Mühlheim: Fastnachtsteilnehmer nach Sturz schwer verletzt
Lebensgefährlich verletzt - Mann stürzt in Mühlheim von Umzugswagen
Ein Mann zieht sich nach einem Rosenmontagsumzug im Kreis Offenbach beim Sturz von einem der Wagen lebensgefährliche Verletzungen zu. Ein Rettungshubschrauber bringt ihn in eine Klinik.
Nach dem Rosenmontagsumzug im hessischen Mühlheim am Main ist ein Mann von einem der Umzugswagen gestürzt und lebensgefährlich verletzt worden. Nach Polizeiangaben ereignete sich der Unfall nach Ende des Umzugs, als der Wagen in einem Hinterhof abgestellt werden sollte.
Polizei geht von Unfall aus
Zeugen gaben an, der Mann sei dabei von dem Gefährt gestürzt. Der 51-Jährige wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Die Polizei geht von einem Unfall aus, sie ermittelt nun zur genauen Ursache. Hinweise auf ein Fremdverschulden am Sturz des Mannes liegen den Angaben zufolge nicht vor.
Insgesamt wenige Zwischenfälle bei Umzügen
Die Polizei war im ganzen FFH-Land bei Fastnachtsumzügen im Einsatz und zieht eine insgesamt positive Bilanz. Auch, wenn es den ein oder anderen Zwischenfall gab.
Mainz: rund 500.000 Besucher
Der Schnee war rechtzeitig weggetaut und der Regen ließ lange auf sich warten: Trotz grauen und nass-kühlen Wetters haben Hunderttausende Närrinnen und Narren friedlich und ausgelassen den Höhepunkt des Straßenkarnevals beim Rosenmontagszug in Mainz gefeiert. Die Veranstalter gehen davon aus, die Marke von 500.000 Zuschauern wieder geknackt zu haben, wie der Sprecher des Mainzer Carneval-Vereins (MCV), Michael Bonewitz sagte.
Vorfälle aufgrund von Alkohol-Konsums
Wegen eines Rettungseinsatzes zur Versorgung eines alkoholisierten Mannes ist der Rosenmontagsumzug in Mainz kurzzeitig gestoppt worden. Der 40-Jährige sei bewusstlos gewesen, teilte die Feuerwehr mit. Insgesamt meldete sie allerdings weniger Einsätze als im Vorjahr. 323 Menschen seien behandelt worden – 67 weniger als 2025. In rund 80 Fällen ging es dabei um Alkohol
Fulda: Verkehrsprobleme
Fulda stand am Rosenmontag erneut im Zeichen des närrischen Treibens. Rund 50.000 Menschen verfolgten ab 13.33 Uhr den größten Umzug Hessens mit 255 Zugnummern und etwa 4.000 Aktiven durch die Innenstadt. Nach rund drei Stunden hatten alle Gruppen die Strecke absolviert. Aufgrund notwendiger Verkehrsmaßnahmen kam es im Innenstadtbereich noch einige Zeit länger zu Verkehrsbeeinträchtigungen.
Koblenz: mehrere Menschen in Gewahrsam
Das durchwachsene Wetter ließ die rund 100.000 Besucher nicht davon abhalten, überwiegend fröhlich und auslassen den Rosenmontagsumzug in Koblenz zu besuchen. Bis 19.00 Uhr gab es nur wenige Zwischenfälle. 10 Personen wurden vorübergehend in Gewahrsam genommen, da sie laut Polizei meist alkoholbedingt den Anordnungen der Ordnungskräfte nicht Folge leisteten.