land an. "Von Reisen nach Israel sowie nach Ostjerusalem wird dringend abgeraten", heißt es auf der Homepage des AA. Israel befinde sich weiterhin "formell im Kriegszustand".
Die Lage im Iran
Menschen flüchten in Panik
In der Millionenmetropole Teheran bilden sich nach den Angriffen durch Israel und die USA lange Schlangen an den Tankstellen. Massen versuchten, die Hauptstadt zu verlassen, wie Augenzeugen berichteten. Läden waren vielerorts geschlossen. Im Norden der lebendigen Metropole herrschte gespenstische Stille. Teheran ist Ziel mehrerer Angriffswellen.
Internet wieder eingeschränkt
Aus dem Land dringen Nachrichten kaum nach außen und Kontakte waren nicht zu erreichen. Das Internet wurde wieder massiv eingeschränkt. Es gab Medienberichten zufolge parallel zu den Militärangriffen auch landesweit Cyberangriffe auf iranische Infrastruktur.
Iran fordert Weltgemeinschaft zum Handeln auf
Der Iran hat die Weltgemeinschaft angesichts der Angriffe zum Handeln aufgefordert. In einer Mitteilung des Außenministeriums forderte die Regierung in Teheran die Vereinten Nationen und die internationale Staatengemeinschaft dazu auf, die Attacken zu verurteilen und Maßnahmen zu ergreifen. Die Sicherheit der Region und der Welt seien einer beispiellosen Bedrohung ausgesetzt, hieß es.