Vermummte am Tatort gesichtet - Reisebus in Frankfurt ausgebrannt
Am Frankfurter Mainufer ist der Mannschaftsbus des Fußball-Regionalligisten Hallescher FC völlig ausgebrannt. Vor der Skyline entwickelte sich eine gewaltige Rauchsäule.
Nach Angaben der Feuerwehr gab es keine Verletzten. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Ob es sich um Brandstiftung handelt, ist noch unklar, teilte ein Sprecher auf FFH-Nachfrage mit.
Vermummte am Tatort gesehen
Nach einer Zeugenaussage waren zwei Vermummte am Tatort gesehen worden, wie die Polizei mitteilte. Zu den Personen sei lediglich bekannt, dass einer eine stämmige und der andere eine schlanke Figur hatten.
HFC ist fassungslos
“Wir sind tief erschüttert und fassungslos über den Angriff”, teilte der HFC mit. Die U19 des Clubs hatte den Bus für ein Freundschaftsspiel bei Eintracht Frankfurt genutzt. Der HFC spricht von einem Angriff. “Dieser Angriff überschreitet jede Grenze. Er richtet sich nicht nur gegen unseren Verein, sondern gegen die Werte des Sports und unserer Gesellschaft insgesamt.”
Löscheinsatz mitten in der Nacht
Die Polizei ging nach einem Anruf zunächst davon aus, dass die sich am Deutschherrnufer befindliche Jugendherberge brenne. "Vor Ort wurde ein vollständig brennender Reisebus vorgefunden", teilte die Feuerwehr mit. Der Löscheinsatz mit 26 Einsatzkräften zog sich bis 3.24 Uhr, der Alarm war um 2.11 Uhr eingegangen.
Club ruft zu Besonnenheit auf
Der HFC rief in seiner Mitteilung auch zu Besonnenheit auf. "Gleichwohl ist uns wichtig zu betonen, dass Rache- oder Revanchegelüste hier fehl am Platz sind, weil so etwas nur zu einer weiteren Eskalation führt", hieß es in dem Schreiben.