Mega-Deal in Karben - Warum die Stadt das Conti-Gelände kauft
Es sei eine der wichtigsten Entscheidungen in der Geschichte von Karben, sagt Bürgermeister Guido Rahn: Die Stadt kauft das 122.000 Quadratmeter große Continental-Gelände. Was dahinter steckt.
Zum einen geht die Stadt diesen Schritt, um Jobs zu sichern. 200 Arbeitsplätze der Conti-Tochter Aumovio würden am Standort bleiben, heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Es sei ein langfristiger Mietvertrag ausgehandelt worden.
Stärkung der Wirtschaft
Zum anderen soll die Wirtschaft vor Ort gestärkt werden - indem Unternehmen und Innovation auf dem Gelände angesiedelt werden. Mehr will die Stadt bei einem Rundgang am Dienstag (3. März) verraten.
Große Zustimmung im Stadt-Parlament
Das Stadt-Parlament hatte dem Kauf, der zum 1. Juli über die Bühne gehen soll, mit großer Mehrheit zugestimmt. Die Stadt sei bereits mit verschiedenen Unternehmen im Austausch, die Interesse an einer Anmietung der Flächen hätten.
“Schnell weitere Arbeitsplätze ermöglichen”
Jetzt soll es laut Bürgermeister Rahn zügig weitere Gespräche geben, “um möglichst schnell weitere Arbeitsplätze auf dem ehemaligen Continental-Gelände zu ermöglichen.” Wie viel Geld die Stadt für das Projekt in die Hand nimmt, ist nicht bekannt.
Sparmaßnahmen in Karben
Der Autozulieferer Continental hatte seinen einstigen Vorzeige-Standort in Karben zusammengespart und die Produktion Ende des vergangenen Jahres geschlossen.